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  1. #1
    jt700 ist offline "Habilitand" (500-749 Beiträge)
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    Super Men's Frequently Asked Questions

    Ich war mal so frech, das die Know-How-Sammlung der Lycos-Beratung hier rein zu kopieren....frau möge mir verzeihen...
    Quelle:
    http://www.lycos.de/entertainment/er...e.html?liebe,2

    beatrice: faq
    Was muss ein Mann haben, damit er bei Frauen gut ankommt?

    frage:
    Dazu befragte ich jede Menge Frauen im geschlechtsreifen Alter, zog Umfragen und Studien zu Rate, wälzte Zeitschriften. Klar sind die Geschmäcker verschieden. Trotzdem: ein paar bestimmte Attribute kommen bei den meisten Mädels an - bzw. floppen. Also so erhöhen Sie Ihren allgemeinen Marktwert (und damit Ihre Auswahlmöglichkeiten!):

    antwort:
    Kopf/Gesicht
    Zur Zeit ist es unter Frauen in, zu behaupten, sie würden zuerst auf den Hintern schauen. Tatsache ist: Der erste Blick geht fast immer ins Gesicht und von da nach unten. Gesicht: Lachfältchen sind sympatisch; festgemauerte Skepsis-Falten oder sorgenvolles Stirnrunzeln eher abschreckend. Und die niedlichste Visage nützt nix, wenn einer sie ständig verzieht, Maulaffen feilhält oder eine gefrorene Maske trägt. Tip: Entspanne deine Gesichtszüge und gucke optimistisch-souverän. Verfall aber nicht in dümmliches Dauergrinsen. Augen: In ihnen liest frau Innenleben und Interesse des anvisierten Opfers. Tipp: Gefühl reinlegen; an was denken, was man besonders mag. Vermeide, flehentlich dreinzuschauen wie ein liebeskranker Dackel. Gib ihr beim Augenflirt Gelegenheit, dich zu mustern; nur ab und zu mal ein direkter Blick: Hinschauen - wegschauen - hinschauen - lächeln - wegschauen usw. - so einfach ist das. Und im Gespräch siehst du sie mindestens die Hälfte der Zeit an (bitte nicht glotzäugig fixieren!). Augen, die blitzen, wirken lebendig und faszinierend. Wie macht man das? Man läßt sie wandern: Im Zwiegespräch von ihrem linken zum rechten zum linken Auge usw., in größerer Runde von einer Person zur andern. Haare: Ausschlusskriterien bei der Mehrzahl der Frauen: Rotzbremsen (Schnauzer in jeglicher Form), Hairstylings à la Prinz-Eisenherz, Gottschalk-Ondulier-Matte, lange dünne Grönemeyer-Fusseln, David-Hasselhoff-Betonfönfrisur, Joschka-Fischer-Pony, Vokuhila (vorne kurz, hinten lang - der Fußballerlook des letzten Jahrhunderts), Dauerwellen - und drapierte Strähnen, um Haarausfall zu kaschieren. Die Länge und Dicke deines Haares spielt weniger eine Rolle, als was du damit machst (hat man das nicht schon mal irgendwo gehört?). Tipp: Zu einem wirklich guten Coiffeur gehen und sich eine typgerechte Frisur verpassen lassen. Mund: Küssen gehört für Frauen zum Vorspiel! Wichtig: gepflegte Zähne, keine rissigen oder verkniffenen Lippen, kein Mundgeruch - Knutschfrische also. Kleiner Trost am Rande: Perfekte Schönlinge sind nicht sehr gefragt. Wir denken: a) der ist dauernd mit sich selbst beschäftigt, b) bei dem hab ich zu viel weibliche Konkurrenz, c) er erwartet auch von mir äußerliche Perfektion, d) zu glatt - außen hui, innen pfui.

