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  1. #1
    bayanon ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    17.03.2010
    Beiträge
    9

    Achtung Vorsicht, getarnte Scientologen!

    Der Verfassungsschutz warnt:

    GEFAHR FÜR USER DER SOZIALEN NETZWERKE
    WIE FACEBOOK UND CO!

    Tarnvereine der gefährlichen Psychosekte sind dort aktiv.
    Scientologen melden sich mit harmlos klingenden Nicks an,
    um User, besonders junge Leute in ihre Fänge zu locken.

    Aus dem
    Verfassungsschutzbericht des
    Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2010:

    "Dass ‘Scientology’ nicht nur unter offizieller
    Bezeichnung auftritt,
    sondern auch über Tarnorganisationen
    Mitglieder wirbt, haben viele Bürgerinnen und Bürger
    unseres Landes schon einmal gehört.
    Wenige haben sich allerdings die Namen
    dieser Tarnorganisationen gemerkt.

    Und nur die Wenigsten wissen etwas über das neueste
    Werbungs- und Ansprachemedium der Organisation, das Internet,
    und darüber, wie ‘Scientology’ dieses für
    seine Manipulationen ständig nutzt.


    VIDEOPLATTFORMEN ALS WERBEMEDIUM
    FÜR "JUGEND FÜR MENSCHENRECHTE"
    SOWIE "SAG NEIN ZU DROGEN-SAG JA ZUM LEBEN"

    (...)
    Treffen Kinder und Jugendliche, z.B.
    auf der Suche nach Materialien
    für ein Referat, auf den Kanal
    „Deine Menschenrechte“, finden sie folgende Erläuterung:

    „In dem Menschenrechte Video Kanal
    „Deine Menschenrechte“ möchte
    Jugend für Menschenrechte die wichtige Botschaft
    der Menschenrechte in einer jugendgerechten Form
    präsentieren und so auch besonders
    jüngeres Publikum für diese Thematik
    interessieren – so dass diese sich
    in ihrem täglichen Leben
    (hier in Deutschland) für ihre Rechte
    und die Rechte anderer einsetzen und ihnen dadurch helfen
    wertvolle Verfechter bei der Förderung
    von Toleranz und Frieden zu werden.“
    Die Passage endet mit dem Aufruf:
    „Hilf mit!“ – ein Aufruf, der
    inhaltlich nicht zu beanstanden ist,
    der vielmehr dem Grundgedanken unserer Verfassung entspricht.

    Zur Verstärkung dieses Appells gibt es abrufbare Videos,
    die die 30 Menschenrechte der UN Menschenrechtscharta verdeutlichen.

    Jedem Menschenrecht ist dabei ein Video zugeordnet.
    Die professionell produzierten Kurzclips
    richten sich schwerpunktmäßig an Jugendliche.
    Diese werden vor allem dadurch angesprochen,
    dass junge Menschen die Hauptrollen darin spielen.
    Es sind Szenen aus dem alltäglichen Leben,
    in denen Menschen Ungerechtigkeit widerfährt.
    Szenen, in denen aber
    dann letztlich durch beharrlichen Einsatz
    jugendlicher Protagonisten
    die Gerechtigkeit siegt und anschließend
    wiederum Jugendliche – mit großem Sendungsbewusstsein –
    erstaunte Erwachsene über ihre Menschenrechte aufklären.

    Dazu hat die Betreiberin „Youth for human rights“
    („Jugend für Menschenrechte“) zeit- und zielgruppengerecht
    ein eigenes Musikvideo namens „United“ auf Youtube eingestellt.

    Auch hier kämpfen Jugendliche,
    denen Unrecht widerfährt,
    gewaltfrei für mehr Gerechtigkeit.

    Das Video unterscheidet sich
    in seiner professionellen Machart nicht von anderen täglich
    auf Musiksendern wie MTV oder VIVA
    laufenden Produktionen.

    Auf diese Videos trifft man nicht nur, wenn man gezielt
    „Jugend für Menschenrechte“ eingibt, man wird
    vielmehr auch dorthin geführt, wenn man bedeutende
    internationale Organisationen anklickt.
    (...)

    Eine ähnlich gestaltete Kampagne der ‘Scientology Organisation’
    trägt den Namen „Sag nein zu Drogen – sag ja zum Leben“.
    Auch hier unterhält ‘Scientology’ auf
    Youtube den Kanal „Keine Drogen“.
    Wiederum sind professionell gestaltete Clips eingefügt,
    die sich gezielt an Jugendliche richten und vor
    der Einnahme von Drogen warnen.

    Auch wird auf die Homepage der Bewegung
    „Sag nein zu Drogen– sag ja zum Leben“ verwiesen,
    wo man sich Material – auch für
    den Schulunterricht – bestellen kann.

    Ein sinnvolles Anliegen, diente es nicht lediglich als Vorwand,
    um jugendliche Kunden für das System
    ‘Scientology’ zu werben.

    SOCIAL NETWORKS ALS MEDIUM DIREKTER KONTAKTANBAHNUNG

    Aber ‘Scientology’ betätigt sich nicht nur auf Videoplattformen wie Youtube
    oder der ähnlich gestalteten Plattform MyVideo,
    sondern nutzt darüber hinaus alle
    Möglichkeiten, im Internet zu manipulieren
    und Kontakte anzubahnen.

