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  1. #1
    Mat_87 ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    10.07.2011
    Beiträge
    3

    Frauen sind genauso Oberflächlich wie Männer...

    Guten Tag zusammen,
    der Anlass dieses Threads ist folgende kleine Geschichte:
    Vor ein paar Tagen meldete ich mich bei Friendscout24 an, einer Singlebörse, um mal zu schauen, was passiert. Nach meiner Anmeldung, Hochladen eines netten Bildes und Beschreiben meiner Persönlichkeit schickte ich die ersten "Flirtkontakte" rum. Ich beschrieb mich als netten, sympathischen und einfühlsamen Menschen, der gerne eine nette Frau kennenlernen würde, meine Ansprüche habe ich dabei als sehr niedrig angesetzt. Müssten um die 20 Frauen gewesen sein, Antworten gab es 3, sie seien nicht interessiert. Von diesen Frauen waren auch die einzigen meiner Profilbesuche.

    Zu meiner Person:
    Ich bin 20 Jahre alt, habe Abitur und studiere zur Zeit bei der Universität der Bundeswehr Hamburg. Mein Aussehen würde ich, um bescheiden zu bleiben, als durchschnittlich beschreiben. Meine Eltern kommen aus der Türkei, das sieht man mir auf den 2. Blick auch an.

    Nun zum Thema:
    Verwundert über die geringe Resonanz, habe ich vor ca. 2 Stunden ein kleines Experiment gestartet. Ich habe einen neuen Account erstellt, mich als Mat_87 (24 Jahre und Model) ausgegeben, entsprechende Fotos natürlich beigefügt. Es waren ganz normale Fotos von einem lächelnden, auf den ersten Blick sympathisch wirkenden Mann, welche ich als Profilfoto verwende. Allerdings habe ich auch ein paar nette Sixpackfotos reingestellt, die jedoch keiner sehen kann. Die Beschreibung - nunja sagen wir, Machohaft. Ich habe geschrieben, ich suche Abwechslung und ONS, wie gut ich aussehen würde und was für ein toller Hengst ich doch bin.

    Ich komme jetzt nach wie gesagt ca. 2 Stunden auf ca. 50 Profilbesuche von Frauen, 20 - 27, und 38 von ihnen würden mich gerne treffen wollen "und vielleicht mehr".
    Diese Tatsache hat mir gesagt, dass die meisten Frauen genauso oberflächlich sind wie Männer. Sie sind es nur in scheinheilige und latente Art und Weise, dass ich fast schon angewidert bin.

    "Ich suche einen netten, ehrlichen Mann, mit dem ich viel lachen kann"
    Diese Beschreibung des Traummannes kam so ziemlich am häufigsten vor. Von wegen. Frauen wollen am liebsten ein gutaussehendes Model, welches sie befriedigen kann und erhoffen sich daraus eventuell eine Beziehung.

    Diese Ansichten sind zugegeben etwas pauschal und verallgemeinernd. Aber Frauen neigen des Öfteren ebenfalls dazu

    Also was sagt ihr dazu? Würde mich interessieren

  2. #2
    Astir01 ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    25.07.2003
    Beiträge
    5.278

    Dass Frauen per se

    die besseren Menschen seien, glaubt außer Alice Schwätzer niemend mehr.

    Du solltest also davon ausgehen, dass schwarz und weiß, gut und böse, oberflächlich und tiefgründig und alle Schatierungen dazwischen unter den Frauen ebenso häufig vorkommt wie unter den Männern.

    Der Unterschied besteht tatsächlich in der Ehrlichkeit, die Frauen in Bezug auf ihr Geschlechtsleben an den Tag legen.

    Dazu auch von mir eine Anekdote.
    In den USA machte einmal eine Gruppe von Sozialwissenschaftlern eine Umfrage unter den Studenten an einer Uni. Die einfache Frage lautete an je 1000 Männer und 1000 Frauen: Wieviele unterschiedliche Geschlechtspartner hattest Du in Deinem Leben bereits. Da die Wissenschaftler davon ausgingen, dass Studenten ihre Partner in erster Linie unter ihresgleichen suchen und bei der Befragung nicht zwischen homo- und heterosexuellen Partner unterschieden, erwarteten sie, das Männer und Frauen die gleiche Zahl angeben. (nichtmenschliche Sexualpartner glaubten die Forscher vernachlässigen zu können)
    Tatsächliches Ergebnis: Männer 4,2; Frauen 2,1.