    Bodycheck
    Genauso wie Kerle auf weibliche Rundungen anspringen, reagieren Frauen auf männliche Formen. In einem gesunden Körper ruht ein gesunder Geist, heißt es - und in einem kraftvollen Körper, der in Form ist, ruht jemand, der uns Weibchen auch mal beschützen kann (denken wir). Also: wir wollen keine schlaffen Säcke, aber auch keine aufgeplusterten Michelin-Männchen, zumal man ja weiß, was Anabolika so anrichten. Eine Mischung aus Ausdauer- und Kraftsport ergibt einen schön definierten Body - ist kein Muß, aber gewaltig von Vorteil. Und wenn er dann auch noch sprechen kann... Auch schmale Hüften und Knackarsch sind männliche Körpermerkmale; letzterer füllt die Jeans ansehnlich aus, verlockt zum Anfassen (Tipp: Dein Fitnesstrainer zeigt dir gerne ein paar Spezialübungen. Auch Inlineskaten, Squash, Radeln trainieren das Gesäß.). Übrigens: Männer kommen oft schon angesichts eines Busens oder Beins auf sündige Gedanken. Frauen sehen mehr das Ganze. Etwa ein Unterarm kann noch so wohlgeformt sein - wenn er nicht harmonisch ins Gesamtbild paßt, tut sich bei uns gar nix.

    Stimme
    Eine erotische Stimme stellt uns die Nackenhaare auf; sie ist tief (Assoziation: erfahren), voll, ruhig, nicht zu leise (wirkt unsicher), nicht zu laut (verursacht Kopfweh und spontane Abneigung). Hektisches Gegackere und hohe Fistelstimmen erinnern an hysterische Eunuchen, Knödeln und Näseln an untersetzte Oberstudienräte. Solchen Leuten hört man an, dass sie nicht relaxed sind. Einige Frauen finden es sexy, wenn einer klingt, als hätte er drei Nächte durchgemacht. Andererseits beeinträchtigen sowohl Übermüdung als auch ausdauerndes, kraftvolles Rothändle-Rauchen und Saufen deine Anziehungskraft...! Tipp: Deine ideale Tonhöhe stellst du fest, indem du mehrmals laut "hm-mm" sagst (als wolltest du etwas verneinen). Das erste "hm" ist deine normale Stimmlage, das zweite "mm" der Ton, den man anstreben sollte. Der Bauch ist Resonanzraum der Stimme und läßt sie voller, tiefer, angenehmer klingen. In Rhetorikkursen lernst du, wie man das macht und wie man überhaupt seine Sprechwerkzeuge entspannt.

    Outfit
    Kleidung gibt Aufschluss über Gepflegtheit, Individualität, Sinnlichkeit, Status und Geschlechtsidentität, betont nebenbei noch die Figur (was wir begrüßen, falls er sich´s leisten kann) - oder auch nicht. Gebügelte, gestriegelte Sakko-Krawatte-Träger zum Beispiel stufen wir oft als konservativ, brav, spießig ein, ebenso Bund- und Bügelfaltenhosen. Prima für´s Business, schlecht für die Balz. Allerdings einige Männer sehen auch im Anzug umwerfend aus - wenn´s zu ihrem Typ paßt und sie ihn lässig tragen. Viele Frauen nehmen sich auch die Schuhe genauer unter die Lupe. Klamotten hat man viele, aber seine Treter sucht man sorgfältiger aus. Wir kategorisieren: feste Boots = handfester Kerl, Wildleder-Mokkassins = Weichling, weiße Slipper = Zuhälter oder Krankenpfleger, usw. Ein eigener Stil macht interessant. Und interessante Männer machen neugierig: vielleicht auch sonstwo mehr Einfallsreichtum, Phantasie und das gewisse Etwas? Ein Stil, mit dem man nie danebenliegt: schlicht, aber von guter Qualität. Etwa Markenjeans, weißes T´Shirt, einfacher Sweater oder Jeansjacke, fertig. Abschreck-Outfits:



    * Lackschuhe, Sandalen, Alternativ-Latschen.
    * Knallige oder weiße Socken (außer zum Sport).
    * Schmuck, der über zwei Ringe oder ein Necktie hinausgeht; Protzuhren.
    * Rosa-, Lila- oder kombinierte Pastelltöne, Neonfarben.
    * Biedere Klamotten, die auch ein 65jähriger noch problemlos tragen könnte oder als hätte sie Mami ausgesucht, etwa Strickjacken, weiße Kragen an gestreiften Hemden, Pullover mit mehrfarbigem Jaquardmuster oder in hellgelb mit V-Ausschnitt.
    * Bis oben zugeknöpfte Oberteile (= zugeknöpfter Lover).
    * Hemden mit grafischen Phantasiemustern oder Blumen (ganz schlimm, wenn sie auch noch kurzärmlig oder in knalligen Farben sind!).
    * Hautenge, zu kurze oder im Schritt kneifende Beinkleider.
    * Fast bis an die Achseln hochgezogener Hosenbund, möglichst noch mit reingestecktem Sweatshirt.
    * Pubertärer Gruftie- oder Grunge-Look à la "der kleine Rebell".
    * Umgedrehte Baseball-Caps, zerlöcherte Jeans und all der Kram, der vor zehn Jahren mal in war, aber damals schon peinlich aussah.
    * Summa Summarum: Alles, was kindisch, weibisch, schwul, brav, pseudo-cool oder prollig wirkt.
    Tipp: Eine Freundin, die einen guten Stil hat, bitten, deinen Kleiderschrank auszusortieren und mit dir shoppen zu gehen.

