Thema: G8-Bildungsdemos
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20-05-2007 02:20 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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G8-Bildungsdemos
Hallo ihr,
am kommenden Samstag (26.05) werden in Hamburg und Berlin bundesweit mobilierte Demos gegen die G8-Bildungspolitik stattfinden. Los gehts um 15 Uhr in Berlin am Lausitzer Platz in Kreuzberg und in Hamburg am Uni Campus. Weitere Infos gibts unter: www.26-mai.de.vu
Auf dem Anti-G8 Camp in Reddelich gibts übrigens ein studentisches Barrio Infos dazu findet ihr unter: http://block-g8ucation.org/
See you on the beach in June!
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20-05-2007 11:26 #2
"Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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20-05-2007 12:32 #3
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Ist doch egal, P., Hauptsache Krawall machen und die Ordnungsbehörden bißchen aufscheuchen.
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20-05-2007 13:37 #4
Ist denn mit G8 das achtjährige Gymnasium gemeint oder (irgendwie absurd) die G7-Staaten + Rußland?
§ 11.
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20-05-2007 14:13 #5
wer lesen kann ist klar im Vorteil
Hier ein paar infos worum es bei der Demo am 26.05 geht. Hatten sich ganz fies auf der von clara-23 geposteten Homepage versteckt:
G8-Bildungspolitik in die Zange nehmen!
Vom 6. bis 8. Juni 2007 findet in dem mecklenburg - vorpommerischen Provinzstädtchen Heiligendamm der G8 Gipfel statt. Die “Gruppe der 8″ (G8) ist eine nicht legitimierte Institution der acht mächtigsten Länder der Erde. Dennoch trifft sie als selbst ernannte informelle “Weltregierung“ Entscheidungen, die die gesamte Menschheit betreffen. Ihre Politik im Sinne einflussreicher FinanzanlegerInnen und Konzerne macht auch vor Bildung keinen Halt.
Wir stellen uns gegen die von der G8 propagierten und durch internationale Handelsabkommen in Umsetzung befindliche Bildungspolitik. Im Rahmen der internationalen Mobilisierungen erklären wir den 26. Mai 2007 zum Aktionstag für freie Bildung und veranstalten in Berlin und Hamburg zwei Großdemonstrationen, um so die G8 symbolisch in die Zange zu nehmen. Darüber hinaus rufen wir dazu auf, sich an den Gipfelprotesten im Juni zu beteiligen.
Für Bildung frei von Sachzwängen und Verwertungskriterien. Gegen den globalen wettbewerbsorientierten Umbau von Bildung. Gegen Elitenbildung und marktorientierte Eingriffe in das Bildungsangebot. JedeR soll ein Anrecht auf einen selbstbestimmten Bildungsweg haben, unabhängig von marktorientierten Zulassungskriterien und Angeboten. Die Anzahl an Kita-, Ausbildungs- und Studienplätzen darf nicht durch marktwirtschaftliche Richtlinien beschränkt werden. Soziale Barrieren in allen Bildungsbereichen müssen abgebaut werden. Der von der G8 geförderte Eingriff der Privatwirtschaft in das Bildungswesen muss gestoppt werden. Stattdessen fordern wir, dass Bildung wieder als gesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe verstanden wird. Damit Bildungsinhalte nicht durch die Frage der kapitalistischen Verwertbarkeit bestimmt werden, ist es notwendig, die Verantwortung über jede Form von Bildung in die Hände der am jeweiligen Bildungsprozess Beteiligten zu geben und eben nicht in die der wirtschaftsabhängigen Regierungen. Das gilt nicht nur für uns hier, sondern weltweit. Wir solidarisieren uns daher mit den Protesten und Kämpfen der LehrerInnen im mexikanischen Oaxaca, der Studierenden in Griechenland, der SchülerInnen in Chile sowie der Auszubildenden in Frankreich.
Gegen public private partnership an allen Bildungseinrichtungen.
Immer mehr Einrichtungen im Bildungsbereich werden für Profit- und PR-orientierte Wirtschaftsunternehmen geöffnet. Die öffentlichen Gelder werden im gleichen Atemzug weiter gekürzt. Die Abhängigkeit von externen GeldgeberInnen wächst. Die Entwicklung geht dahin, dass FinanzgeberInnen über die Ausrichtung der Forschung und Lehre bestimmen.
Für selbstbestimmte und gebührenfreie Bildung für Alle von Anfang an.
Das heißt:
* Für die Demokratisierung der Schulen und Hochschulen
* Für die Verwirklichung des Rechts auf Ausbildung für alle Jugendlichen sowie die Schaffung der erforderlichen Ausbildungsplätze
* Gegen eine bildungspolitische Diskriminierung von MigrantInnen und sozial Benachteiligten
* Gegen strukturelle Selektionsmechanismen in der Schule – für eine gemeinsame Schulbildung für Alle
* Für eine Öffnung der Hochschulen für alle Menschen, die studieren wollen
* Gegen Zulassungswillkür im Sinne eines marktorientierten Studienplatzangebotes, den Aufbau von Studienbarrieren durch willkürliche Auswahlmechanismen sowie die quotenorientierte Beschränkung für den Zugang zum Master
* Für die Schaffung und Einhaltung tarifpolitischer Mindeststandards im Bildungsbereich
* Gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse, unter anderem an Bildungseinrichtungen
* Gegen jegliche Art von Studiengebühren
* Für eine elternunabhängige, finanziell ausreichende (Aus)bildungsförderung in allen Bereichen
* Für grundsätzlich kostenfreie Kitaplätze
* Für eine kostenfreie und jedem zugängliche sowie geförderte Fort- und Weiterbildung
* Für Lehrmittelfreiheit in allen Bildungsbereichen


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