Mir ist nicht so ganz klar, worüber du diskutieren möchtest.
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Ergebnis 1 bis 5 von 48
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17-01-2007 21:39 #1
"Professor" (750-1499 Beiträge)
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- 1.064
Welt Klima im Wandel ? CO2 Treib- oder Tollhaus
ist hier wer ,mit dem man da fundiert diskutieren kann oder weiß wer wo diskutiert wird ?
Mrs Kanzler hat das jetzt wohl zur Chefsache gemacht und zwar dann gleich EU-weit . Mindestens . Na schön , ist ja nun mal wirklich globales Thema und leiden würden unter einer deutlichen + "nachhaltigen" Erwärmung sicher andere mehr als D !
Im Cicero ist sie relativ breit interviewt bis hin zu ihrer Naturliebe ( Kühe auf Weide ) ,der Neigung zum Risiko (und zur Kernenergie ) und der Erkenntnis ,daß der Umgang mit Wahrscheinlichkeiten zunehmend von Bedeutung sei für Menschen !
Die ZEIT spielt gar total verrückt mit Iris Radisch ,meiner vielbewunderten Literaturfrau , auf der Titelseite mit Panikleitartikel zu diesem Thema !!? wer zum Teufel hat das denn ermöglicht ...
Ein Ökonom namens Stern (wenn ich nicht irre) hat zuletzt für besonders hohen Staubwirbel gesorgt als er die Kosten der Bewältigung eines Welttemperaturerhöhungsszenarios "errechnete" ! Sowas spricht wieder andere Kreise von Leuten an .
Ein Wort der Vernunft wie in folgendem Link, gänzlich unspektakulär , findet man selten . Wenn man ihm Glauben schenkt liegt das an den Medien selbst :
http://www.zeit.de/2005/07/Klimawandel
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17-01-2007 22:07 #2
Geändert von Prunus (18-01-2007 um 08:23 Uhr)
La gleden slippe frem
(Martin Alfsen)
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18-01-2007 06:47 #3krischan Gast
Hm, ich als erklärter Klimawandelskeptiker kann nur mal empfehlen, die Webseite der Journalisten Maxeiner und Miersch zu besuchen - da werden so einige Schwindeleien und Unsauberheiten der Klimawandelwarner und Klimaforscher aufgedeckt. Von da aus kann man dann gerne weiterrecherchieren zu ernsthaften Forschern, die sich wissenschaftlich mit dem Thema auseinandersetzen.
Fakt ist, es wird ziemlich viel Bohei gemacht um teilweise ganz natürliche Vorgänge. Das ist meine Meinung, und da können wir gerne fundiert drber diskutieren.
Krischan
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18-01-2007 07:22 #4
Zitat von krischan
Dann lies dir bitte vorher einfach mal den IPCC Bericht von 2001 mit dem Titel Second Report on Emission Szenarios durch. Im Anschluss können wir sehr gern über den Klimawandel diskutieren. Dieser Bericht stützt sich auf 40 Szenarien und alle sagen eine durchschnittliche Temperaturerhöhung von 1,4 bis 5,8 ° C bis zum Jahr 2100 voraus. Mir ist nach der Lektüre dieses Berichtes unklar, wie man den anthropogenen Treibhauseffekt und die daraus resultierenden Folgen noch ernsthaft in Frage stellen kann.La gleden slippe frem
(Martin Alfsen)
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18-01-2007 09:15 #5
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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- 5.278
In Frage stellen kann man alles, und von der Art, wie man es tut hängt ab, ob man als Schreihals, Prophet im eigenen Land, unbequemer Mahner und Querdenker oder aber überhaupt nicht wahrgenommen wird.
Zitat von krischan
Scheinbar haben viele Leute, denen das Wohl von Umwelt sowie allen Lebewesen und damit die natürlichen Grundlagen unserer Existenz am Herzen liegen, und die sie ernsthaft bedroht sehen, das Gefühl, das Letztgenannte sei der Fall.
Also schreien sie wie die Erynnien während der Isthmien, übertreiben, machen Bohei und mahlen in den schwärzesten Farben.
Umgekehrt tut die Lobby der Energieverbraucher entsprechende Studien und selbst eindeutige Hinweise über Umweltschäden und Klimaveränderungen als Wetterkapriolen ab, sieht das Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze in Gefahr, (die Erwähnung gefährdeter Arbeitsplätze reicht gewöhnlich aus, um Politiker einknicken zu lassen) und droht mit Abwanderung in Länder mit geringen oder gar keinen Umweltschutzvorschriften.
Die Wahrheit liegt, wie immer, irgendwo dazwischen, und jeder Einzelne kann das Seinige dazu beitragen, dass Energie nicht vollkommen sinnlos verschwendet wird.
Es muss ja nicht ein Auto von der Größe eines Scheunentores sein, mit dem man am Sonntagmorgen die Brötchen hohlen fährt. Ein Fahrrad tut´s auch.
Man muss die Heizung im Winter nicht bis zum Anschlag aufdrehen, und die Raumtemperatur durch die Zahl der geöffneten Fenster regeln. Ein Mal am Tag Lüften (bevor man die Heizung aufdreht bzw. einschaltet) reicht aus.
Bei all dem kontroversen Geschrei gerät die Einsicht unter die Räder, dass Umdenken einfach etwas Zeit erfordert, der nächste Quartalsbericht aber schon übermorgen veröffentlicht werden muss.
So, wie man in Europa Anfang der 70´er Jahre unter dem Eindruck der Ölkrisen erkannte, dass die Wirtschaft nicht ewig auf Kosten der Umwelt weiter wachsen konnte, so müssen sich wohl erst weitere Kiesen und Naturkatastrophen auf der ganzen Welt ereignen, damit auch dem letzten Deppen in den USA und Provinzfürsten in China klar wird, dass fallende Reissäcke eben nicht gleichgültig sind.
Erfahrungsgemäß steht den Chinesen in den Jahren mit El Niño regelmäßig das Wasser (buchstäblich) bis zum Hals, und es gibt außer New Orleans noch weitere Städte an den Küsten Amerikas, wo die Welt mit Brettern zugenagelt werden muss, blos weil dort ein Bisschen Scheißwetter vorher gesagt wird, wie jetzt gerade bei uns. (Orkantief Kyrill)
Wenn uns der "Blanke Hans" in die Gummistiefel schwappt, ist es scheißegal, ob er das wegen eines anthropogenen, natürlichen oder von außerirdischen Sackgesichtern verursachten Klimawandels tut. Selbst in den beiden letztgenannten Fällen grenzt es an Wahnsinn, statt es zu kompensieren noch Öl ins Feuer zu gießen.
Man bohrt ja auch in einen leckgeschlagenen Bootsrumpf kein weiteres Loch, damit das Wasser wieder ablaufen kann.
Sicher hat es auf der Erde schon Klimawandel gegeben, die größere Auswirkungen hatten als die, die für die kommenden Jahrzehnte vorhergesagt sind. Ebenso sicher ist jedoch, dass die Spezies, die damals unfreiwillig zu Fossilien versteinerten, über ihr Aussterben wenig erbaut waren. Die Menschheit ist die erste Spezies, die zumindest theoretisch in der Lage wäre, mit einer solchen Klimakatastrophe fertig zu werden. Wollen wir uns da den Vorwurf gefallen lassen, es aus Bequemlichkeit, persönlichem Gewinnstreben, Kurzsichtigkeit oder gar Dummheit unterlassen zu haben?Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
(Silvia Arroyo Camejo)
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