Rüttgers wäre dann eine sogenannte "lame duck". Keine Ahnung, aber was soll das bringen ?
Ich kann die Frustration der Wähler schon verstehen. Egal, was gewählt wird, es kommen immer dieselben Konstellationen heraus. Eine Große Koalition hat wohl kaum einer gewollt. Wähler aller im Landtag vertretenen Parteien sind enttäuscht.
Neuwahlen und personeller und inhaltlicher Neuanfang bei beiden großen Parteien. Das ist das Gebot der Stunde.
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28-05-2010 21:13 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Israelisches Modell- Rüttgers 2,5 Jahre und 2,5 Jahre Kraft als Ministerpräsident
Angesichts der schwierigen und zähen Regierungsbildung in NRW halte ich eine große Koalition mit wechselnder Ministerpräsidentschaft oder eine Aufteilung der Ministerpräsidentschaft zwischen Jürgen Rüttgers und Hannelore Kraft für sehr gut.
İch bin der Meinung,dass erst Jürgen Rüttgers zweieinhalb Jahre regiert und dann Hannelore Kraft zweieinhalb Jahre regiert.Wegen des Beharrens auf den Führungsanspruch von beiden Ministerpräsidentkandidaten Jürgen Rüttgers und Hannelore Kraft ist dieses Modell gut vorstellbar für NRW.
Von 1984 bis 1986 war Schimon Peres (1. Häfte der Wahlperiode) und von 1986 bis 1988 Yitzhak Shamir (2. Hälfte der Wahlperiode) Regierungschef in Israel.
Dieses Israelische Modell kann beste Option sein,weil sowohl Jürgen Rüttgers als auch Hannelore Kraft den Anspruch auf das Amt des Regierungschefs erheben.
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30-05-2010 11:47 #2
"Habilitand" (500-749 Beiträge)
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31-05-2010 19:35 #3
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Na, das klappt wohl so nicht. Bei Merkel und Steinmeier war das auch schon mal im Gespräch. Seit gestern kamen aber wieder ein paar Zeichen von der FDP, dass sie doch gerne an die Fleischtöpfe mag. Die Ampel rüttelt sich schon noch zusammen und vorher wird Rüttgers noch zum Bundespräsidenten gemacht.
Geändert von lausitzer (31-05-2010 um 19:53 Uhr)
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01-06-2010 07:04 #4
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Scheiße, ja, Du könntest Recht haben.
Die brauchen ja jetzt einen Neuen; Schlappohr Koch oder die Flasche Rüttgers. Prost mit Selters aus Selters an der Lahn.
Ist ja auch extrem dumm gelaufen hier in NRW. Die großen Parteien haben sich beide zu Tode regiert. Die roten Socken sind in den Landtag eingezogen und mit ihnen eine handvoll Dummschwätzer vor dem Herrn. Mit denen ist echt kein Staat zu machen. Die SPD wurde vom Wähler (d..h. von jener Minderheit der Gesamtbevölkerung, die zur Wahl ging) förmlich zu einer Koalition mit der CDU verurteilt.
Da sehe ich tatsächlich nur die eine Chance, bevor Kraft und Rüttgers sich wegen 6000 Stimmen gegenseitig zerfleischen, dass Rüttgers zum Bundespräsidenten gewählt wird. (in Brüssel ist ja kein Stuhl mehr frei)Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
(Silvia Arroyo Camejo)
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01-06-2010 10:42 #5
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Die Wähler am Ende zu beschimpfen, dass sie falsch gewählt haben und ihnen deswegen eine Wiederholung aufzutragen, ist kein guter politischer Stil.
Zudem haben die Wähler ja "nur" ihre Vertreter der legislativen Gewalt gewählt. Dass diese sich nun unfähig zeigen, einen aus ihrer Mitte zum Ministerpräsidenten zu wählen, ist nicht die "Schuld" des Wählers und am Ende sollte der Ministerpräsident, wie die von ihm für die Regierung ausgewählten Minister mal einen Blick in die Landesverfassung werfen und nachlesen, wem sie mit ihrem Handeln verpflichtet sind und was ihre Aufgabe ist:Nun dann.
Zitat von Art. 53 Verfassung NRW
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