Kinder leben auf keinen Fall leichter und unbeschwerter. Wenn man erwachsenen ist kommen einem die Kindersorgen nur als unscheinbar und nichtig vor. ALs Kind empfindet man aber Probleme oft genauso unlösbar wie als erwachsener. Nur sind die Probleme in ihrem Inhalt anders.Leben Kinder wirklich leichter, sind sie unbeschwerter, sorgfreier und gluecklicher? Wollen wir wirklich wieder Kinder sein?
Insgesamt machen den Unterschied wahrscheinlich wirklich nur Erfahrungen und Erlebnisse aus!
ICh erinner mich noch genau an den Tag, als meine "Kindheit" zu Ende ging und das nicht als irgendwie medizinischer Vorgang oder so.
Erfahrungen haben Einfluß auf das künftige Handeln und je länger wir leben, desto besser kennen wir die Konsequenz, die auf ein gewisses Verhalten folgt. Das nimmt uns etwas an der Unbeschwertheit und kindlichen Naivität (wobei das dies nciht negativ gemeint ist). Und letztendlich macht uns dies dann wohl auch erwachsen.
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02-11-2004 01:43 #1
Kinder und Erwachsene- wo liegt der wirkliche Unterschied?
Ich weiss nicht ob ich mit dieser philopsychologischen (ein Neologismus, hihi) Frage hier richtig bin, aber fuer mich waere das ein sehr geeignetes Thema fuer einen guten Kaffeklatsch.
Also, die ausfuehrliche Version der oben gestellten Frage.
Ich frage mich, inwiefern sich Kinder von Erwachsenen unterscheiden, worin also und vor allem auch warum.
Wenn man Kinder beobachtet stellt man zum Beispiel fest, dass sie sehr schnell in ihren Gefuehlen wechseln koennen, das heisst im einem Moment heulen sie, im anderen lachen sie schon wieder. Da sie nun aber ein voll funktionierendes Gedaechtnis haben und nicht einfach nur vergessen haben warum sie geweint haben frage ich mich, warum der Mensch im Laufe der Jahre zum Beispiel dieses Verhalten aendert. Was genau aendert sich denn eigentlich, jetzt mal rein vom Verhalten ( bitte keine medizinische Analyse des Wachstums und Altern des Menschen, soweit es das Thema nicht direkt behandelt) und warum?
Leben Kinder wirklich leichter, sind sie unbeschwerter, sorgfreier und gluecklicher? Wollen wir wirklich wieder Kinder sein?
Ist es nur Erfahrung, Wissen, das uns von Kindern trennt?
Und warum wird ein fruehreifes Kind immer als etwas Positives aufgefasst?
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02-11-2004 15:35 #2Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.
Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
-Descartes--
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07-11-2004 13:14 #3
Looking in a child's eye
There's no hate and there's no lie
There's no black and there's no white
Looking in a child's face
There's no pride and no disgrace
There's no struggle, there's no fight
H-Blockx - Celebrate Youth
Gruß
captain youthhttp://captainstory.blogg.de > Neu: captain domination
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Thank god, I'm not ugly!
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07-11-2004 13:22 #4
Mit Kindsein verbind ich ausserdem die Fähigkeit (die ich bewundere) sich über für uns erwachsene alltäglichen sachen noch wundern zu können. Das ist auch der Grund warum ein gewisser philosoph mal sagte Kinder hätten immer die besten voraussetzungen ein guter philosoph zu sein, eben wegen dieser fähigkeit sich noch über sachen wundern zu können, zB in der natur oder aber auch über andere ganz normale dinge, die wir gar nicht mehr beachten.
mfg,
MousseTGenie ist Persönlichkeit mit zwei Groschen Talent.
Pablo Picasso
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08-11-2004 09:23 #5
Kinder haben, so meine ich zumindest, noch ganz andere Probleme. Sie erscheinen ihnen zwar ebenso schwerwiegend wie die "erwachsenen" Probleme, jedoch stellt man im Laufe der Zeit eben fest, dass es nur "Kleinigkeiten" sind, die uns Kinder da bedrückt haben.
In späteren Jahren hat man mit sehr viel schwerwiegenderen Problemen zu kämpfen, wie Zukunftsängsten im Job, wie ernähre ich meine Familie usw... Das lässt uns wohl lider für die "kleinen" Dinge des täglichen Lebens viel zu oft abstumpfen.
Andererseits, sag mal als "Erwachsener" irgendwas wie "Man, schau mal, diese Eisblume hat eine besonders schöne Form", oder irgendso eine Sache eben, dann schauen dich mindestens 50% der Menschen ungläubig an....
Dabei sind es doch gerade die kleinen Dinge, die das Leben so schön machen, ein schöner Sonnenauf- oder -untergang, der erste blühende Krokus, der erste Schnee, die Wolke, die die Form eines Eichhörnchens hat...
Ach ja......Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen zu treffen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird... (Charles de Gaulle)
Nichts ist beständiger als die Veränderung...
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