Sobald dieses Land erkennt, daß man es Frauen ermöglichen muß, Kinder mit Karriere zu verbinden, ohne daß für sie einen Verlust entsteht. Ansonsten geht's weiter wie bisher, die Frauen, die Köpfchen haben, kriegen keine Kinder oder nur sehr wenige, während die anderen sich wie die Hasen vermehren. Das mag zwar hart ausgedrückt sein, aber es ist Realität.
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06-01-2004 17:33 #1Gast
Wie kann es sein ,daß jeder 5te Student
Wie kann es sein ,daß jeder 5te Student psychisch auffällig ist und die Menschheit nichts anderes zu tun hat als sich gegenseitig das Leben schwer zu machen, anstatt sich zu respektieren und einander die Freiheit zu lassen? Wie kann es sein ,daß so viele Eltern offensichtlich vollkommen versagen ,was den richtigen Umgang mit ihren Kinder angeht?
Was ist denn das für eine Scheiß-Welt in der andere zusammenklappen müssen bevor man sie mal fragt ob sie wirklich so leben wollen oder wie es ihnen wirklich geht?
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06-01-2004 19:01 #2Elle t'envoie des messages subliminaux, ta mousse au chocolat?
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06-01-2004 21:07 #3Gast
Die Frauen die Arbeit und Familie verbinden haben oft so viel Stress, daß es extrem auf ihre Gesundheit schlägt.
Ich weiß auch nicht für was ich mich dann in einigen Jahren entscheiden werde.Als reine Hausfrau hätte ich Angst voll am Leben vorbeizuleben,weil man nicht mehr mitkriegt ,was draußen passiert.Auch hat man dann keine Zeit mehr sich weiterzubilden.Beruf und Haushalt wäre insgesamt zuviel..man könnte auch nicht voll für seine Kinder dasein und die Beziehung am Laufen halten...die Wahrscheinlichkeit,daß derjenige für den man da den Boden schrubbt einen supergut entlasten kann ,glaube ich ist prozentual auch nicht so dolle...der müsste dann ja auch genauso wie man selbst Abstriche machen können karrieretechnisch...scheint nur machbar wenn beide sich ein Stück weit von den alten Klischees und Rollenbildern verabschieden und sich die Belastung teilen...diese Klischees sind selbst in unserer Generation noch feste vertreten.......
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06-01-2004 21:40 #4Gast
.wenn zwei Menschen aus finanziellen Gründen gezwungen sind arbeiten zu gehen,sieht das Ganze allerdings schon anders aus...dann muß man und kann auch mit Teilzeit nicht zu Rande kommen...frag mich wie die Leute früher mit 8 Kindern dennoch es geschafft haben...waren deren Ansprüche andere?
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06-01-2004 22:17 #5
Hmm. Naja, also was die Studenten angeht - man ist als Student das erste Mal im Leben wirklich für sich selbst verantwortlich. Vorher sind ja die Eltern und sie Schule hinter den Noten her. Da lastet ein ziemlicher Druck auf den Neueinsteigern, und damit kommen viele nicht klar.
Außerdem ist man einem viel stärkeren Gruppendruck ausgesetzt als in der Schule, wo man ja immer nur in ein und derselben Klasse sitzt (na gut, auch dass kann ein starker Stressfaktor seinund zu Problemen führen).
Was Schüler angeht, so glaube ich, dass da etliche Faktoren zusammen kommen. Schule ist was die Kontrolle angeht das extreme Gegenteil zur Uni - Dir wird so ziemlich alles vorgeschrieben. Die Kontrolle wird von Jugendlichen, die sich gerade in der Pubertät befinden, als ziemlich einengend empfunden (sprech' hier nur aus meiner Erfahrung
). Außerdem durchlebt man als normaler Teen gerade während der Schulzeit eine Null-Bock-Phase, was logischerweise mit dem schulischen Anspruch in Konflikt steht.
Die Eltern möchte ich ein bisschen in Schutz nehmen, genauso wie die Lehrer. Sicherlich glaube ich, dass jemand, der extreme Probleme während seiner Ausbildungszeit hat, das auch teilweise auf Erfahrungen in der Erziehung zurückführt und die Eltern somit vielleicht indirekt an den Problemen beteiligt sind, aber es ist auch nicht gerade einfach, zu einem pubertierenden Jugendlichen Zugang zu finden. Wenn sich da ein Kind plötzlich zurückzieht schieben das viele Eltern eben auf die Pubertät - und in vielen Fällen haben sie damit ja auch nicht Unrecht. Häufig haben Teenager auch gar keinen Bock, sich mit den Eltern über ihre Probleme zu unterhalten - dafür gibt's Freunde. Probleme gibt's dann nur, wenn's gerade da hapert.
Kinder, die extreme psychische Probleme haben, müssen aber nicht unbedingt eine albtraumhafte Kindheit gehabt haben - die Eltern des Amokschützen von Erfurt z.B. behaupten, dass sie eine ganz normale Familie waren und da nie irgendetwas Außergewöhnliches passiert wäre.
Was die Lehrer angeht, denen ja auch gerne die Schuld in die Schuhe geschoben wird: Es ist nunmal leider schlicht und einfach nicht möglich, bedenkliche psychische Situationen bei einem Schüler sofort zu bemerken, wenn man insgesamt für na sagen wir mal 150 Schüler zuständig ist.
Trotzdem, Vertrauen spielt meiner Meinung nach schon eine ganz wichtige Rolle. Und vielleicht versagen da viele Eltern, Lehrer usw. Dass nicht rechtzeitig genug eine stabile Vertrauensbasis aufgebaut wurde. Ich wusste z.B. immer, dass ich immer zu meinen Eltern kommen kann, selbst wenn ich den größten Mist gebaut habe, aber ich weiß auch, dass nicht alle Kinder dieses Urvertrauen zu ihren Eltern haben.
Ich gebe Dir aber insoweit recht, als ich es erschreckend finde, wie rücksichtslos viele Leute sind. Und das einfach im täglichen Umgang miteinander, wo's noch nicht mal um persönliche Vorteile geht. Wenn ich schon sehe, dass eine Gruppe von Tussen in der Uni über ein Mädel in der ersten Reihe herzieht - mein Gott, dachte doch wirklich, als Studi wäre man aus dem Alter raus. Oder wenn jemand an einer Referatsgruppe teilnehmen möchte, zu den anderen hingeht und die dann sowas sagen wie "Öhh, aber *wir* kennen uns alle schon, un das wär' jetzt halt echt schlecht, wenn *Du* da noch mit machen willst...".Geändert von Woof (07-01-2004 um 20:34 Uhr)
Der Wolf ist ein großer Übeltäter, doch er lehrt die Hirten, auf der Hut zu sein.
Chinesisches Sprichwort
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