    Appetitlichkeit
    Die meisten Frauen haben eine niedrige Toleranzgrenze hinsichtlich der Gepflegtheit eines Kerls; in einer großen Cosmo-Studie wünschten sich 71 % der Befragten, Männer würden da mehr tun. Vom Außenzustand schließen wir auf den Zustand unterhalb der Textilien. Abtörner:

    * Ranziges Haupthaar, Schuppen, lange Zotteln aus Nase und Ohren.
    * Unreine oder großporige Haut sowie faltige Lederpelle, die nie einen Cremetopf gesehen hat.
    * Schmuddelige Klamotten.
    * Verhornte Pranken mit Trauerflor oder abgekauten Nägeln: bäh! Dreck unter den Nägeln. Immerhin sind Hände ja direkt im Liebesspiel involviert.
    * Der Kerl müffelt. Apropos: Die weibliche Nase ist reizempfänglicher als die des Mannes - oft erschnuppern wir Gerüche, die ihm gar nicht auffallen. Frischer Sportschweiß kann lecker riechen, doch häufiger umwehen uns Dinge, die unsere Nase beleidigen: Abgestandene Ausdünstungen (45 % aller deutschen Männer benutzen nie ein Deo!!!), kalter Rauch, Fußkäse.
    Tipp: Sei so sauber, dass du jede Stelle deines eigenen Körpers ohne weiteres ablecken könntest. Tägliches Duschen, Deobenutzung und frische Kleidung sind Pflicht. Aber: Eigengeruch nicht zu sehr zukleistern. Herb-schwere Duftnoten sind erotischer, z.B. Moschus, Sandelholz, Patchouli, Leder, Amber. Unerotisch: Süßliche, zitronige oder blumige Düfte. Und unternimm was gegen deine Hautunreinheiten. Rauchen und schlechte Ernährung machen einen fahlen Teint. Sexy Jungs sehen gesund aus. (Übrigens: In punkto Behaarung sind Frauen toleranter, als sie vorgeben!)
    Was noch? Lieber 10 Kilo zuviel als zuwenig - magersüchtige Schmachthaken, die an asketische Mönche oder Märtyrer gemahnen, regen nicht an, und knochige Klappergestelle geben blaue Flecken; dagegen ein bißchen mehr zeigt Genußfreude. Allerdings Bierbäuche und verfettete Leiber sind Mega-Erotikkiller! Oder wenn einer aussieht, als ernähre er sich nur von Currywurst und Fritten (und vielleicht auch noch so riecht), so einen teigig-schwammigen Körper hat - man meint, wenn man reindrückt, könnte eine Delle bleiben... Wer will schon im Bett von Wellfleisch anglotzt werden. Tipp: Entweder du wirst endlich diese fiesen Rettungsringe los, oder du schlägst dir die superschlanken Mädels aus dem Kopf und verlegst dich auf fülligere Damen.

  2. #2
    jt700 ist offline "Habilitand" (500-749 Beiträge)
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    2. Teil

