Ein Glück, ich hoffe den anderen etablierten Volksverarschungsparteien gehts bald ebenso. Wie gut das ich überzeugter Nichtwähler bin. Boykottieren muss man das Pack!
Grüße
chowdy
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06-06-2008 16:28 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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SPD stürzt auf 20 Prozent im Bund
Nur noch 20% für die Partei, die vor ein paar Jahren noch Regierungspartei war. Jetzt kann man aber nicht mehr sagen, dass die SPD eine Volkspartei ist
Ich bin gespannt, ob das nur ein vorübergehender Wert ist, oder ob wir uns in Zukunft auf Werte in dieser Höhe gewöhnen müssen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...557567,00.html
Umfrage-Schock für die Sozialdemokraten: Nur noch 20 Prozent würden nach der neusten Forsa-Umfrage die SPD wählen. Der Abstand zu Lafontaines Linken - nur noch fünf Pünktchen. Die Nominierung von Gesine Schwan zur Präsidentschaftskandidatin half den Genossen offensichtlich nicht - im Gegenteil.
Hamburg - Viel trennt die SPD in den Umfragen nicht mehr von der Linkspartei. Die Sozialdemokraten sind laut einer Forsa-Umfrage auf ein Rekordtief in der Wählergunst gefallen und nähern sich einer immer stärker werdenden Linken an. In der wöchentlichen Befragung des Instituts für das Magazin "Stern" und den Sender RTL kamen die Sozialdemokraten nach der Nominierung ihrer Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan nur noch auf 20 Prozent (minus 3 Punkte).
Dies sei der niedrigste Wert, den Forsa bei den Wahlabsichten je für die SPD gemessen habe, teilte der "Stern" mit. Da sich die Partei Die Linke zugleich um einen Punkt auf 15 Prozent - ihren bislang höchsten Wert - verbessern konnte, beträgt der Abstand laut Forsa-Umfrage nur noch fünf Prozentpunkte. Die Union steigerte sich zuletzt um einen Punkt auf 36 Prozent.
Die FDP gewann einen Punkt und kommt nun auf 13 Prozent, die Grünen legten ebenfalls einen Prozentpunkt auf 12 Prozent zu. Für "sonstige Parteien" entschieden sich 4 Prozent der von Forsa Befragten (minus 1). Mit insgesamt 49 Prozent liegen Union und FDP damit wieder vor SPD, Linken und Grünen, die gemeinsam auf 47 Prozent kommen.
Bei den Wahlabsichten der Männer ist die SPD sogar nur gleichauf mit der Linken, hieß es: 17 Prozent gaben an, sie wollten die SPD wählen, ebenfalls 17 Prozent entschieden sich für die Linke, fast ebenso viele (16 Prozent) für die FDP.
Laut Forsa-Chef Manfred Güllner hat der SPD unter anderem die Ankündigung Schwans geschadet, um die Stimmen der Linken werben zu wollen. "Viele Wähler fürchten, dass entgegen allen Beteuerungen von Parteichef Kurt Beck mit ihrer Kandidatur ein Signal für ein bundesweites Zusammengehen mit der Linkspartei gegeben wird." Den neuen SPD-Wert nannte Güllner einen "bis jetzt nicht für möglich gehaltenen Tiefpunkt".
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06-06-2008 18:54 #2http://captainstory.blogg.de > Neu: captain domination
My philosophy is to experience paradise during this lifetime and not "maybe" after. I am taking full advantage of my timeslot in this world and I encourage you to do the same. Crucial parts of my philosophy are extreme experiences and emotions.
Thank god, I'm not ugly!
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06-06-2008 23:02 #3
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07-06-2008 13:08 #4
ach ja? dann zeig mir bitte die mathematische berechnung nach der randparteien davon profitieren wenn ich nicht wählen gehe! ich glaube eher das ist ein mythos der von den etablierten volksverarschungsparteien in die welt gesetzt wurde. schon oft gehört aber nie fundiert belegt...
zudem: dann müssten ja auch die grünen zulegen wenn ich eigentlich die cdu wählen würde, aber stattdessen überhaupt nicht wählen gehe....
grüße
chowdyhttp://captainstory.blogg.de > Neu: captain domination
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07-06-2008 21:49 #5
"Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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Da extreme Randparteien idR anders als die "Volksparteien" einen recht festen Wählerstamm haben (das ist eine gesicherte Erkenntnis), profitieren sie natürlich davon - das ist simple Mathematik. Kleines Beispiel gefällig? Nehmen wir 1000 Wahlberechtigte, von denen 25 auf jeden Fall "braun" wählen. Gehen nun 800 (=80%) zur Wahl, haben sie einen Stimmenanteil von 25/800=3,1% (ist ja nicht ganz unrealistisch). Gehen nur noch 600 Leute zur Wahl, weil mehr von den "Großen" frustriert sind und *nicht* eine Extrempartei wählen (d.h. 40% Nichtwähler bleiben zuhause), liegt der Stimmenanteil bei 25/600=4,2%. Gehen nun nur noch 600 zur Wahl und 7 Frustrierte wählen jetzt extrem, sitzen die Braunen im Parlament: 32/600=5,3%. Patsch.

Ich glaube, Du solltest Dich mit unserem Wahlsystem und Wählerschichten mal etwas genauer befassen...
P.
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