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  1. #1
    Avatar von administrator
    administrator ist offline Administrator
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    242

    UNICUM Europa-Serie zum Klimaschutz

    Klimaschutz ist teuer, doch es ist langfristig teurer, nichts gegen den Klimawandel zu unternehmen. Schließlich geht es um unsere Zukunft. Daher möchten wir in der großen UNICUM Europa-Serie zum Thema Klimaschutz mit euch diskutieren, was wir in Europa für den Klimaschutz machen können. Folgende Themen sollen besonders berücksichtig werden:

    Europa - Vorreiter im Klimaschutz
    Afrika - Trinkwasserversorgung
    USA - Kalkül in der Klimapolitik
    China - aufstrebende Industrienation
    Südamerika - Abholzung des Regenwaldes

    Neben interessanten Artikeln, findet ihr Linksammlungen rund um das Thema Klimaschutz. Außerdem werden wir eine studentische WG begleiten, die versucht, über einen Zeitraum von 8 Wochen ihren Energieverbrauch effizient zu senken.

    Alle weiteren Informationen findet ihr hier.

  2. #2
    Typ XXI Gast

    Farb über weiß: Fischerscheiß.

    Sozusagen als Ausgleich für meine berufliche Tätigkeit interessiere ich mich ein Bisschen für Psychologie. Dazu las ich einmal eine Abhandlung, bei der es um Fischer ging. Da ich selber einen (ehemaligen) Berufsfischer kenne weiß ich, dass in der Abhandlung nicht blos dummes Geschwätz steht.

    In der Abhandlung steht sinngemäß folgendes: Wenn an einem See eine gewisse Zahl von Fischern lebt, wird jeder versuchen, soviele Fische wie möglich zu fangen. Er wird sogar dann damit fortfahren, wenn ihm angesichts sinkender Fangmengen die Überfischung des Gewässers bewusst wird. Statt weniger zu fangen wird er die Schuld bei anderen suchen. (die Robben, die Wale, die Kormorane, die Holländer, ...) Auf diesen Umstand explizit hingewiesen, wird er zur Verteidigung seines Handelns sagen: "Wenn ich die Fische heute nicht für mich fange, wird sie schon morgen mein Konkurrent wegfangen." Da alle so denken und handeln ist es unmöglich die Überfischung eines Gewässers aufhalten zu wollen. Es hilft im Grunde nur ein behördlich durchgesetztes, absolutes, strengstens überwachtes Fangverbot. (am besten mit symbolischer Versenkung der Fischereifahrzeuge)

    Diese destruktive Haltung ist offenbar dem Menschen innewohnend. Man vermutet, dass viele antike Städte in der Blütezeit früher Hochkulturen von den Einwohnern verlassen werden mussten, weil diese die natürlichen Ressourcen überbeansprucht hatten.

    Heute geschieht dies auf globaler Ebene. Die Menschheit wird die globalen Ressourcen ohne Rücksicht auf die Folgen überbeanspruchen bis es viel, viel zu spät ist. Was für die Fische in einem See gilt, trifft sinngemäß auf jeden Rohstoff zu. Am Ende wird der vollkommene, irreversible Zusammenbruch der menschlichen Kultur stehen, weil es keinen anderen Ort gibt, zu dem die Milliarden Menschen gehen können um neu anzufangen.

    Vielleicht ist die globale Erwärmung ja sogar eine Chance. Vielleicht lehrt sie uns umdenken. Eine vergleichsweise milde und harmlose Katastrophe, die vielleicht ein paar Millionen Menschen das Leben kostet, weil sie ersaufen, verhungern, in Naturkatastrophen oder auf der Flucht davor ums Leben kommen. Das ist allemal besser, als wenn sich 95% der gesamten Menschheit (das wäre zurzeit etwa 5.700.000.000) in einem globalen Krieg um die letzten verbleibenden Nahrungsmittel gegenseitig massakrieren.

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