Wie ist es möglich, eine Aussage über das, was Steinmeier sein wird (besser: sein könnte), zu machen - und das im Vergleich zu Obama -, wenn wir nicht mal wissen, was Obama sein wird? Es mögen ja alle von "change" reden, aber der ist ja nun nicht da und wir müssen ja erst mal sehen, was passiert.
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19-11-2008 17:18 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Kann SPD Kanzlerkandidat Steinmeier Obama von Deutschland sein ?
Was meint ihr darüber,dass SPD Kanzlerkandidat Steinmeier im linken Spektrum der neu gewählte US-Präsident Obama von Deutschland sein kann und er wie Obama CHANGE den Wechsel in Deutschland bringen kann ?
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19-11-2008 21:27 #2"Wir hatten zwei Beutel Gras, 75 Kügelchen Meskalin, fünf Löschblattbögen extrastarkes Acid, nen Salzstreuer halbvoll mit Kokain und n ganzes Spektrum vielfarbiger Uppers, Downers, Heuler, Lacher, einen Liter Tequila, ne Flasche Rum, ne Kiste Bier, nen halben Liter Äther und zwei Dutzend Poppers. Nicht, dass wir das alles für unsere Tour brauchten, aber wenn man sich erst mal vorgenommen hat, ne ernsthafte Drogensammlung anzulegen, dann neigt man dazu, extrem zu werden..."
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20-11-2008 08:01 #3
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Wer wagt denn jetzt schon Prognosen über den Zustand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und die Wahlaussichten im Herbst des nächsten Jahres? Pack Deine Glaskugel mal wieder ein. Bis dahin kann noch viel passieren. Die Landtagswahlen davor, insbesondere Hessen, Saarland und Thüringen sind viel spannender. Insbesondere wo sich in Thüringen evtl. die Möglichkeit für die SPD bietet, Juniorpartner in einer rot-roten Koalition zu werden.
Außerdem kann man entgegen aller Plakatierungen der Parteien und irgendwelcher TV-Duelle außerhalb des Wahlkreises 60 den Herrn Steinmeier gar nicht direkt wählen.
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22-11-2008 17:34 #4
"Professor" (750-1499 Beiträge)
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Die Frage ist, was Obama sein wird. Ich prophezeie, eine herbe Enttäuschung für die Gutmenschen in Europa. Langsamer Rückzug aus dem Irak, dafür Verlagerung nach Afghanistan. Um von den wirtschaftlichen Problemen abzulenken, könnte auch ein Coup Richtung Pakistan die Folge sein (mit der Nachricht, im Bombenhagel sei Osama ums Leben gekommen). Und die USA werden Europa in die Pflicht nehmen, der Einsatz in Afhanistan könnte gefärhlicher werden. Gibt es am Hindukusch zur rechten Zeit eine Eskalation (tote deutsche Soldaten und Offenbarung von Kriegsverbrechen) und gewinnt die Finanz- und Wirtschaftskrise in dem Zeitpunktn noch an Schwung, dann würde ich nicht mal dagegen wetten, dass der nächste Bundeskanzler nicht Steinmeier sondern Lafontaine heisst - aber nur wenn besagtes Szenario eintritt (kann nicht beurteilen, ob Barack Hussein bereit sein wird, mit seinen Forderungen auf den deutschen Wahlkampf Rücksich zu nehmen).
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22-11-2008 18:04 #5
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Meinst Du nicht, dass es den Diplomaten gelingen wird, für den Fall eines derartigen Szenarios dem US-Präsidenten zu erklären, was es heißt, dass Steinmeier oder Merkel nicht mehr Bundeskanzler werden könnten, sondern Lafontaine?
Außerdem strebt letzterer doch erstmal wieder den Posten an, den er schon mal innehatte. Die entsprechenden Entwicklungen vorausgesetzt, wird ihm das ja ggf. auch gelingen und er wird zum Zeitpunkt der Bundestagswahl eben designierter, aber wohl noch nicht gewählter und vereidigter Ministerpräsident des Saarlandes sein. Ich nehme an, dass Koalitionsverhandlungen mit dem Juniorpartner SPD noch etwas andauern sich das neue saarländische noch nicht konstituiert haben wird.
Insofern stellt sich mir die ernsthafte Frage, wer bei den Linken eigentlich nach Gysi und Lafontaine kommt? Wo sind die bekannten Gesichter der (heutigen) zweiten Reihe, die also dann spätestens ab September eine erstarkte Bundestagsfraktion ggf. mit Regierungsbeteiligung führen?
Die Herren Bisky, Lafontaine und Gysi haben es versäumt, ihre Nachfolger aufzubauen. Daher wird die Linke wohl aus demographischen Gründen wohl eher zurückfallen.
An der Stelle sei angemerkt, wie geistreich es ist, wenn Journalisten mit Blick auf Hessen von SED-Erben reden. Sind dann wohl doch eher SPD-Erben.
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