    Ausstrahlung
    Die Basis erotischer Ausstrahlung ist Selbstbewußtsein. Wenn wir merken, daß wir einen Mann verunsichern und um den Finger wickeln können, schmeichelt das vielleicht, erhitzt uns aber kaum. Erstens fehlt der Reiz, zweitens mutmaßen wir, daß Unsichere auch im Umgang mit uns tölpelhaft, linkisch oder gar verklemmt sind, drittens wollen wir einem Liebhaber nicht haarklein anweisen, was er uns antun soll.
    Negativ-Signale: Die eingesunkene Haltung verrät den Schluffi, Zappeligkeit den Fluchtwunsch. Nestelt einer nervös an sich oder an Gegenständen herum, fragen wir uns, wie er je ein Gummitütchen über seinen Schniedel kriegen soll. Einen, der unbeweglich herumsteht und körperlich "dichtmacht", wähnen wir steif, lasch, verschlossen (= gähnend langweilig). Hinter demonstrativer Arroganz vermuten wir Intoleranz.
    Tipp: Bitte Freunde, deine Körpersprache offen zu beurteilen. Beobachte dich selbst. Sieh dich um: Wer wirkt gelassen und selbstsicher? Gleiche deine Körpersprache der seinen an. "Öffne" dich, und denk immer dran: Reläääx! Räumliche Präsenz gewinnst du, indem du mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehst oder breitbeinig sitzst, ausladende Gesten machst, die Arme in die Taille stemmst oder hinterm Kopf verschränkst. Dein Gang sollte aufrecht, zielsicher, mit längeren Schritten sein (= ich weiß, wo´s langgeht).
    Wichtig: Haltungstraining und Sport (starker Körper, starkes Ego!), am besten etwas, was Rücken und Bauch kräftigt, wie Schwimmen, Fitness, Windsurfen. Damit stärkst du dein Rückgrat auch im übertragenen Sinne und strahlst Sicherheit aus. Übrigens: Studien zeigten, daß Sportler ein Drittel mehr Frauen haben als Sportmuffel! Ihre gute Form, ihr verbessertes Selbstbewußtsein und Körpergefühl erhöhen ihre Chancen. Weitere Nebenwirkung: beim Sport schüttet der Körper Endorphine aus. Diese Hormone bescheren Wohlbefinden, Gelassenheit und Entspannung, was dir wiederum lässige Souveränität verleiht und dich in Einklang mit dir selbst bringt. Das überträgt sich auch auf andere, drum umgeben wir uns gern mit solchen Typen.


    Sinnlichkeit
    Die glauben wir vor allem an drei Dingen ausmachen zu können: Essen, Tanzen, Anfassen. Wer sein Futter dicht überm Teller wahllos und in Rekordzeit in sich reinschaufelt, wird auch woanders wie eine Dampfwalze über uns hinwegrattern. Sinnenfreudige hingegen essen langsam und genüßlich, und da sie die Eß-Etikette voll beherrschen, dürfen sie auch mal die Finger benutzen. Sehr sexy: die Frau füttern.
    Am Tanzen zeigt sich das Körpergefühl: Sicherheit in der Bewegung, Wendigkeit, Elastizität. Schlecht: hektisches Gehüpfe - oder so steif, als hättest du einen Stock verschluckt, mit Armbewegungen, als müsstest du dich schützen. Gut: locker aus der Hüfte!
    Sinnliche Menschen fassen sich oft selbst an - streichen sich über Lippen, Haut oder Haare - und auch ihr Gegenüber. Aber auf Tuchfühlung zu gehen, ist eine kritische Gratwanderung. Kleine Berührungen, wie zufällig, eine flüchtige Hand auf ihrem Arm im Gespräch, ein leichtes Schulterklopfen, ein geleitender Arm beim Gehen, all das kann körperliche Verbindung schaffen und Appetit auf mehr machen. Aber: penetrantes Betatschen bewirkt genau das Gegenteil! Tip: Erst angreifen, wenn die Frau dich angefaßt hat.


    Status
    Typen, die bei den Damen keinen Fuß auf den Boden kriegen, schieben´s gern auf den schnöden Mammon: "Die Weiber sind doch eh nur auf Zaster aus". Falsch. Die wenigen Mädels, auf die das zutrifft, sind sowieso nicht die richtigen. Großzügigkeit spielt eher eine Rolle, denn sie signalisiert, dass derjenige auch in Beziehungen viel gibt; und mit Großzügigkeit meinen wir nicht nicht großspurige Geschenke, sondern dass er kein Geizkragen ist (weder materiell noch in seiner Zuwendung).
    Erotischer als Geld ist vielmehr das, was zum Geld geführt hat, nämlich Erfolg. Er beweist Zielstrebigkeit, Selbstbewußtsein, Intelligenz, und mit diesen Eigenschaften kann man auch in der Liebe einiges anfangen. Außerdem: Loser machen einfach nicht an. Deshalb kommen ewige Studenten, Schmarotzer und Nichtstuer bei tollen Frauen seltener zum Zuge. Wer will sich schon so jemanden ans Bein binden...!
    Überlegenheit ist sexy. Drum gewinnen selbst Männer, die die Natur optisch benachteiligt hat, enorm, wenn sie etwas beherrschen, woran die Anvisierte ein bestimmtes Interesse hat - sei das nun Quantenphysik, sprachliche Ausdrucksweise oder auch nur beeindruckendes Allgemeinwissen. Tipp: Trendsportarten machen am meisten her. Kaum eine Sorte Männer hat so einen Schlag in der Damenwelt wie Surf-, Snowboard-, Skilehrer und dergleichen. Sind ja nebenbei auch noch mit Körperbeherrschung und knackiger Figur verbunden.


