Selten so 'nen Schwachsinn gelesen. Hast Du annähernd kapiert, wer Jesus war und was er wollte? Wenn nein, dann laß ihn lieber raus.
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04-07-2009 14:38 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Theologische Debatten des Mittelalters
“Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.”
Sir Arthur Charles Clarke (1917 - 2008)
Die Religion, die schon immer die Aufgabe hatte, die Fehler der Makroökonomie aus dem Bewusstsein des arbeitenden Volkes auszublenden, war solange notwendig und sinnvoll, wie niemand diese Fehler zu beheben wusste, die zwangsläufig zu systemischer Ungerechtigkeit und damit zu Massenarmut und Krieg führen. Ohne die selektive geistige Blindheit, die uns „wahnsinnig genug“ für die Benutzung von Zinsgeld machte, und die noch heute die Menschheit in Herrscher (Zinsprofiteure) und Beherrschte (Zinsverlierer) unterteilt, wäre unsere Zivilisation nie entstanden.
Erst der Prophet Jesus von Nazareth erkannte, wie die Makroökonomie zu gestalten ist, damit niemand einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) erzielen kann. Doch mit dem Cargo-Kult des Katholizismus mutierte die seit Jesus eigentlich überflüssige Religion vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode: weitere 1600 Jahre Massenarmut und Krieg, seit der Vernichtung der Gnosis (Kenntnis) im vierten Jahrhundert.
Die „heilige katholische Kirche“ degradierte das Genie zum moralisierenden Wanderprediger und projizierte das von Jesus vorhergesagte „Königreich des Vaters“ (Freiwirtschaft, Vater der Kultur = Kreditangebot), in dem die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beendet ist, auf ein hypothetisches „Himmelreich“ der Toten, nur um selbst eine „Moral“ verkaufen zu können, die in der idealen Makroökonomie so sinnlos ist wie eine Taschenlampe bei Sonnenschein.
Der religiöse Wahnsinn beließ die Menschheit in der systemischen Ungerechtigkeit des Privatkapitalismus (Erbsünde) und ließ so dem ersten Weltkrieg noch einen zweiten folgen, obwohl der Sozialphilosoph Silvio Gesell bereits 1916, unabhängig von der Heiligen Schrift und erstmals auf wissenschaftlicher Grundlage, genau das wieder entdeckte, was der geniale Prophet Jesus von Nazareth als erster Denker in der bekannten Geschichte als Wahrheit erkannt hatte: absolute Gerechtigkeit durch absolute Marktgerechtigkeit.
Heute (2009) sind wir an genau dem Punkt angekommen, den die israelitische Priesterschaft schon vor 2600 Jahren vorhergesehen hatte: Wir stehen unmittelbar vor der globalen Liquiditätsfalle (Armageddon), der totalen Selbstvernichtung, denn der Krieg (umfassende Sachkapitalzerstörung) konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab! Doch ein Atomkrieg ist gar nicht erforderlich, um unsere ganze „moderne Zivilisation“ auszulöschen; es reicht schon aus, wenn wir weiterhin an den „lieben Gott“ (künstlicher Archetyp: Jahwe = Investor) glauben und Zinsgeld (Geld mit parasitärer Wertaufbewahrungsfunktion) verwenden.
Der Weisheit letzter Schluss - Willkommen
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04-07-2009 22:03 #2"Wir sind durch Feuer und Wasser gegangen, aber du, Gott, hast uns herausgeführt ins Weite." (Psalm 66,12)
Copyright
Hier provisorisch die Quellenangabe: alles, was einen Bezug zu Otfried Preußlers kleinem Gespenst hat, ist aus: Preußler, Otfried: "Das kleine Gespenst", Thienemann-Verlag, 1984. Ab sofort distanziere ich mich jedenfalls vollständig von Otfried Preußlers kleinem Gespenst und bin ein beliebiges kleines Gespenst.
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04-07-2009 23:08 #3
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Ich weiß, der Erkenntnisprozess der Auferstehung verursacht Angst; insbesondere bei angepassten Menschen, die von sich glauben, sie wüssten schon was. Es ist aber nicht nötig, dass Sie Ihre Angst hier so offen zur Schau stellen.Selten so 'nen Schwachsinn gelesen. Hast Du annähernd kapiert, wer Jesus war und was er wollte? Wenn nein, dann laß ihn lieber raus.
Gehen Sie einfach davon aus, dass ich über einen Kenntnisstand verfüge, den Sie nie erreichen werden, wenn Sie Ihr Denken weiterhin mit Vorurteilen blockieren. Auf der anderen Seite können Sie mehr lernen als Sie sich gegenwärtig vorstellen können, wenn Sie gar nicht erst versuchen, mir zu widersprechen; das ist a priori sinnlos.
Mit freundlichem Gruß
Stefan Wehmeier
Der Weisheit letzter Schluss - Willkommen
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05-07-2009 01:29 #4
Die Liquiditätsfalle als Armageddon?!? Was Lord Keynes dazu wohl sagen würde?
"Freiheit ist kein Geschenk, sie ist von Geburt an unser Recht
- aber es gibt Momente in der Geschichte, da müssen wir darum kämpfen!"
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05-07-2009 10:36 #5
@Freiwirtschaftler: Wenn Du so hoch erhaben über uns gewöhnliche Sterbliche wärst, wie Du behauptest, solltest Du mit Kritik auch sachlich umgehen können. Du spielst Dich auf wie ein Sektenguru; nach dem, was Du schreibst, bist Du einer. Zumindest ein Möchtegernguru. Du hast sämtliche Weisheit für Dich gepachtet, und zwar unkritisierbar, beziehst Dich noch nicht einmal auf eine höhere Autorität, sondern nur auf Dich und zitierst irgendwelche Philosophen, und wer Kritik wagt, wird automatisch in die Angst-Ecke geschoben und für unreif erklärt, weil er noch nicht auf Deinem Niveau angekommen ist (und es vermutlich auch nie tun wird). Und nächstes Jahr geht hier alles unter.
Geändert von KleinesGespenst (05-07-2009 um 10:49 Uhr)
"Wir sind durch Feuer und Wasser gegangen, aber du, Gott, hast uns herausgeführt ins Weite." (Psalm 66,12)
Copyright
Hier provisorisch die Quellenangabe: alles, was einen Bezug zu Otfried Preußlers kleinem Gespenst hat, ist aus: Preußler, Otfried: "Das kleine Gespenst", Thienemann-Verlag, 1984. Ab sofort distanziere ich mich jedenfalls vollständig von Otfried Preußlers kleinem Gespenst und bin ein beliebiges kleines Gespenst.
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