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  1. #1
    Avatar von chowdy
    chowdy ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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    31.07.2003
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    Was treibt euch im Leben an/Eure Motivation?

    So, Freunde der Nacht.
    Analog zum Unterschichtalarm und der jetzigen Globalisierungsdebatte (wer sind die Gewinner/Wer die Verlierer der Globalisierung) möchte ich nach eurer persönlichen Motivation fragen (interessant wird es jetzt für Politologen/Soziologen/Psychologen):
    - was treibt euch jeden Tag an? bzw. was treibt euch an jeden Tag aufzustehen?
    - warum macht Ihr den Job den Ihr jetzt macht?
    - wo seht Ihr euch persönlich in 10 Jahren?

    Evtl. fallen mir noch weitere Fragen ein. Aber dies ist erstmal der Anfang.

    Auf eine reichhaltige Beteiligung freut sich euer Käptn.

    grüße
    chowdy
    http://captainstory.blogg.de > Neu: captain domination

    My philosophy is to experience paradise during this lifetime and not "maybe" after. I am taking full advantage of my timeslot in this world and I encourage you to do the same. Crucial parts of my philosophy are extreme experiences and emotions.

    Thank god, I'm not ugly!

  2. #2
    Avatar von chowdy
    chowdy ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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    Zitat Zitat von chowdy
    - was treibt euch jeden Tag an? bzw. was treibt euch an jeden Tag aufzustehen?
    Den Satz kann ich kurz und knapp beantworten: um das beste aus meinem leben zu machen!
    weitere unterpunkte:
    - neue herausforderungen jeden tag
    - angst! angst vor materieller armut, angst vor dem sozialem abstieg, angst das mir die zeit davon rennt und ich "alt" bin ohne was auf die beine gestellt zu haben.
    - mein ego! z.B ist mein ego viel zu klein für mein kinderauto. aber s-klassen wachsen nicht auf bäumen, dafür muss man wohl oder übel arbeiten...
    - erfahrungen sammeln, gute wie auch schlechte
    Zitat Zitat von chowdy
    - warum macht Ihr den Job den Ihr jetzt macht?
    weil er mir meiner meinung nach die besten entfaltungsmöglichkeiten für meine ideen, talente und begabungen bietet, ick wees, klingt ziemlich abjedroschen....

    Zitat Zitat von chowdy
    - wo seht Ihr euch persönlich in 10 Jahren?
    räumlich: nicht mehr in deutschland, als hauptwohnsitz österreich oder die schweiz.
    vielleicht auch irgendeine offshore-region.aus steuerlichen wie auch rechtlichen gründen
    finanziell: ich hoffe ich muss dann nicht mehr arbeiten weil ich arbeiten muss.
    persönlich: alle gemachten erfahrungen haben mich persönlich wachsen lassen, ich habe mich besser kennengelernt und bin an meine grenzen gegangen.
    spirituell: ich habe inneren frieden gefunden
    partnerschaft/liebe: hab ich jetzt mal bewusst ausgeklammert, habe ich gerade keine meinung/plan/ziel dazu...

    so, dass war jetzt das was mir so adhoc als 26jähriger so einfiel....

    grüße
    captain future
    Geändert von chowdy (17-10-2006 um 22:03 Uhr)
    http://captainstory.blogg.de > Neu: captain domination

    My philosophy is to experience paradise during this lifetime and not "maybe" after. I am taking full advantage of my timeslot in this world and I encourage you to do the same. Crucial parts of my philosophy are extreme experiences and emotions.

    Thank god, I'm not ugly!

  3. #3
    Avatar von XrayEyes
    XrayEyes ist offline "Professor" (750-1499 Beiträge)
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    Zitat Zitat von chowdy
    - was treibt euch jeden Tag an? bzw. was treibt euch an jeden Tag aufzustehen?
    - warum macht Ihr den Job den Ihr jetzt macht?
    - wo seht Ihr euch persönlich in 10 Jahren?
    Was mich antreibt:
    Die Tatsache, daß ich nur noch ein Semester von meiner Diplomarbeit entfernt bin, und ich danach Dipl-Ing bin...

    Warum ich den Job mache, den ich jetzt mache:
    siehe oben

    Wie ich mich in 10 Jahren sehe:
    Naja.
    Der Arbeitsmarkt für Chemie- und/oder Verfahrensingenieure sieht momentan gut aus, also hoffe ich einfach mal, daß das in 10 Jahren auch noch so ist *naiv*

    Aber dann möchte ich das übliche haben: Frau, Kinder, Job

    Science flies you to the moon.
    Religion flies you into buildings.


