Hey ihr Lieben!
Und zwar: nach dem Abitur (März '05) werde ich wahrscheinlich in eine andere Stadt ziehen, mein Freund hingegen will hierbleiben und weiterhin bei seinen Eltern wohnen. Ich frage mich nun, wie das funktionieren soll. Klar, man kann sich ja am WE sehen, aber dennoch: ich habe Angst, dass aufgrund der Distanz irgendwas zwischen uns kaputt gehen wird.
Ich selbst könnte auf keinen Fall zu Hause wohnen bleiben, da ich mich mit meinen Eltern (Mutter und Stiefvater) nur krache. Das ist auch ein weiteres Problem: ich freue mich eigentlich nur noch auf das WE, wenn mein Freund oder meine Freundinnen und ich zusammen sind bzw. sogar auf die Schule, weil ich dort "meine Ruhe" habe. Eigentlich war das Verhältnis zu meiner Mutter bis vor kurzem ganz i.O., nur in letzter Zeit muss ich mir nur noch Vorwürfe und Demütigungen anhören (Grund: sie ist "eifersüchtig" auf meinen Freund...)!
Ein weiteres Problem, wenn mein Freund und ich uns nicht mehr so oft sehen können (bisher sehen wir uns täglich in der Schule) ist, dass ich ihn schrecklich vermissen werde. Logisch, klar, aber ich wurde als Kind oft allein gelassen (meine Mutter war aus beruflichen Gründen manchmal für ein halbes Jahr weg und ich lebte bei meinem Stievater oder dessen Vervandten, die ich so gut wie gar nicht kannte) und aus diesem Grund reagiere ich auf (räumliche) Trennungen sowieso etwas empfindlicher.
Ich habe jetzt einfach totale Zukunftsangst und weiß nicht, wie es weiter gehen soll...
Vielleicht weiß jemand Rat?
Danke
Euer
Krokodilchen
Thema: Zukunftsangst
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Ergebnis 1 bis 5 von 48
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05-11-2004 21:16 #1
Zukunftsangst
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
So müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
Und hinter tausend Stäben keine Welt.
RMR
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05-11-2004 21:19 #2
Ihr seid noch gar nicht auseinander (jetzt rein räumlich) und du machst dir jetzt schon Panik?? Bisschen unnötig, das Ganze

Grundsätzlich kann ich durchaus verstehen, dass dich die Situation beunruhigt - da hilft nur: AUSPROBIEREN! Haben tausend andere auch schon geschafft ... und die Beziehung hat überlebt.
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05-11-2004 21:24 #3
Es geht wohl den meisten so, dass sie so vor dem Abi erstmal einen riesigen Abgrund vor sich sehen, das ist ganz normal.
Bei dir kommt halt noch die Sorge um deine Beziehung dazu.
Aber da solltest du dir jetzt wirklich noch keine Angst machen.
Und glaub mir, so auf eigenen Beinen zu stehen (naja, so einigermaßen - Bafög halt
) ist schon ziemlich tol, wenn man sich mal dran gewöhnt hat.
Man muss nicht verrückt sein um zu überleben, aber es hilft...
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05-11-2004 21:46 #4
Ja ich weiß, ich bin eine alte Schwarzmalerin....
Mein Freund meint auch immer: lass die Zukunft doch erstmal außen vor, genießen wir doch lieber die Gegenwart...Sagt sich so leicht!
Ich hab jedenfalls Angst. Ist nicht schön, ist aber so...
LG
KrokoSein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
So müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
Und hinter tausend Stäben keine Welt.
RMR
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05-11-2004 21:52 #5
Vielleicht Spätfolgen von deiner traumatischen Begegnung mit dem Wischmop?
Man muss nicht verrückt sein um zu überleben, aber es hilft...


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. Das ist auch ein weiteres Problem: ich freue mich eigentlich nur noch auf das WE, wenn mein Freund oder meine Freundinnen und ich zusammen sind bzw. sogar auf die Schule, weil ich dort "meine Ruhe" habe. Eigentlich war das Verhältnis zu meiner Mutter bis vor kurzem ganz i.O., nur in letzter Zeit muss ich mir nur noch Vorwürfe und Demütigungen anhören (Grund: sie ist "eifersüchtig" auf meinen Freund...)! 



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