Äh, ich stelle meine Frage hier unter "Intimes", naja unter Finanzen würde es auch gehen, ist aber intim.
Ich habe ein Problem: Ich bin schwanger und werde aus verschiedenen Gründen abtreiben. Nun gibt es diese Regelung mit der Kostenübernahme: Wenn ich weniger als 1000 Euro im Monat verdiene, wird ja die Abtreibung von der Kasse, bzw. dem Bundesland übernommen. Dazu muss ich ein Formular bei der Krankenkasse ausfüllen. Das Dumme ist nur, da ich studiere habe ich ja weniger, nur hatte ich in den letzten drei Monaten einen Job, mit dem ich knapp über die 1000 Euro gekommen bin. Gilt jetzt ein gemitteltetes Jahreseinkommen oder der Lohn den man zum Zeiptunkt des Antrags gerade hat, obwohl die Stelle auf drei Monate befristet ist? Kennt sich jemand aus wie das Formular für den Antrag aussieht?
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Ergebnis 1 bis 2 von 2
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07-03-2010 16:43 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Kostenübernahme einer Abtreibung
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08-03-2010 06:25 #2
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Hallo Badegeflügel,
soweit bekannt, muss man doch vor diesem Eingriff ohnehin Beratungsgespräche mit entsprechend ausgebildeten und anerkannten Stellen führen und bestätigen lassen.
Die haben nicht die Aufgabe, dich nun dringend von Deinem Entschluss abzubringen, sondern gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten und zu beraten. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden finanzielle Aspekte bei der Beratung nicht ausgespart, sondern im Gegenteil intensiv beraten.
Desweiteren magst Du Dich vielleicht auch mit Deinem Partner, oder jedenfalls dem zweiten Beteiligten an Deiner jetzigen Situation auseinandersetzen.
Ansonsten hilft mit Sicherheit in Blick ins Gesetz und entsprechende Verordnungen, auf die sich die Krankenkassen bei ihren Entscheidungen berufen. Die handeln ja nicht nach Lust und Laune, sondern nach Buchstaben, die schwarz auf weiß im Sozialgesetzbuch etc. stehen.
Ich nehme an, dass die Krankenkassen auch hier Auskünfte erteilen, ebenso wie zu Kostenübernahmen für andere Operationen, Zahnersatz oder oder oder... Die meisten Krankenkassen haben inzwischen Hotlines, bei denen man anrufen kann, und ggf. auch anonym eine Beratung von Ärzten bzw. Sozialversicherungsfachangestellten erhalten kann.
Darüber mit Laien im Forum zu diskutieren, ob nun ein irgendwo gelesener Betrag von 1000 Euro in zwei oder drei Monaten überschritten werden darf, ist albern. Informiere Dich bei den zuständigen Stellen.
Wenn man es auch als Bevormundung oder Zwang sehen könnte, aber der
"Beratungsschein" scheint keine schlechte Idee zu sein. Den immerhin selbst nach Deinem Vertrauen ausgewählten Berater kannst Du mit ALLEN Fragen bombardieren. Und der freut sich auch, wenn jemand ehrliches Interesse an einem Gespräch und Fragen hat und nicht nur lustlos Predigten über sich ergehen lässt um ihm am Ende den Schein aus der Hand zu reißen. Wenn Du schon beim Gespräch warst, dann geh nochmal hin. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man von Profamilia, der Diakonie oder wer sonst diese Gespräche anbietet, nach dem Ende vor die Tür gesetzt wird, ohne Einladung, nochmal wiederzukommen, wenn man weitere Fragen und Probleme hätte.
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