  4. #4
    Avatar von Salome
    Salome ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    - was treibt euch jeden Tag an? bzw. was treibt euch an, jeden Tag aufzustehen?
    Traurigerweise die Tatsache, dass ich meinen Eltern bei meiner Geburt implizit versprochen habe, was aus mir zu machen. Natürlich will ich auch meinen Bruder und meine Freunde nicht enttäuschen und ultimativ wohl auch selbst nicht mein Leben lang in der Stütze stecken. Nach einem echten Lebensziel und Möglichkeiten zu dessen Verwirklichung suche ich aber noch.
    - warum macht Ihr den Job, den Ihr jetzt macht?
    Weil er schnell verfügbar war, nicht völlig an meinem Fach vorbeigeht und mir einen Puffer gibt, um mir was Besseres zu suchen.
    - wo seht Ihr euch persönlich in 10 Jahren?
    Am liebsten in Australien, mit einem kleinen Job, der mir taugt und mich glücklich macht und einer kleinen Familie, die mir noch mehr taugt und noch glücklicher macht.
    Auf einem guten Weg zur Verwirklichung eines Ziels, das ich bis dahin gefunden haben möchte.
    Zufrieden, aber noch immer hungrig.
    Without me it's just aweso

    Illiud Latine dici non potest.

  5. #5
    Astir01 ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Zitat Zitat von chowdy
    So, Freunde der Nacht.
    Analog zum Unterschichtalarm und der jetzigen Globalisierungsdebatte (wer sind die Gewinner/Wer die Verlierer der Globalisierung) möchte ich nach eurer persönlichen Motivation fragen
    Ich kann zwar keine Analogie zur Globalisierung und zur laminaren Unterschicht geben, aber ich finde durchaus, dass es zum Erwachsenwerden gehört, sich darüber mal (erfolgreich) Gedanken zu machen.
    Das heißt dann jedoch nicht, dass eine einmal erlangte Erkenntnis dann für die restlichen Lebensjahrzehnte Gültigkeit behalten muss. Im Gegenteil!
    Über die persönliche Motivation, über seine Ziele und Wege, ja über den Sinn des Lebens sollte man mit einer gewissen Regelmäßigkeit nachsinnen, und dabei auch vor neuen Einsichten nicht zurück schrecken.

    - was treibt euch jeden Tag an? bzw. was treibt euch an jeden Tag aufzustehen?
    Die Gewohnheit!
    Das klingt jetzt zunächst schrecklich profan, hat aber eine lange Vorgeschichte. Ich bin es seit Kindesbeinen an gewohnt, immer und überall außerordentlich pünktlich zu sein, ohne dabei eine unkaribische Hast an den Tag legen zu müssen. In diesen Jahren habe ich die wohlgeplanten Zeitabläufe und die in ihnen vorhandenen Reserven zu schätzen gelernt. Es macht mir nichts aus, in aller Herrgottsfrühe aufzustehen, und ich bin lieber der Erste als der Letzte. Selbst wenn ich Urlaub habe, dauert es einige Tage bis meine Innere Uhr mich nicht mehr um kurz vor 5 aus den Federn wirft.
    Ich kann dann zwar eine Stunde Müßiggang ertragen, ausgiebig die Zeitung lesen oder auch mal einfach nur Löcher in die Luft starren, aber dann brauche ich wieder was zu tun. Selbst im Urlaub schleift sich bei mir nach ein paar Tagen sowas wie eine Urlaubsroutine ein, und wenn sie darin besteht, pünktlich zur "happy hour" an der Strandbar zu sein.
    - warum macht Ihr den Job den Ihr jetzt macht?
    Ich bin seit März 2000 in diesem Laden beschäftigt. Da haben sich zwar meine Aufgaben gelegentlich geändert, aber im Großen und Ganzen ist es immer noch der selbe Job.
    Ich habe mich damals aus verschiedenen Gründen für diesen und gegen andere Arbeitsplätze entschieden, und ich sehe und sah in den 6 1/2 Jahren keinen einzigen der Gründe anders als damals.
    Natürlich ist meine Arbeit kein Zuckerschlecken. Es gibt durchaus Tage und Wochen, wo mir das Eine oder Andere tierisch auf den Sack geht, aber erstens ist das überall so, und zweitens muss das auch so sein. Sonst wüsste man Freizeit und Urlaub ja garnicht mehr zu schätzen, und müsste sich fragen lassen, wofür man die Bezahlung erhalte.
    - wo seht Ihr euch persönlich in 10 Jahren?
    In 10 Jahren sehe ich mich auf Aruba. Dorthin werde ich, wenn alles gut geht, so um das Jahr 2011 auswandern, und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.
    Was ich dort mache, ob ich arbeiten muss, arbeiten mag oder einfach nur Maulaffen feilhalte und der Sonne beim Sinken zuschaue, das hängt von Dingen ab, die ich nicht zu beeinflussen vermag und daher mit karibischer Gelassenheit auf mich zukommen lasse.
    Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
    (Silvia Arroyo Camejo)

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