Wenn man der Presse und der Bild (nein, die gehört nicht dazu!) glauben darf, dann hat Sarah Connors Kleid, welches die Frage aufwarf, ob sie denn nun einen Slip trug oder nicht, die Leute erschüttert.
Seht Ihr das auch so? Warum? Ist es denn moralisch vertretbar, so herumzulaufen? Macht es einen Unterschied, ob man privat in der Öffentlichkeit (Fußgängerzone), oder auf der Bühne so auftritt? Kann man das moralisch begründen.Zitat von Andy
Anmerkung des Moderators: Auch zitieren will gelernt sein! Noch mehr solche Schnitzer und ich schmeiß die Beiträge raus.
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Ergebnis 1 bis 5 von 13
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27-04-2005 14:45 #1Jens Andresen Gast
Keinen Slip drunter tragen - schlimm?
Geändert von Andy (27-04-2005 um 15:07 Uhr)
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27-04-2005 15:21 #2
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Von einem Aufführungskünstler der konventionellen Art würde ich zunächst erwarten, dass die künstlerische Darbietung im Mittelpunkt steht; konkret im Fall von Sarah Connor eben der Gesang. Nun tendieren nicht erst seit Gestern die weiblichen Vertreter dieser Spezies dazu, ihre anatomischen Reize zur Unterstützung der Darbietung einzusetzen. Dagegen habe ich als Mann erst mal nix einzuwenden. Ich stehe zu meiner genetischen Disposition, Frauen erst mal auf den Arsch oder die Titten zu glotzen.
Irgendwann ist aber der Punkt erreicht, wo die Erotik im Vordergrund steht. (Prinz Charles hat mal über die Spice Girls gesagt, dass er sie wesentlich lieber anschaue als anhöre
)
Das halte ich dann schon für ein wenig bedenklich, weil es mit der Zeit zum Einen dazu führt, dass erotischer Ausstrahlung der Vorzug vor künstlerischem Talent gegeben wird. (im Zeitalter des playback auch kein allzu großes Problem)
Zum Anderen nutzt sich die Wirkung von (un-)absichtlich entblößten Brustwarzen, (LaToya Jackson) küssenden Frauen, (Tabu; Madonna/ Spears) und wackelnden Hintern (Shakira; Jennifer Lopez) mit der Zeit ab.
Wenn dann die Darbietung solcherlei Sangeskunst für einen Mann nur noch mit Videoclip interessant ist, sehe ich die Zeit kommen, wo im Radio wieder auf die objektiven (und mit UKW übertragbaren) Maßstäbe der Qualität gesetzt werden muss.
Wenn nicht, gehe ich in eine Peep- Show.
Mit dem moralischen Aspekt von spärlicher Bekleidung in der Öffentlichkeit verhält es sich aus meiner Sicht nicht so dramatisch.
Was war das für eine Aufregung, als in den 80´er Jahren einige Leute im Englischen Garten die Hüllen komplett fallen gelassen haben. Ausgerechnet in München!
Da war das Entsetzen groß und der Untergang des christlichen Abendlandes schien unmittebar vor der Tür zu stehen.
Als vor 2 Jahren dann ein privater Fernsehsender mit der Kamera eine junge Frau begleitete, die sich, nur mit einem knappen Slip bekleidet in ein Straßencafé setzte und etwas bestellte, reagierten die Passanten und Bedienungen zwar amusiert und verunsichert, aber nicht entsetzt. (allerdings mit deutlichen Nord- Süd- Gefälle!)
In Berlin gibt (gab?) es so eine Art Ausstellung/ Aufführung, wo 100 nackige Frauen (nur mit einer durchsichtigen Strumpfhose bekleidet) auf einer Bühne rumstehen. Das soll auch Kunst sein. Vielleicht fand Frau Connor das cool oder war sogar dabei und hat sich daran gewöhnt.
Warum soll Frau Connor dann nicht auf Unterhosen verzichten?
Wen juckt´s
Spart doch ´ne Menge Geld.
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27-04-2005 16:36 #3
Moderator
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- 01.11.2002
- Beiträge
- 1.574
:häh: Schätzchen, das war in den Zeiten des FlowerPower, rund um 1965-70, und schon in den 1920ern wurde in München eine Nudistenbewegung unter Polizeieinsatz von der Wiese unterm Monopterus entfernt....
Zitat von Astir01
.. ich hab extra für Dich nochmal bei einer der Vorreiterinnen der damals Nackerten nachgefragt....
"You can get the tiger out of the jungle, but you can't get the jungle out of the tiger" - einen Dank an den Vogonen für den Signaturspruch
Moderatorin im Kontakte- und im Karriere-Forum
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27-04-2005 16:36 #4
So, damit dieses Thema zum Intimforum passt, habe ich eben den Titel passend gemacht. Redet meinetwegen über Sarah Connor und nichts drunter, über die Gesellschaft und nichts drunter ... Am wichtigsten ist mir, ihr redet mal drüber, wie ihr es persönlich findet, nichts drunter zu tragen.
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27-04-2005 16:54 #5Andy GastSarah Connor ist nich gerade mein Frauentyp und selbst wenn wäre es mir vermutlich so ziemlich egal, ob sie einen Slip unter ihrem Kleid trägt oder nicht.
Zitat von chatwoman
Ich persönlich bevorzuge Unterwäsche. Aber das ist alles eine Geschmacksfrage. Wenn eine Frau auf Unterwäsche verzichten will, soll sie darauf verzichten, sich aber nicht hinterher bei mir beschweren, dass sie sich eine Harnwegsinfektion zugezogen hat. Immer ist das Risiko wahrscheinlich geringer, aber im Winter...Am wichtigsten ist mir, ihr redet mal drüber, wie ihr es persönlich findet, nichts drunter zu tragen.
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