Also ich war, bin und werde politisch aktiv sein, allerdings mal mehr mal weniger. Ich will das nicht als Beruf machen und nehme mir daher so meine Freiheiten, auch wenn das natürlich den Aufstieg sehr stark bremst
An der Hochschule war ich nie in dem Sinne aktiv, da mir die politische Stoßrichtung und die Überzeugungen der Leute nicht gepasst haben, ich habe mich lieber in Parteien und Verbänden beteiligt, das war zudem noch von deutlich mehr Erfolg gekrönt^^
Wenn man das machen will, dann nimmt man sich auch die Zeit dafür, das ist meine Erfahrung, auch wenn das bedeutet, dass man eine Woche weg ist. Das gilt natürlich nicht für Klausuren, aber in einer Zeit vor der Anwesenheitspflicht war das recht gut möglich.
Ich ganz persönlich finde es extrem albern eine Beteiligung an der Politik an einem punkt oder einer Veranstaltung aus zu machen, besonders, wenn es nicht um Argumente, sondern um das dagegen sein geht. Aber das muss jeder für sich selbst wissen, ebenso wie die politische Richtung.
Nur offen sollte man sein und bleiben, sonst wird man nur zum Schreihals, der nur den einen Text kennt, auf Dauer extrem langweilig![]()
Thema: Seid ihr politisch aktiv?
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Ergebnis 1 bis 5 von 17
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26-04-2007 13:49 #1
"Student" (20-79 Beiträge)
- Registriert seit
- 11.09.2006
- Beiträge
- 21
Seid ihr politisch aktiv?
Hallo,
würde mal gerne wissen, ob ihr euch in irgendeiner Weise politisch betätigt, z. B. durch Gremienarbeit oder in anderen Gruppen.
Wie komme ich drauf? Wir haben uns gestern abend im kleinen Kreis über die Protest-Aktivitäten zum G8-Gipfel in Heiligendamm unterhalten. Verkehrt wäre es wohl nicht, da mitzumachen. Ich finde es auch wichtig, dass man sich damit auseinandersetzt, nehme mir auch oft vor, an bestimmten Veranstaltungen teilzunehmen, aber dann kommt stets wieder was dazwischen.
Steht einfach nicht auf meinem Stundenplan.
Wie ist es bei euch?
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26-04-2007 15:18 #2Anglizismen sind Bullshit
Wenn man weiß wer der Böse ist hat der Tag Struktur(Volker Pispers)
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26-04-2007 15:27 #3
Deinen letzten Absatz, Valas, finde ich sehr richtig, aber viele Menschen verwechseln ein albernes "Einfach mal dagegen" mit einer politischen Einstellung.
§ 11.
-
27-04-2007 13:47 #4
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
- Registriert seit
- 13.01.2003
- Beiträge
- 4.692
Ich bin zwar kein Globalisierungsgegner und wenn sich unsere mächtigen Politiker treffen, um miteinander zu reden, wie z.B. auf dem G8-Gipfel, dann kann ich das nicht schlechtheißen, aber darum gehts hier nicht, was ich damit sagen will ist, daß es wieder mal typisch Student(in) ist, der/die in seiner grenzenlosen Naivität in einer Woche die Welt verbessern will, aber nun gut, ich finde, Politik beginnt, sollte für jeden dort beginnen, wo man sich aufhält, lebt und arbeitet und nicht dagegen sein, daß in Lhasa ein McDonalds eröffnet, das ist ja geradezu grotesk-albern, also eine alte Freundin von mir hat mal für den Stadtrat in meiner Stadt kandidiert und da habe ich Interesse gezeigt und ihr ein klein wenig geholfen, ansonsten informiere ich mich gut und gerne mit meiner geliebten FAZ, darüberhinaus bin ich nicht politisch aktiv, nein.
Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
Dem Narren ein Denkmal.
Dem Reimliebhaber ein Gedicht.
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28-04-2007 00:08 #5
"Habilitand" (500-749 Beiträge)
- Registriert seit
- 18.01.2005
- Beiträge
- 614
Politisch aktiv war ich noch nie, weder in Parteien, Verbänden noch in der Hochschule. Ich finde, meine Interessen und Ansichten lassen sich parteipolitisch nicht so festmachen. Finde einige Ansätze gut, andere eher schlecht von den jeweiligen Parteien. Tue mich da schwer mit, mich einer Partei zuzuordnen.
Desweiteren bekomme ich durch Freunde und auch durch die Tätigkeit als Freier Mitarbeiter einer Zeitung mit, wie Politik so gemacht wird. Und teilweise kotzt mich das echt an, wenn 18jährige Nachwuchspolitiker verbal schon genau so "medial schleimen und sülzen", wie die Damen und Herren in Berlin es teilweise tun. Ältere Semester sind da oftmals nicht anders. Beim Sprechen mit den Partei-Vorsitzenden kommt selten einer "normal" rüber, vieles wird medial verpackt und wirkt schon sehr gekünstelt. Daher reizt es mich irgendwie wenig, mich solchen Vereinen anzuschließen."Ich bin selbst mein größter Kritiker!" (Günter Netzer)
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