    Verwegenheit
    Der verwegene Typus läßt Weibesknie weich werden, weil wir in ihn all unsere unerfüllten Sehnsüchte hineininterpretieren können - von wild-spontanen Aktionen, Reisen, Sex im Urwald etc.pp. - Spaß pur eben. Und sein Geruch von Freiheit und Abenteuer läßt uns hoffen, daß wir mit ihm in ungeahnte Dimensionen vorstoßen werden.
    Er ist ein bißchen sonnengebräunt (ein bißchen! Keine Turboschwärze aus der Tube oder Steckdose!), durchtrainiert-agil von Kopf bis Fuß, und er verreist viel. Denn dieser Mann ist sooo aktiv, weil er Tag für Tag soo viel erleben muß - kein bläßlicher Sesselpuper. Er soll ja Aufregung und Abwechslung in unser Leben bringen und nicht langweiliges Gleichmaß.


    Kommunikation
    Bitte nicht totquatschen. Hektisches Geplapper und Selbstdarsteller-Monologe geben Minuspunkte. Erwähne weder deine Ex, deine psychischen Probleme, Krankheiten, Schwächen noch dein "Pech" mit Frauen. Lenke das Gespräch auf Liebe und Erotik allgemein - aber Vorsicht: Anzüglich-Plumpes geht sofort nach hinten los ("Ich heiße Hugo - und wie geht deine Hose auf?"), vor allem, wenn du dabei auch noch in ihren Ausschnitt grinst. Sofort disqualifiziert. Geh auf sie ein - Frauen vermuten dann auch anderweitiges Einfühlungsvermögen. Tipp: Mehr zuhören als selbst reden, nachhaken, sie nicht unterbrechen.
    Anti-kommunikativ: Halblautes, vernuscheltes, monotones Sprechen - mühsam für die Gesprächspartnerin, abwertend für dich selbst (= ich weiß nicht, ob ich das jetzt wirklich sagen soll...). Genauso nervig: verlegenes Lachen am Ende jedes zweiten Satzes; die ständige Benutzung von Füllseln wie "irgendwie, -wo, -was", "praktisch", "äh" usw. Lass dir Zeit beim Reden, aber sieh zu, daß sie nicht einschläft.
    Übrigens: Breite Dialekte, speziell sächsisch oder schwäbisch, lassen das keckste Modell im Nu als Hinterwäldler dastehen.


    Charme
    Charme ist eine Mischung aus Selbstbewußtsein, intelligentem Humor und echter Liebe zum anderen Geschlecht. Ein charmanter Mann gibt uns das Gefühl, einmalig, spannend und anbetungswürdig zu sein, ohne dabei schleimig, kriecherisch oder penetrant zu wirken. Er ist verschmitzt und ein bißchen frech-dreist, doch hat einen feinen Radar dafür, wie weit er gehen kann. Sein Humor ist unterhaltsam (gemeinsames Lachen entspannt und macht Mädels williger), aber nie verletzend. Er weiß, dass Frauen, was sie selber betrifft, oft herzlich wenig Spaß verstehen.
    Tipp: Das weibliche Ego kitzeln mit interessierten Fragen, ausgefallenen Komplimenten (spar dir die "schönen Augen"; lobe lieber ihre bezaubernden Ohrläppchen oder ihren Scharfsinn). Nicht von anderen Tussis schwärmen. Deine Flamme für voll nehmen, selbst wenn sie stundenlang über Haarprobleme, Klamotten oder die Gebrechen ihres Zwergpudels labert. Und rede ihr nicht nach dem Mund - Damen sind nicht so dämlich, wie manche Männer meinen. Kleine Warnung zum Schluß: Je krampfhafter du dich bemühst, attraktiv oder sexy zu sein, desto weniger bist du´s. Aufgesetztes oder allzu Offensichtliches bringt unsere Hormone nicht in Aufruhr. Selbstbewußte Natürlichkeit hat immer noch die größte Anziehungskraft.

