Schon seit Jahrtausenden führt der Mensch Kriege, um den Einflussbereich seiner Reiche wirtschaftlich, politisch und sozial auszudehnen oder zumindest aufrecht zu erhalten. Das ist eigentlich keine neue Erkenntnis. Und schon immer profitierten die Rüstungsindustrien und -gewerke davon, dass diejenigen, die in die Schlacht ziehen, sich ihre Waffen, Rüstungen und was sie sonst noch so für den Krieg brauchen, in den seltensten Fällen selber herstellen können. Und jeder Kämpfer in der Schlacht ist einer weniger auf dem Acker oder in der Fabrik oder Werkstatt oder wo auch immer.
Und jeder tote Soldat ist einer weniger, der sozialen Druck ausüben kann. OK, in Zeiten, in denen Hinterbliebenenpensionen gezahlt werden, zieht dieses Argument nicht mehr. War aber zu Zeiten der mittelalterlichen Kreuzzüge ganz brauchbar. Schickt die jungen, heißspornigen Burschen, die eh keine Frauen oder Erbschaften abkriegen in die Wüste um gegen die Sarazenen zu kämpfen. Kommen eh nicht alle zurück. *grummel* Und hat nicht der kleine Bush immer gesagt, er führe einen Kreuzzug??![]()
Thema: Krieg als Wirtschaftsfaktor
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Ergebnis 1 bis 5 von 9
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01-02-2007 10:42 #1
Krieg als Wirtschaftsfaktor
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,463393,00.html
wenn ich den obigen Artikel lese, weiß ich endgültig warum Kriege geführt werden und der "Krieg gegen den Terror" so wichtig ist.
grüße
chowdyhttp://captainstory.blogg.de > Neu: captain domination
My philosophy is to experience paradise during this lifetime and not "maybe" after. I am taking full advantage of my timeslot in this world and I encourage you to do the same. Crucial parts of my philosophy are extreme experiences and emotions.
Thank god, I'm not ugly!
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05-02-2007 09:11 #2Andy Gast
Geändert von Andy (05-02-2007 um 09:14 Uhr)
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05-02-2007 10:00 #3
Ich sach nur:
Zitat von Schandmaul
Laughing out loud is one of the great pleasures of being alive.
(John Kovalic - Dork Tower)
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05-02-2007 10:34 #4
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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- 3.691
Im tiefsten antifaschisten Sozialismus der DDR äußerte meine damalige Lehrerin für Kunsterziehung gegenüber uns Kindern(!), dass es mal endlich wieder einen Krieg geben müsse, weil sie sich dadurch eben eine städtebauliche Erneuerung und Verschönerung erhoffte.
Nunja, da der Krieg ja ausblieb sind nun Abrißunternehmen dabei, die Häuser gegen grüne Wiesen auszuwechseln.
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05-02-2007 14:00 #5Andy Gast
Als im zweiten Weltkrieg die ersten Bomben über Berlin fielen, sollen die Führungsbonzen der NSdAP in großem Jubel ausgebrochen sein, weil ihnen die Bomben die Arbeit abnahmen und den Platz schufen, den sie für ihre neue Weltstadt Germania mit all ihre größenwahnsinnigen Prunkbauten zu benötigen glaubten. Glücklicherweise wurde dieses politische System von der weltpolitischen Landkarte gefegt.
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