meint Ihr, dass die Wissenschaft eines Tages so weit kommt, dass wir den "perfekten" Sex simulieren können?
Wenn es soweit käme, gäbe es dann einen Geschlechterkampf? Ich meine...die Frauen werden keine Männer gebrauchen..und umgekehrt genauso...
Keine Erektionsstörungen mehr...keine Migräneanfälle mehr...usw usw...
Bin auf Eure Antworten gespannt..mit allen Pros und Contras bitte!
Danke.![]()
Thema: Zukuntsvision
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Ergebnis 1 bis 5 von 34
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21-12-2006 00:31 #1
Zukuntsvision
Patience Practice and Passion for Precision could lead to Perfection
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21-12-2006 00:35 #2
"Professor" (750-1499 Beiträge)
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- 1.425
Wahrscheinlich kommen wir so weit, ja... aber man liest ja heute auch noch Buecher anstatt nur fernzusehen, kochst selber, anstatt nur Dosenfutter zu essen, geht zu Fuss obwohl es das Auto gibt, etc.
Also denke ich nicht, dass auf einmal alles toll wird. :-)
Cheers,
Robs"Worship Me or I Will Torture You Forever. Have a Nice Day." -- God
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21-12-2006 01:14 #3
"Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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Wenn wir soweit kommen, sehe ich folgende Vision vor meinen schmachtenden Augen: endlich werden wir alle Männer auf den Mond verbannen können, weil sie einfach niemand mehr braucht. Seien wir ehrlich: zu sozialen Bindungen sind wir Frauen auch ganz hervorragend alleine in der Lage, alles was uns an Männer bindet, ist der Sex. Wenn uns den eine Maschine perfekt simulieren kann, dann sind Männer überflüssig. Nicht mal zum Kinderkriegen brauchen wir sie wirklich, wozu gibts Reagenzgläser?
Und wir könnten endlich abschaffen, dass einige Menschen, meist Paare, mehr Sex haben als andere, in der Regel Singles.
Es wäre eine perfekte Welt...wobei...kann diese Maschine dann auch kuscheln und zuhören?? Wenn ja, dann möchte ich doch glatt sagen: Sultan, mach dich ans Erfinden!!

...Deutschland, wir weben dein Leichentuch, wir weben hinein den dreifachen Fluch...
Ich bin ein Held - ich muss besser sein als ein Monster!!
(mit bestem Gruß an den Fußnackenmasseur...)
Mehr Hunde für Deutschland!

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21-12-2006 05:50 #4
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Zitat von Giftzwergin
Diese beiden Eigenschaften sind ja auch die wichtigeren in einer Paarbeziehung bzw. bei der Partnerwahl.
Zukunftsvision? Nunja, wie lautete der Vorschlag in Cat Stevens "Father & Son"?
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21-12-2006 07:39 #5
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Die "Hauptsach´- Maschin´"
Nehmen wir mal für einen Moment an, es gäbe eine Maschine, die nicht nur die mechanische Stimulation besser als jede in dieser Hinsicht noch so begabte Frau erledigen könnte, sondern auch alle anderen Dinge perfekt hinbekäme; also auch die Dinge, die über den unmittelbaren Sinneseindruck hinaus gehen. (-> Körperchemie)
Was aber ist ein Genuss wert, der wohlfeil und immerwährend zur Verfügung steht?
Es ist wie bei einem Gourmet. Wer immerfort nur in den besten Restaurants die edelsten Speisen zu sich nimmt, und jede Mahlzeit zelebriert, der verliert den Blick für das Wesentliche am Essen und die gewöhnliche Mahlzeit.
Jeder Mensch muss Essen, aber es ist nicht der einzige Daseinszweck. Ein Mensch soll sich nicht nur durch seine Essgewohnheiten definieren. (denn genau das tut ein Gourmet)
Am Ende ist es wie mit allen Genüssen, denen man im Übermaß ausgesetzt ist. Sie sind schlussendlich nicht weiter steigerbar, um man wird ihrer überdrüssig.
Wenn es eine solche Fickmaschine gäbe, wo bleibe dann die Sehnsucht, wo die Hoffnung, wo der Schmerz?
Eine Maschine, die jederzeit und in jeder Hinsicht sexuelle Befriedigung garantieren würde, wäre natürlich toll; - erst mal.
Aber nach einer Weile würde man wohl merken, dass sie zwar lustvoll, entspannend und oberaffengeil ist, aber letztendlich nicht seelisch befriedigend.
Dazu gehört nämlich, meiner Ansicht nach, dass man sich in einen Menschen verliebt, ihn anbaggert mit der Möglichkeit, zurückgewiesen zu werden. Die Sehnsüchte und Empfindungen, die man für einen anderen Menschen hegt, und die dann bei einem gemeinsamen Sprung in die Kiste zum Ausdruck kommen, (oder auch nicht) eben jenes spekulative Moment ist die Hauptsache.
Dazu gehören auch die Gedanken, die man einem geliebten Menschen widmet, die Verantwortung, die man für ihn übernimmt, (ohne dass es vielleicht im gleichen Maß kompensiert wird) das Vertrauen, das man verschenkt, entgegengebracht bekommt aber auch jenes, das enttäuscht wird.Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
(Silvia Arroyo Camejo)


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