Ich weiss nicht, ob es hier hinein gehört, aber ich versuche es mal.
Ich bin ungewollt schwanger und jetzt im 4. Semester. Alles spricht im Moment voll gegen ein Kind und ich habe mich schon entschieden abtreiben zu wollen. Habe jedoch im Internet einige Berichte gelesen über Abtreibung, auch das es Frauen gibt, welche abgetrieben haben und es danach sehr bereut haben, obwohl sie keine Zweifel vorher hatten. Das ganze macht mir einfach voll Angst. Ich bin mir ja sicher, ich will jetzt kein Kind - aber diese ganzen Geschichten die ich im Internet lese machen mir voll Angst.
Thema: Abtreibung
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Ergebnis 1 bis 5 von 43
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23-04-2007 19:52 #1
"Student" (20-79 Beiträge)
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Abtreibung
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24-04-2007 12:45 #2
"Doktorand" (150-299 Beiträge)
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Und was willst Du jetzt von uns wissen? Du hast uns erzählt was Fakt ist, aber was sollen wir damit machen...?
Sollen wir Dir zureden oder Dir abraten? Man weiß einfach vorher nicht wie der einzelne reagieren wird, das hängt von zu vielen Faktoren ab (wie die Abtreibung abläuft, wie die Hormone sprudeln, wie Familie und Freunde dahinter stehn, wie das Finanzielle steht usw).
Erzähl uns mehr und sag uns wie wir Dir helfen können!
Zwischenzeitlich kannst Du Dir diesen thread schonmal durchlesen:
AbtreibungNach dem Sex ist vor dem Sex, die Bälle sind rund, und ein Spiel dauert ...
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24-04-2007 12:50 #3
"Student" (20-79 Beiträge)
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Du hast natürlich Recht. Es war aber gestern so ne Art Hilfeschrei, da ich mit meiner Entscheidung vollkommen überfordert war, dann noch die Kommunkation von Dutzenden, teils widersprüchlichen, Internetseiten zum Thema Abtreibung. Was die psychischen Probleme nach einer Abtreibung angeht, weiss ich nicht, ob es sich um eine Erfindung der Abtreibungsgegner handelt, oder ob das wirklich vorkommt, vor allem bei Frauen,die sich ihrer Entscheidung ziemlich sicher sind.
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24-04-2007 13:11 #4
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Hmm. Was ist denn "alles", was dagegen spricht? Vielleicht kannst Du das Dir und denen, die Dir hier Rat geben sollen, etwas detaillierter aufschlüsseln, damit vielleicht Wege aufgezeigt und empfohlen werden können, die dann insgesamt doch zu einer besseren Entscheidungsgrundlage taugen, als wenn wir hier in den nächsten Stunden in den allgemeinen Kampf zwischen Befürwortern und Gegnern ausbrechen.
Letztlich wird aber kein Weg vorbei führen auch professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen und da kann es schon besser sein, seine Gedanken mal zu klären und zu konkretisieren.
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24-04-2007 13:20 #5
"Student" (20-79 Beiträge)
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Eine "professionelle" Beratung habe ich gerade in Anspruch genommen. Begonnen hat es mit dem "technischen" Infos über den Abtreibungsvorgang und dann wurden mir Namen von Ärzten gegeben, welche Abbrüche durchführen. Dann wurde ich gefragt, was dagegen spricht. Die Gründe habe ich aufgelistet: Der Erzeuger kommt für micht weder als Partner noch als Vater eines Kindes in Frage; Das Studium würde sich verlängern; Meine ganzen finanziellen Probleme, die sich noch verschärfen würden; ich fühle mich subjektiv im Moment nicht für die Mutterrolle geeignet, wäre mit so einer Verantwortung überfordert; meine Eltern hätten keine Freude, wenn ich von einem x-beliebigen Mann plötzlich ein Kind habe, usw.
Die Beraterin hörte mir zu und zählte dann die finanziellen Hilfen auf, die es gibt, wenn ich ein Kind bekommen würde, am Ende bekam ich den Schein in die Hand gedrückt. Auf meine Frage, ob Frauen nach einer Atreibung häufig psychische Probleme bekommen, meinte sie, das sei verschieden, die meisten verkraften eine Abtreibung gut, in Einzelfällen gibt es aber Probleme, vor allem wenn die Frauen sich durch Abtreibungsgegner einschüchtern lassen.
Mit diesen Fakten bin ich nach Hause gekommen, und klug wie zuvor. Eigentlich ist es mir bekannt, was wie abläuft, für beide Alternativen, aber das menschliche ist mir einfach zu kurz gekommen. Wahrscheinich spielen dazu noch die Hormone verrückt, und ich kann nicht ganz klar denken.
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