Hallo allerseits,
das Thema "der Sex klappt nicht" ist hier ja schon des öfteren kursiert. Nicht feucht genug, Stress, Unentspanntheit oder die falsche Atmosphäre waren da meist die Gründe. Trotzdem befinde ich mich z.Zt. in einer Situation, wo das nicht weiterhelfen kann.
Ich bin jetzt seit etwa 1,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen, und anfangs war der Sex gut (wobei nie "spielerisch", und es hat etwa zwei Monate gedauert, bis es überhaupt das erste mal geklappt hat). Seit einer Weile (etwas mehr als einem halben Jahr) kriegen wir das nur noch in Ausnahmefällen hin, die meisten Versuche scheitern weil sie Schmerzen beim Eindringen hat. Jedoch sagt sie, keinerlei "mentale Blockade" zu haben und ausreichend entspannt zu sein. Gleitgel und Sekt haben wir schon hinter uns.
Das Problem dabei ist, das sie mit jedem Fehlschlag sich stärker unter Druck setzt und die weiteren Erfolgsaussichten vermutlich entsprechend geringer werden. Es ist dadurch auch schwierig, das Thema ausgedehnt zu bereden, solange ich nicht den wirklichen Grund kenne und im Zweifelsfall noch mehr Schaden anrichte.
Kennt jemand die Situation oder hat gute Tipps?
Schönen Dank und Gruß vom Deckenfluter
Thema: Sex: Von Gut nach Schlecht
+ Antworten
Ergebnis 1 bis 5 von 9
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16-03-2007 09:50 #1
Sex: Von Gut nach Schlecht
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16-03-2007 09:58 #2
"Doktorand" (150-299 Beiträge)
- Registriert seit
- 07.04.2003
- Beiträge
- 168
Hmmmmmmmmmmmmmmmmm....
Da es nur "die meisten Versuche" und nicht ALLE sind....
Sonst hätte ich sie mal zum Gyn zwecks organischer Ursachenergründung geschickt. Aber wenn es manchmal schmerzfrei klappt?
Will SIE Sex auch, oder nur Du?
Wenn nämlich nicht, würd ich einfach mal solang warten, bis SIE unbedingt will. Wenn sie dann immernoch Schmerzen hat, kann man glaub ich eine psychische Blockade, wie zB dass sie sich unter Druck fühlt oder Dich gar nicht begehrt, ausschließen. Dann würd ich tatsächlich fachkundige Hilfe einholen. Mit so jemand kann frau manchmal besser reden als mit dem eigenen Freund auch wenn das komisch klingt.Nach dem Sex ist vor dem Sex, die Bälle sind rund, und ein Spiel dauert ...
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16-03-2007 11:01 #3
Danke schonmal für die Tipps. Das mit dem Wollen ist eine gute Frage. Zwar will sie, aber ihre Gründe sind vermutlich oft anders als meine. Wenn ich sie z.B. lecke (was ich ausgesprochen gerne mache), ist es wohl auch oft so, dass sie meint, mir nun "was zu schulden". Aber vorm Hintergrund der möglichen Schmerzen ist das evtl. ein anderes Wollen. Stellt sich also die Frage, wie ich das mit dem wirklich Wollen bei ihr am geschicktesten anstelle, denn es läuft dann ja bis dahin auf eine Art "Entzug" hinaus. Nun ist ihre Libido nicht unbedingt die Größte...
Was mich aber vielmehr wundert ist, wie es zu dieser Verschlechterung kommen konnte, wenn wir beide keine externen Faktoren ausmachen können.
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16-03-2007 11:20 #4
vielleicht solltet ihr eine weile mal sex ohne den reinen geschlechtsverkehr haben, also andere möglichkeiten ausprobieren, oralverkehr, mit den finger befriedigen oder aneinander reiben, viel streicheln, vielleicht auch ein bißchen dirty-talk...dass ihr behutsam reinkommt wieder in ein schönes sexualleben. und irgendwann könnt ihr es ja wieder mit richtigem sex probieren. vielleicht ist sie ja auch ein wenig zu eng oder nicht trocken genug, war aber in der ersten verliebtheitsphase "geiler" auf dich und somit auch feuchter. aber ich würde vorschlagen, dass ihr das eben erstmal eine weile beiseite lasst und euch generell euren körpern widmet.
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16-03-2007 14:34 #5
Hm...also mit der Feuchtigkeit kann ich eigentlich fast ausschließen, daran liegt es nicht. Eng ist allerdings schon ein Problem, selbst zwei Finger bereiten ihr u.U. Schmerzen (was früher auch nicht unbedingt so war).
Auf Oralverkehr beschränkt sich unser Sexualleben jetzt eigentlich seit einer ganzen Weile. Ich "fordere" GV auch garnicht mehr ein, sondern warte ab, ob von ihr was kommt, nur vermute ich da die genannten "Schuldgefühle" als Beweggrund, was aber zusammen mit der Schmerzangst sicher dem ganzen nicht förderlich ist. Als Problem kommt vielleicht hinzu, dass sie unheimlich ehrgeizig ist, auch in sexueller Hinsicht. Wenn wir also abstinent sein sollen, muss ich sehen, wie ich das verkaufen kann, ohne dass daraus eine ernsthafte Krise wird.
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