  3. #3
    Gast Gast

    Re: 2. Teil

    Original geschrieben von jt700
    Je krampfhafter du dich bemühst, attraktiv oder sexy zu sein, desto weniger bist du´s.
    Entschuldigung, aber diese Doktorarbeit, wenn die ein Mann mit auch nur leichten Selbstzweifeln liest, dann verkrampft sich doch wirklich alles. Das einzige sinnvolle ist vielleicht der Hinweis auf ein gepflegteres, gutes Outfit. Den Rest kann man getrost in die Tonne kloppen. Ich behaupte nämlich: So sehr ein Mann versucht etwas zu sein, was er nicht ist, desto unsicherer und unsympathischer wirkt er. Und, wie im Text schon richtig bemerkt wurde, Frauen sind garnicht so doof und würden das schnell merken. Spätestens, wenn er es irgendwann leid ist, seine Eunuchenstimme immer im Bauch zu einem Baß hochvibrieren zu lassen. Hmm mmmm... auwei!

  4. #4
    Avatar von LolaSM
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    Re: Men's Frequently Asked Questions

    ich geb mal meinen senf dazu ab...

    Original geschrieben von jt700

    Tatsache ist: Der erste Blick geht fast immer ins Gesicht und von da nach unten.
    stimmt.

    Gesicht: Lachfältchen sind sympatisch;
    mal was ganz neues

    Gib ihr beim Augenflirt Gelegenheit, dich zu mustern; nur ab und zu mal ein direkter Blick: Hinschauen - wegschauen - hinschauen - lächeln - wegschauen usw.
    neulich bin ich an einem paar wunderschönen braunen augen mit lachfältchen vorbeigelaufen. ich fand's reizvoll, daß er mich nicht aus den augen gelassen hat, bis ich vorbei war...

    Ausschlusskriterien bei der Mehrzahl der Frauen: Rotzbremsen (Schnauzer in jeglicher Form), Hairstylings à la Prinz-Eisenherz, Gottschalk-Ondulier-Matte, lange dünne Grönemeyer-Fusseln, David-Hasselhoff-Betonfönfrisur, Joschka-Fischer-Pony, Vokuhila (vorne kurz, hinten lang - der Fußballerlook des letzten Jahrhunderts), Dauerwellen - und drapierte Strähnen, um Haarausfall zu kaschieren.
    stimmt alles... (schnauzer... *schauder*)

    Wichtig: gepflegte Zähne, keine rissigen oder verkniffenen Lippen, kein Mundgeruch - Knutschfrische also.
    kleiner tip am rande das kommt auch bei den meisten mitmenschen nicht wirklich gut an...

    Kleiner Trost am Rande: Perfekte Schönlinge sind nicht sehr gefragt.
    stimmt.

    Übrigens: Männer kommen oft schon angesichts eines Busens oder Beins auf sündige Gedanken.
    frauen beim anblick einer hübschen männertaille (so bauchnabel bis kurz über na-ihr-wißt-schon) oder eines knackarschs *lechz*

    * Lackschuhe, Sandalen, Alternativ-Latschen.
    * Knallige oder weiße Socken (außer zum Sport).
    stimmt.

    * Schmuck, der über zwei Ringe oder ein Necktie hinausgeht; Protzuhren.
    also ich finde schmuck generell bei männern eher unangebracht. mag aber dran liegen, daß ich auch keinen trage.

    Die meisten Frauen haben eine niedrige Toleranzgrenze hinsichtlich der Gepflegtheit eines Kerls
    ... und auch in hinblick auf die eigene umwelt ist es besser, gepflegt zu sein...

    Tägliches Duschen, Deobenutzung und frische Kleidung sind Pflicht.
    also bitte!!

    also der gast hat recht... wenn man das alles im kopf behält wird man doch irre... und das meiste hier aufgeführte halte ich bei einem mann, auch wenn ich ihn nicht als potentiellen partner sehe, für das mindeste...
    Elle t'envoie des messages subliminaux, ta mousse au chocolat?

