Tja, wie ich es für mich so rausgelesen habe:
Unterschicht = Mangel an intrinsischer Motivation was aus sich zu machen.
am geld kann es schließlich nicht liegen...
und eins steht für mich fest: wenn ich jemals kinder zustande bringe, die werden ordentlich erzogen![]()
grüße
chowdy
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16-10-2006 20:15 #1
Unterschichtenalarm in Deutschland
Hey Leute,
die Bundesregierung hat den "Unterschichtenalarm" ausgelöst.
Was meint Ihr dazu.
Wer oder was ist für euch Unterschicht?
http://www.stern.de/politik/deutschl...nd/533666.html
http://www.stern.de/politik/deutschl...in/574066.html
http://www.stern.de/politik/deutschl...%2F574066.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,442859,00.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,442838,00.html
grüße
chowdy, get rich or die tryin'http://captainstory.blogg.de > Neu: captain domination
My philosophy is to experience paradise during this lifetime and not "maybe" after. I am taking full advantage of my timeslot in this world and I encourage you to do the same. Crucial parts of my philosophy are extreme experiences and emotions.
Thank god, I'm not ugly!
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16-10-2006 20:30 #2http://captainstory.blogg.de > Neu: captain domination
My philosophy is to experience paradise during this lifetime and not "maybe" after. I am taking full advantage of my timeslot in this world and I encourage you to do the same. Crucial parts of my philosophy are extreme experiences and emotions.
Thank god, I'm not ugly!
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17-10-2006 08:07 #3
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
- Registriert seit
- 18.06.2006
- Beiträge
- 3.691
Interessant finde ich die Volksverdummungs- und Verschleierungstaktik, die nun anläuft.
Da wird das einfache und greifbare Wort "Unterschicht" als politisch unkorrekt bezeichnet und quasi verboten und dafür ein neues Wort aus der Taufe gehoben.
Wie ich heute im ARD-Morgenmagazin vernahm, heißt das ganze jetzt "Prekariat", eine Wortschöpfung aus "prekär" und "Proletariat".
Damit will man den normal und einfach denkenden Menschen das Erfassen der Zusammenhänge und das Verständnis der Debatte erschweren. Wer hört denn schon hin, wenn irgendwelche Abgeordneten oder Sozialwissenschaftler plötzlich vom Präkariat faseln, wo doch die einfache Einteilung in Unter-, Mittel- und Oberschicht viel griffiger ist?
Bei der Wirtschaft (Klein- und Mittelstand, sowie Großkonzern) oder in der Automobilindustrie (Kleinwagen, untere und obere Mittelklasse, Oberklasse) führt man ja auch nicht künstlich erzeugte Fremdwörter ein.
Und das schlimme ist: Das (öffentlich-rechtliche) Fernsehen macht diesen Unfug mit. Plötzlich ist das Wort "Unterschicht" auch in der Moderation gestrichen und Tabu. Warum nennt man das Kind nicht beim Namen?
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17-10-2006 09:55 #4
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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- 25.07.2003
- Beiträge
- 5.278
kein Unwort
Wenn die Qualität es Fernsehprogramms zur Debatte steht, spricht man doch auch von Unterschichtfernsehen.
Darüber hat sich auch keiner Aufgeregt.
Man sollte die Vertreter der genannten Personengruppe mal fragen, wie sie sich selbst bezeichnen würden.
In jeder Gesellschaft gibt es mehr oder weniger begüterte Menschen. Das ist nun mal so und wie gut oder schlecht es denen geht ist einer objektiven Betrachtung unzugänglich. Ein Sozialhilfeempfänger in Deutschland ist nach afrikanischen Maßstäben ein kleiner König; nicht nur wenn er das Bier aus Duisburg trinkt.
Das eigentlich neue an der Debatte ist doch der Teil der Unterschicht, der sich in seiner Lage wohlig eingerichtet hat. Unter den Millionen von Langzeitarbeitslosen, Sozialrentnern und Sozialhilfeempfängern findet ein nicht unerheblicher Anteil seine Lage nicht weiter beklagenswert. Man hat sich mit Harz IV, Schwarzarbeit und Sozialbetrug gut eingerichtet, versäuft die Stütze und läßt die Kinder wahlweise verwarlosen oder verhungern.
Diese Leute haben sich, was ihre Leistungsbereitschaft angeht, von unserer Konsumgesellschaft entfernt, nicht aber was ihr Anspruchsdenken angeht. Darin liegt die Diskrepanz.
Was in der Deabtte um die Begriffe mitschwingt ist die Frage, wie man mit diesem Teil der Gesellschaft umgeht, welche Politik man für oder gegen sie macht. Die neu entstandene Partei WASG hat sich im Westen offiziell zum Sprachrohr dieser Unterschicht gemacht; die NPD und die PDS im Osten. Nicht, dass diese Parteien schlüssige Konzepte vorlegen können, wie die Menschen wieder in die Mitte der Gesellschaft zurück geführt werden können, wenn sie es überhaupt wollen. Ihnen geht es nur um den politischen Einfluss, der in einer Demokratie umso größer ist, je mehr das entsprechende Wählerpotential ausgeschöpft werden kann.
Bei den ollen Römern gab es eine Partei, die Popularen, die sich von den damals so genannten Plebejern wählen ließ, und sich deren Stimmen mit Brot und Spielen erkaufte.
Zur Stabilität der Römischen Republik haben sie nicht beigetragen, wohl aber zum Staatsbankrott, der damals nur durch die immer neue Eroberung und Ausbeutung von Sklaven und Kolonien aufrecht gehalten werden konnte.
Das ist heute keine Option mehr.Geändert von Astir01 (18-10-2006 um 09:51 Uhr)
Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
(Silvia Arroyo Camejo)
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17-10-2006 10:00 #5
"Dekan" (1500-2999 Beiträge)
- Registriert seit
- 06.01.2004
- Beiträge
- 2.726
Sie ist vielleicht auf den ersten Blick griffiger, aber sie ist nicht prägnant. Was sind denn die Kriterien der Einteilung in die Schichten: Geld? Bildung? Berufstätigkeit?
Zitat von lausitzer
Geld:
- ein Prolet mit viel Geld bleibt ein Prolet. Welcher Schicht gehört er an?
- ein promovierter Philosoph, der sich mit Aushilfsjobs mühsam durchschlagen muss wird trotzdem seinen Geist nicht verlieren. Welcher Schicht gehört er an?
Bildung: etc. pp.
Wie teilst Du die Schichten ein?
P.
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