    In den Medien wird in jüngster Zeit regelmäßig der
    blauäugige Umgang von Nutzern mit den eigenen
    persönlichen Daten im Internet problematisiert.

    In sogenannten Sozialen Netzwerken (Social Networks)
    geben sie häufig nicht nur Name und E-Mail-Adresse,
    sondern auch Hobbys, Vorlieben,
    Freundeskreis und vieles mehr preis.

    Das größte und bekannteste dieser
    Sozialen Netzwerke ist das Internetportal Facebook.

    In Facebook tummeln sich weltweit ca. 500 Millionen Benutzer.
    In Deutschland sind es alleine über 12 Millionen, die dort mehr
    oder weniger viel von ihrer Person offen legen.

    Diesen Datenfundus weiß auch die
    ‘Scientology Organisation’ für sich zu nutzen.
    Sowohl mit offenen als auch verdeckten Nutzerprofilen
    geht ‘Scientology’ in Sozialen Netzwerken auf Kundenfang.

    Wie Gespräche mit zahlreichen Nutzern zeigten,
    wissen diese oftmals nicht,
    dass hinter dem neuen Freund oder der gut klingenden
    Tarnorganisation ‘Scientology’ steckt.

    Ist der vertrauensvolle Kontakt
    erst einmal hergestellt,
    ist es für ‘Scientology’ ein leichtes,
    den neuen Kunden immer weiter in die auf
    Abhängigkeit ausgerichteten
    Angebote der Organisation hineinzuziehen.
    (...)

    Die intensive Beobachtung Sozialer Netzwerke
    durch ‘Scientology’
    zeigt sich auch darin, dass die
    Organisation technische Schwachstellen
    eines Portals sofort ausnutzt.

    Als im Februar 2010 durch einen
    technischen Defekt kurzfristig
    über 100 Millionen Datensätze
    von Benutzern bei Facebook frei
    verfügbar waren, gehörte die ‘Scientology Organisation’
    zu den ersten Usern, die sich diese herunter geladen hatten.
    (...)


    HOMEPAGES, BLOGS, FOREN UND WISSENSDATENBANKEN
    ALS MEDIUM FÜR WERBUNG
    UND MANIPULATION

    (...)
    Auch Blogs und Foren sind mittlerweile
    für viele eine willkommene
    Möglichkeit, Meinungsmache zu
    betreiben.
    So erstaunt es nicht,
    dass auch ‘Scientology’ dieses Medium nutzt.

    Sobald ein scientologykritischer Artikel in der
    Internetausgabe einer Zeitung erscheint,
    wird dieser in kürzester Zeit durch viele
    augenscheinlich neutrale User
    mit eigenen Beiträgen diskreditiert.

    In Wirklichkeit handelt es sich
    aber nicht etwa um neutrale Personen,
    die einfach ihre Meinung
    zu diesem Artikel kundtun.
    Hinter einer solchen Aktion
    verbergen sich Scientologen,
    die sich gezielt und ohne ihre Mitgliedschaft offenzulegen,
    negativ äußern.

    Damit soll beim Leser der Eindruck erzeugt werden,
    der größte Teil der Gesellschaft
    stünde ‘Scientology’ nicht kritisch gegenüber
    und würde sich ganz
    im Gegenteil über einen
    scientologykritischen Artikel empören."
    http://www.im.nrw.de/sch/doks/vs/Ver...010_presse.pdf

    "Scientology-Gefahr für jeden"-Allgemeine Infos und Links:
    Scientology-Gefahr für jeden!

  2. #2
    Astir01 ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    25.07.2003
    Beiträge
    5.278

    Bleibt für mich nur noch die Frage,

    wer hier wen für wie blöde hält.

    Hält der Verfassungsschutz uns (bzw. die Jugendlichen) für so blöde, dass wir nach Anblick eines jeden "profesionell gemachten" (was immer das auch heißen mag) Videos jedem dubiosen Verein gleich die Bude einrennen?
    Hält Scientology uns für ebenso blöde, und glauben die tatsächlich darüber hinaus, dass hier in Deutschland irgendeiner immer noch auf ihren Hokuspokus abfährt?
    Hältst du uns für blöde, dass wir nicht selber erkennen, wenn irgendwo einer was anpreist wie sauer Bier?

    ... und ganz zum Schluss; wer sagt eigentlich, dass man nicht gleichzeitig zu Drogen und zum Leben "ja" sagen kann, während man die Menschenrechte auf einen engeren Personenkreis begrenzt sehen möchte?
    Geändert von Astir01 (19-07-2011 um 06:11 Uhr)
    Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
    (Silvia Arroyo Camejo)

  3. #3
    MHeupel ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    18.07.2011
    Beiträge
    15
    Diese ganze Scientology Hexenjagd geht mir langsam echt auf die Nerven. Natürlich sind das verdammte Psychos aber das ist doch wirklich kein Geheimnis mehr, oder?
    Ich denke nicht, dass Scientology wirklich so gefährlich ist, wie es oft dargestellt wird.
    Man hört doch nur Negatives von der Sekte, wer dumm genug ist, trotzdem beizutreten hat es meiner Meinung nach nicht besser verdient.

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