Um gleich zum interessanten Teil zu kommen: Welches sind die Mechanismen und Merkwürdigkeiten?in dem er die Mechanismen und Merkwürdigkeiten der deutschen Wirtschaftsverfassung anschaulich darstellt und kritisch hinterfragt
Es ist nicht allzu attraktiv darüber anhand einer Buchbewerbung zu diskutieren.
Thema: Der Strom des Geldes
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13-09-2007 07:49 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Der Strom des Geldes
(von Barbara Wild)
Leere Gesundheits- und Rentenkassen, hohe Arbeitslosigkeit und eine wachsende Staatsverschuldung – und auf der anderen Seite Politik und Wirtschaft, die nur kurzfristige Reparaturen und Scheinlösungen bieten. Diesen traurigen Fakten begegnen wir tagtäglich… oft mit Nicht-Verstehen. Der Autor Harald Wozniewski hat zu diesem Thema ein bemerkenswertes Buch verfasst, in dem er die Mechanismen und Merkwürdigkeiten der deutschen Wirtschaftsverfassung anschaulich darstellt und kritisch hinterfragt. In „Wie der Nil in der Wüste“ (BoD Norderstedt) beschäftigt er sich mit der Symptomatik und Diagnostik gegenwärtiger Probleme und möglichen Lösungswegen aus dem Dilemma.
Sie dachten, dass Sie zur Mittelschicht gehören? Nun, Definitionen und Zahlen sprechen eine andere Sprache und machen 95% der deutschen Bevölkerung zu Mitgliedern der Unterschicht! Mit gut nachvollziehbaren Argumenten belegt der Autor bisher verschwiegene Fakten und Zusammenhänge zur zunehmenden Verarmung und schlägt einen logischen Bogen zu den Möglichkeiten des deutschen Rechtssystems, das den Reichen einen Geldzuwachs ohne Mehr-Arbeit beschert. Deutschland krankt an seinem wirtschaftlichen und politischen System... in diesem Bild bewegt sich der anschauliche und fesselnde Sprachstil des Autors. So zeigt er einer politisch und wirtschaftlich interessierten Leserschaft, dass sein Herz für einen dauerhaften Aufschwung in Deutschland schlägt! Mit hohem Engagement und echter Entrüstung über system-bedingte Ungerechtigkeiten öffnet er uns die Augen für Parallelen zwischen überwunden geglaubtem Feudalismus und gegenwärtiger Plutokratie. Harald Wozniewski erklärt mit fundiertem wirtschaftspolitischem Know-how die ökonomischen Bedingungen des einsamen Reich-Seins und der (leider) „geselligen“ Verarmung. In einem interessanten Exkurs werden Kommunismus, soziale Marktwirtschaft und moderner Feudalismus (Meudalismus) voneinander abgegrenzt und die Grenzen der Ressourcen des Wohlstandes klar dargelegt. Volkswirtschaftliche Hintergrundinformationen erklären die Zusammenhänge der Zirkulation des Geldes in der Gesellschaft, der Kaufkraft und dem Einkommen der Deutschen. So ist die komplizierte Wirtschaft richtig einfach zu verstehen!
Wie wäre es mit ein bisschen (Bürger-) Initiative durch Hintergrundwissen über die Machenschaften auf höchster Ebene? Dann sind Sie hier genau richtig!
Harald Wozniewski: Wie der Nil in der Wüste. Der moderne Feudalismus in Deutschland — Meudalismus. Books on Demand. Norderstedt 2007. ISBN 978-3-8334-9717-9. http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/buch.htm
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17-09-2007 01:25 #2
"Habilitand" (500-749 Beiträge)
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17-09-2007 15:27 #3
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Mechanismen
Nun, wie wäre es mit den Mechanismen, die unter http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/reichtum.htm dargestellt sind?
(Text, Links und Grafiken hierher zu kopieren, ist wohl nicht nötig.)
Im übrigen ist dies hier auch nur als Literaturempfehlung gedacht.
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18-09-2007 23:08 #4
Nun die einzige große Erkenntnis die diese Seite wirklich nachweist, ist dass wer mehr ausgibt als er einnimmt irgendwann arm ist, während das umgekehrte Verhalten einen Vermögensanstieg verspricht.
Die vielen Tabellen und Modellierungen beweisen dann nur noch, dass diese Trivialität auch noch exponentiell geschieht.
Ansonsten würde ich nahezu alle weiteren Schlüssen von diesem Modell auf eine reale , schärfer noch, auf die deutsche Wirtschaft als komplett ohne sachliche Basis die Gültigkeit absprechen.
OK, dann brauch ich ja keine Gegenrede oder Diskussion hier erwarten.
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19-09-2007 09:26 #5n/a Gast
Nur mal eine Frage des Pragmatikers: Wenn doch 95 Prozent sich als Mittelschicht empfinden (es aber angeblich gar nicht sind) und also vernünftig leben können (sonst würden sie sich wohl nicht als Mittelschicht empfinden), warum soll man dann darüber klagen, dass die Reichen reicher werden?
Das klingt mir nach purem Neid und "ich will mehr, weil andere auch mehr haben"-Mentalität. Warum soll mit diesem Buch der Hass gegen den Staat und die Reichen geschürt werden? Jeder kann die Schwächen des Staates ausnutzen, wenn er will, nicht nur die Reichen. Und es ist ja nicht so, als würde den meisten Reichen das Geld einfach geschenkt (die paar adeligen Ausnahmen...); die haben das irgendwann angehäuft; und sei es nur durch eine Geschäftsidee; durch Glück, irgendo investiert zu haben u.ä. Und danach haben die sich nen Steuerberater geholt, der die Lücken im Rechtssystem ausnutzt. Könnten alle Bürger, wenn sie wollten.
Man siehe es mal so: Diese Mechanismen und Merkwürdigkeiten sind die Chancen für uns alle, wenn wir mal reich werden würden! Würden die jetzt abgeschafft, dann würden die kommenden Generationen sich beschweren, weil sie nicht so reich werden könnten, wie die Reichen heute.
SwnGeändert von Scheinweltname (19-09-2007 um 09:28 Uhr)
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