    Das wiederholte sich im Prinzip an mehreren Unis; egal ob urban oder ländlich, Californien, New York State, Florida oder Bible Belt. Immer geben die Frauen etwa halb so viele Sexualpartner an wie die Männer.
    Das kann aber gar nicht sein!
    "Wer lügt denn hier?", fragten sich die Soziologen.

    Um das zu klären, wiederholten sie die Befragung, taten aber so, als wären die "Kandidaten" an einen Polygraphen (Lügendetektor) angeschlossen. Da einem solchen Test in den USA gerichtsverwertbare Beweiskraft beigemessen, und dies in den Medien auch häufig thematisiert wird, glauben fast alle Amerikaner, dass sie von einem solchen Gerät eindeutig und zweifelsfrei der Lüge überführt werden. Also wagen sie es nicht zu lügen.

    und siehe da Männer 4,2; Frauen 4,1.
    Na also; geht doch!

    Als Erklärung glauben die Soziologen die gesellschaftliche Erwartungshaltung an Frauen in Bezug auf ihr Sexualverhalten heranziehen zu können. Sie glauben, dass die Gesellschaft von den Frauen erwarte, dass sie enthaltsam oder treu sein sollen. Sie glauben weiterhin, dass die Frauen dieser Erwartungshaltung gerecht werden, indem sie zu diesem Thema lieber die Unwahrheit sagen und nur durch Zwang zur Ehrlichkeit zu bewegen sind.

    Das Internet stellt einen Ort dar, in dem die gesellschaftlichen Zwänge und Konventionen ihre Kraft und Gültigkeit weitgehend eingebüßt haben. Dort können Frauen nun auch ungestraft "die Sau rauslassen".
    Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
    (Silvia Arroyo Camejo)

  3. #3
    Mat_87 ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    10.07.2011
    Beiträge
    3
    Interessanter Beitrag.
    Allerdings ging es mir mehr darum, die Scheinheiligkeit vieler Frauen zu kritisieren. Sie wünschen sich Ehrlichkeit (und vermutlich auch, dass man nicht oberflächlich ist), sind selbst aber keinen Deut besser. Ich bin übrigens kein Frauenhasser, ich finds nur... schade^^
    Mit dieser Erkenntnis werde ich mich wohl von online Singlebörsen distanzieren, weil der Anteil der oben beschriebenen Frauen signifikant höher ist, als in einer Bar oder einem Café

  4. #4
    perfect_pitch ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    13.07.2011
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    5
    Was macht denn ein 20-jähriger junger Mann in einer Single-Börse?
    Vielleicht ist mein Singlebörsenbild revolutionsbedürftig, aber geh feiern, sei nett, charmant und hör' auf, beim Bund zu studieren (das wäre bei mir tatsächlich ein Grund, nicht mit jemandem anzubändeln). Nein, äh.
    Ich glaube, in der heutigen Gesellschaft (mit allen Suggestionen, die uns von den Medien übermittelt werden) ist Oberflächlichkeit bei beiden Geschlechtern an der Tagesordnung. Und jemandem im Internet anzumachen, ist bei einer Ablehnung mit weitaus weniger Schmach verbunden als im realen Leben.
    Deswegen sehe ich auch ebenda deine Chance. Wenn du eher durchschnittlich aussiehst, geh auf Parties usw., da trauen sich die Mädchen nicht an den Model-Typen, sondern "nur" an dich heran.

  5. #5
    Mat_87 ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    10.07.2011
    Beiträge
    3
    Ich hab mich aus neugier da angemeldet :P
    Und ich hör bestimmt nicht auf beim Bund zu studieren, das war die beste Entscheidung die ich je getroffen habe
    Ansonsten bin ich ganz deiner Meinung, ich gehe oft genug Abend weg

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