Leider werden Petitionen oft einfach Ignoriert, was natürlich kein Grund ist, nicht mitzumachen. Denn wenn wir uns nicht für unsere Zukunft interessieren, wer dann?
lg
Karla
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15-02-2010 01:50 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Vorbereitung einer Petition für Volksbegehren
Nach einer repräsentativen Forsa-Umfrage sind 68% der Deutschen für Volksentscheide auf Bundesebene.
Um den Bundestag dazu aufzufordern Deutschland demokratischer zu machen, ist jetzt eine öffentliche Petition mit der Forderung nach Einführung bundesweiter Volksbegehren in Vorbereitung.
Bei der Ausarbeitung der Petition kann sich jeder über das Internet beteiligen:
Die Petition kann über die Wiki-Software bearbeitet werden, da die Petition auf Wikia im Direkte-Demokratie-Wiki veröffentlicht ist. Auf der dazugehörigen Diskussionsseite kann auch über Änderungen der Petition diskutiert werden.
Das Bearbeiten ist ganz einfach und erfordert keine Anmeldung.
Der Link zum Entwurf im Wiki ist:
Petition:Volksbegehren ? Direkte Demokratie Wiki
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07-05-2010 21:37 #2
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Finde ich gut!
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18-10-2010 20:04 #3
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Also von mir gibt es auf jeden Fall auch einen Daumen nach oben. Natürlich kann es gut sein, dass die Petition mal wieder von den Gesetzgebern ignoriert wird, aber Signalwirkung für andere engagierte oder zumindest interessierte Menschen hat die Aktion bestimmt.
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19-10-2010 07:16 #4
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Vox populi, vox Rindvieh
Ich glaube, es war Aristoteles, der (sinngemäß) gesagt haben soll: "Was ist das (Demokratie) nur für eine Regierungsform, in der das Wort eines Narren genau so viel zählt wie das eines Philosophen?"

Die Schöpfer und Vordenker unserer modernen Demokratien haben dieses Wort wohl im Hinterkopf gehabt, als sie die repräsentative Demokratie schufen, und plebiszitäre Elemente weitestgehend außen vor gelassen haben. (und das zu einer Zeit, als das wirkungsvollste Massenmedium die Zeitung war, die von den Narren immerhin erwartete, des Lesens kundig zu sein)
In der Zwischenzeit haben wir ein getrüttelt Maß an schlechten Erfahrungen mit Protestparteien, Hetzkampagnen, Demagogie und anderen, öffentlichkeitswirksamen Schnellschüssen mit breiter Trefferwirkung gesammelt, um zu erkennen, wohin das führen würde.
Stellt Euch doch nur mal vor, ein Kerl wie Geert Wilders oder Jörg Haider käme bei uns dahergelaufen, und würde eine "Ausländer raus"- Kampagne starten, bei der das Geschrei von Millionen von Blödzeitungslesern, Neonazis, ewig gestrigen, alten Säcken und Wendeverlieren die zarte Stimme der Vernunft übertönen würde.
Das wäre total oberpeinlich, oder?
Und spricht nicht zuletzt der Volksmund auch: "Man darf die Sau nicht fragen, aus was die Wurst gemacht wird."
Stuttgart 21 wird doch nicht für die Stuttgarter gebaut. Es wird für all jene Bahnreisenden gebaut, die von Ost nach West durch Süddeutschland reisen; von Frankreich nach Österreich, von Ungarn nach England; nicht für die Schwobesäggel, die von Untertürkheim nach Feuerbach wollen.Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
(Silvia Arroyo Camejo)
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19-10-2010 10:51 #5
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Klingt für mich nach Selbstbeweihräucherung (von Aristoteles), warum sollte ein Philosoph automatisch kein Narr sein und wie definiert er Narr überhaupt?
Ich persönlich halte zum Beispiel die emotionale Intelligenz, für das harmonische Funktionieren einer Gesellschaft, für wesentlich wichtiger als den IQ.
Blödzeitungsleser? ewig gestrige? die zarte Stimme der Vernunft?
1. Das der Spiegel (oder auch andere "seriöse" Schmierblätter) wesentlich hochwertigere Informationen verbreiten als die Bild, halte ich für ein Gerücht. Die Klientel ist eine völlig andere, die Propaganda aber meistens genau die gleiche.
2. Wer von ewig gestrigen spricht hat sich oftmals in der "Links gegen Rechts- Masche" verstrickt. Man findet auf beiden Seiten teilweise gute Argumente und die Extremen haben auf beiden Seiten einen an der Waffel.
3. Die zarte Stimme der Vernunft wird permanent überhört (nicht zuletzt wegen den Konzernmedien), dafür bedarf es keiner Rechtspopulisten.
Wie ist das zu verstehen, die Bürger sind die Sauen und Geld und Macht sind die Wurst?
Und deswegen sollten Sie jetzt nicht gefragt werden?
Hoffe ich habe nicht alles total falsch verstanden
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