  5. #5
    Avatar von LolaSM
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    Re: 2. Teil

    Original geschrieben von jt700
    Ausstrahlung
    Die Basis erotischer Ausstrahlung ist Selbstbewußtsein. Wenn wir merken, daß wir einen Mann verunsichern und um den Finger wickeln können, schmeichelt das vielleicht, erhitzt uns aber kaum. Erstens fehlt der Reiz, zweitens mutmaßen wir, daß Unsichere auch im Umgang mit uns tölpelhaft, linkisch oder gar verklemmt sind, drittens wollen wir einem Liebhaber nicht haarklein anweisen, was er uns antun soll.
    also etwas schüchternheit hat seinen reiz, insbesondere bei schüchternen mädels

    Wer sein Futter dicht überm Teller wahllos und in Rekordzeit in sich reinschaufelt,
    ... ist mir unsympathisch (es sei denn, er muß wirklich schnell weg...). Ich mag genießer!

    Typen, die bei den Damen keinen Fuß auf den Boden kriegen, schieben´s gern auf den schnöden Mammon: "Die Weiber sind doch eh nur auf Zaster aus". Falsch. Die wenigen Mädels, auf die das zutrifft, sind sowieso nicht die richtigen.
    schön, daß das endlich mal jemand gerafft hat...

    Überlegenheit ist sexy. Drum gewinnen selbst Männer, die die Natur optisch benachteiligt hat, enorm, wenn sie etwas beherrschen, woran die Anvisierte ein bestimmtes Interesse hat - sei das nun Quantenphysik
    ...also es wäre zwar ganz praktisch, wenn mir mal jemand quantenphysik erklären könnte, aber ein mann, der das tatsächlich versteht, würde mir angst machen...

    Tipp: Trendsportarten machen am meisten her.
    "Trends" sind doof. Ich will jemand, der was macht, was ihn wirklich interessiert, wofür er selbst sich entschieden hat, ohne die Masse.

    Verwegenheit
    Der verwegene Typus läßt Weibesknie weich werden, weil wir in ihn all unsere unerfüllten Sehnsüchte hineininterpretieren können - von wild-spontanen Aktionen, Reisen, Sex im Urwald etc.pp. - Spaß pur eben. Und sein Geruch von Freiheit und Abenteuer läßt uns hoffen, daß wir mit ihm in ungeahnte Dimensionen vorstoßen werden.
    Er ist ein bißchen sonnengebräunt (ein bißchen! Keine Turboschwärze aus der Tube oder Steckdose!), durchtrainiert-agil von Kopf bis Fuß, und er verreist viel. Denn dieser Mann ist sooo aktiv, weil er Tag für Tag soo viel erleben muß - kein bläßlicher Sesselpuper. Er soll ja Aufregung und Abwechslung in unser Leben bringen und nicht langweiliges Gleichmaß.
    ...zuviel des guten ist auch blöd... sonst hat er ja gar keine zeit für mich...

    Tipp: Mehr zuhören als selbst reden, nachhaken, sie nicht unterbrechen.
    ... ich will doch auch was über ihn erfahren...

    Übrigens: Breite Dialekte, speziell sächsisch oder schwäbisch, lassen das keckste Modell im Nu als Hinterwäldler dastehen.
    es sei denn, die angebetete ist selbst schwäbin/sächsin/etc...

    (spar dir die "schönen Augen"; lobe lieber ihre bezaubernden Ohrläppchen
    bezaubernde ohrläppchen?? *prust* naja, wenigstens zum lachen würde man mich damit bringen...

    Deine Flamme für voll nehmen, selbst wenn sie stundenlang über Haarprobleme, Klamotten oder die Gebrechen ihres Zwergpudels labert.
    welcher mann interessiert sich denn für sowas? also ich würde mich da schnell verabschieden, weil damit zu rechnen wäre, daß sie nicht mit solchen themen aufhört...

    Je krampfhafter du dich bemühst, attraktiv oder sexy zu sein, desto weniger bist du´s. Aufgesetztes oder allzu Offensichtliches bringt unsere Hormone nicht in Aufruhr. Selbstbewußte Natürlichkeit hat immer noch die größte Anziehungskraft.
    der satz ist echt paradox... also der artikel faßt extrem gut zusammen, wie ein typ mit hoher "bandbreite" ist, aber ruft sicherlich mehr unnatürlichkeit beim unsicheren leser vor, als gut ist...
    Elle t'envoie des messages subliminaux, ta mousse au chocolat?

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