Ohne wäre ich denkbar aufgeschmissen. Sie beschafft mir das nötige Kleingeld zum Leben.Zitat von Neroli
Morgens aufstehen, arbeiten gehen, Feierabend machen, leben. Sie ist neben der Politik praktisch die einzig legale und effektive Art, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Dinge wie Lebenserfüllung finde ich in anderen Bereichen. Aber die finden nicht die Nachfrage, um das Leben damit zu finanzieren.Zitat von Neroli
Wenn, dann nur in Details.Zitat von Neroli
Zitat von Neroli
+ Antworten
Ergebnis 1 bis 5 von 11
-
05-06-2006 19:45 #1
Was bedeutet Arbeit für euch?
Hallo!
Motiviert durch Gespräche mit Menschen, die Arbeit nicht wichtig finden bzw. nicht arbeiten wollen...
Wie wichtig ist euch Arbeit?
Was bedeutet sie für euch?
Unterscheidet sich eure Einstellung zur Arbeit von der eurer Eltern?
Ich fange mal an... Für mich ist Arbeit wichtig, und zwar um etwas in dieser Welt zu bewegen und mit dem Geld das Leben und die Freiheit zu erhalten, die ich sonst kaum in dieser Form haben kann in Deutschland.
Wie sieht es bei euch aus?
Ciao,
Neroli
Life’s about film stars and less about mothers
It’s all about fast cars cussing each other
But it doesn’t matter cause I’m packing plastic
and that’s what makes my life so fucking fantastic
Lily Allen - The Fear
-
05-06-2006 21:39 #2Art. 24. (1) Jeder Bürger der Deutschen Demokratischen Republik hat das Recht auf Arbeit.
-
05-06-2006 22:54 #3
"Student" (20-79 Beiträge)
- Registriert seit
- 30.08.2005
- Beiträge
- 60
Essentiell, um ein zufriedenes Leben zu führen und um sich zu verwirklichen, sowie Bestätigung zu finden, im Idealfall auch das Gefühl zu haben, einen sinnvollen Beitrag für die Gesellschaft zu tun. Und Spass macht es ja auch etwas. So ist es zumindest derzeit bei mir ein bißchen der Fall (Studium, Fachschaft usw). Ich hoffe, das bleibt auch später so, wenn ich für meine Arbeit dann Geld bekomme und davon leben muss.
Zitat von Neroli
Arbeiten nur des Geldes wegen ist nicht so befriedigend. Ich finde, man sollte zudem gewisse moralische Grenzen nicht überschreiten und seinen Stolz nicht verkaufen. Ich hoffe, dass ich später ne Stelle finde, die meine Erwartungen im Grunde erfüllen. Da mache ich mir aber noch keine Gedanken.
edit: in der Konsequenz bzgl. Geld will ich natürlich nicht verheimlichen, dass man sich ein paar Dinge mehr leisten kann, die man sonst nicht hätte. Ein bißchen Konsumkind steckt in mir ja auch, keine Frage
Nur wenig.Unterscheidet sich eure Einstellung zur Arbeit von der eurer Eltern?Geändert von Vioba (05-06-2006 um 22:56 Uhr)
-
06-06-2006 06:37 #4krischan GastMuss ja. Ohne gibts kein Geld, und beim Staat betteln gehen, dafür bin ich mir echt zu schade. Abgesehen davon: Es macht auch Spass (manchmal), ist oft stressig, aber ohne gehts halt auch nicht (merkt man immer nach so 1-2 Wochen Urlaub).
Zitat von Neroli
Das zu machen, was ich kann und gerne mache, z.B. IngenieursbashingWas bedeutet sie für euch?
. Aber nicht nur.
Partiell. Aber das Prinzip des "sich nützlich machens" habe ich dann wohl doch verinnerlicht.Unterscheidet sich eure Einstellung zur Arbeit von der eurer Eltern?
Ceterum censeo: Wer Arbeit kennt und sich nicht drückt, der ist verrückt.
Krischan
-
06-06-2006 12:56 #5
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
- Registriert seit
- 25.07.2003
- Beiträge
- 5.278
Ich habe studiert, was mich interessiert bis zur Faszination. Unter den zahlreichen Richtungen, die ich nach dem Studium hätte einschlagen können, wählte ich diejenige, die mich in eine Entwicklungsabteilung geführt hat.
Hier dient alles und jeder zu meiner Unterhaltung und zum anregenden Zeitvertreib: die Kollegen, (die größtenteils ähnlich gestrickt sind) die Vorgesetzten, das Labor, die Werkstatt.
Meine Arbeit bietet: Jeden Tag ein neues Spielzeug, gelegentlich neue Herausforderungen, nette Kollegen, hin und wieder eine Dienstreise sowie Situationen, (meist von Kaufleuten hervorgerufen) die einen daran erinnern, dass man sein Geld zurecht bezahlt bekommt.
Sie strukturiert des weiteren den Ablauf von Tag, Woche und Jahr, setzt Prioritäten und Rahmen. Ohne meine Arbeit wüsste ich sicher an so manchem Tag nichts mit mir anzufangen. Arbeitslosigkeit würde mich nicht in erster Linie in eine finanzielle Krise stürzen, (eigentlich überhaupt nicht
) sondern mich dazu zwingen, von neuem über den Sinn des Lebens nachzudenken.
Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
(Silvia Arroyo Camejo)
Ähnliche Themen
-
Zimmer gegen Arbeit in Paris
Von Unregistriert im Forum Studium + Arbeit im AuslandAntworten: 2Letzter Beitrag: 24-08-2005, 15:02 -
Einmal Arbeit und zurück
Von Unregistriert im Forum das-ist-mir-heute-passiert:...Antworten: 0Letzter Beitrag: 18-08-2005, 21:23 -
Suche Praktikumsstelle im Bereich Soziale Arbeit in Namibia
Von Unregistriert im Forum Studium + Arbeit im AuslandAntworten: 2Letzter Beitrag: 05-07-2005, 01:00 -
Kein normaler Mensch geht gern zur Arbeit?
Von Nightfireboy im Forum Gesellschaft und PolitikAntworten: 59Letzter Beitrag: 09-01-2005, 05:31 -
Soziale Arbeit ! bekommt man auch einen Studienplatz???
Von Gast im Forum Rund ums StudiumAntworten: 1Letzter Beitrag: 29-08-2004, 16:11


LinkBack URL
About LinkBacks



Zitieren
Lesezeichen