Ich halte das bei einem Kunststudium für vollkommen unproblematisch. Anders sähe es wahrscheinlich bei einem Design(!)studium aus, weil zu Design eben auch Farbdesign gehört. Aber ein Kunststudium gibt dir sehr viel Freiheit, dich zu verwirklichen. Wenn du zeichnerisch begabt bist, wird dir m.E. niemand einen Strick daraus drehen, dass du Rot-Grün-Verwechsler bist. Schon deshalb nicht, weil das einige Prozent von uns Männern sind.Zitat von Sense
Ciao,
Neroli
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24-01-2006 19:18 #1Sense Gast
Farbsehschwäche - Studium im Kunstbereich ausgeschlossen?
Hi,
ich wollte mal fragen, ob jemand weiß, inwieweit ein Kunststudum auch mit Schwächen im Farbsehen möglich ist?
Ich selbst bin in einem gewissen Frequenzbereich rot-grün-blind und habe auch gelegentlich in anderen Farbtönen Probleme, einen Ton genau zu definieren.
Demgegenüber steht eine ziemliche gut ausgeprägte zeichnerische Begabgung. Da ich mit meinem aktuellen Studiengang wegen zu viel Naturwissenschaft nicht wirklich zufrieden bin, hab ich mir überlegt, einen Kreativstudiengang zu belegen. Aber die Frage dabei ist, ob das überhaupt Sinn hat bei den Defiziten im Farbensehen.
Vielen Dank schon mal für Antworten
Sense
-
24-01-2006 19:49 #2
Life’s about film stars and less about mothers
It’s all about fast cars cussing each other
But it doesn’t matter cause I’m packing plastic
and that’s what makes my life so fucking fantastic
Lily Allen - The Fear
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24-01-2006 20:02 #3
Moderator
- Registriert seit
- 01.01.2003
- Beiträge
- 3.140
Zitat von Sense
ich glaube ein "kreativstudiengang" ist mit der einstellung, ich bin mit meinem studium nicht zufrieden, kann aber zeichnen, das falsche. die farbenblindheit sollte wirklich nicht das problem sein (siehe monet spätwerk). willst du kunst studieren? willst du dein ganzes leben lang malen, zeichnen, radieren etc.? hängt dein herz daran, liebst du es?
kreativstudiengang ... "locker rumkünstlern" ist harte arbeit. glaub mir ... ein werk ist zu einem prozent kreativ, der ist rest ist arbeit ...die kreativität sollte man dem werk nicht ansehen, eigentlich auch die arbeit nicht, es sollte ganz allein für sich plausibel sein, als wäre es schon immer dagewesen ...
künstler arbeiten oft mit ihren defiziten, es gab mal nen radierer, der hat mit seiner hakenhand gearbeitet, cool oder?
jodo
ps: sag nie wieder kreativstudiengang, das klingt nach a) basteln
und b) völlig uninformiert
Ein Gedicht, was es sonst auch immer noch sein mag, ist zuerst ein Text.
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