Autor: Mirog
Datum: 19-08-2005, 16:32
Thema: an die Frauen: muss Mann auch ein Arschloch sein?
Link: http://www.unicum.de/community/foren...4&postcount=60
ich stell mich dann mal auf des apfels seite.Zitat von beryll
rational gesehen kommt es nicht drauf an, ich krieg die gedanken jedoch nicht aus dem kopf und sie blockieren beim kennenlernen.
ergo: kein selbstwert -> keinen erfolg bei frauen -> kein selbstwert -> keine erfolg bei... huch!? teufelskreis, oder?Zitat von beryll
doch, genau das!Zitat von beryll
beobachte, daß viele ABs dem anderen geschlecht ggü extrem unsicher sind. vielleicht trotz akademischen abschlußes, oder steiler karriere . sicherheit im umgang mit frauen kommt nämlich genau NUR aus erfahrung mit frauen und nicht aus selbstsicherheit den job oder anderes betreffend.
Thema geschlossen
Ergebnis 6 bis 10 von 30
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22-10-2005 20:34 #6
Problem: Beziehungs-Ego <> Rest-Ego.
Geändert von Düsentrieb_610 (01-11-2005 um 18:40 Uhr)
"Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung."
(Jean-Jacques Rousseau)
"Science flies you to the moon.
Religion flies you into buildings."
(Victor Stenger)
Am Ende wird alles gut.
Und falls nicht, ist es nicht das Ende.
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22-10-2005 20:44 #7
Lösungsanätze I: Signale senden und empfangen
Autor: EmmaPeel
Datum: 20-09-2003, 07:29
Thema: Signale der Frauen
Link: http://www.unicum.de/community/foren...6&postcount=21
Was hast Du denn für eine Einstellung? Sind Männer etwa wahllos an jeder Frau interessiert und die Frauen sitzen nur da und lehnen ab oder akzeptieren?
Zitat von Gast
Auch als Frau hat man es nicht leicht "Signale" zu deuten, vor allem, weil sie nicht eindeutig sind. Bzw. selten so eindeutig wie bei den routinierten Baggerern, die mir persönlich viel zu plump sind. Beim normalen Mann ist das wesentlich schwieriger und uneindeutiger, und ich glaube, ich kenne den Grund:
Normale Menschen beurteilen Unbekannte sicherlich nicht daran, ob sie mit ihnen eine Beziehung wollen würden oder nicht. Sondern eher danach, ob sie Interesse haben, über diesen Menschen mehr zu erfahren oder nicht. Und das kann in einem Moment so ausfallen, im anderen so. Man sieht nicht einen Mann und sagt "Mit dem will ich eine Beziehung" und alle Handlungen, Gesten und mimischen Ausdrücke können von dem Zeitpunkt an vollkommen eindeutig sein, weil man sich ja so sicher ist. Sowas passiert höchstens einem unreifen Teenie oder einem Geisteskranken...
Aus der Psychoecke kann ich Dir eines sagen: Blicke direkt in die Augen, vor allem aus nächster Nähe, von einer Dauer länger als 3 Sekunden gibt es nur zwischen Mutter und Kind oder später zwischen Liebenden bzw. sexuell aneinander Interessierten. Wenn Dir also jemand so lange in die Augen sieht, daß Du währenddessen "Gegenwart" sagen kannst, oder noch länger, dann scheint der an Dir interessiert zu sein.
Während eines Gesprächs sieht man sich by the way selten die ganze Zeit in die Augen, auch unter Männern nicht, sondern weicht dann zwischendrin aus, wenn auch nur auf die Stirn oder die Lippen. Vielleicht fällt Dir das Ausweichen bei Frauen mehr auf als bei Männern, weil Du Dir mehr wünschst, daß sie NICHT Ausweichen.
Jedenfalls, wenn sie Dir keine 3 Sekunden in die Augen sieht, heißt das nicht, daß sie sich nichts vorstellen kann. Es kann sein, wie gesagt wurde, daß sie einfach zu schüchtern ist. Kann auch sein, daß sie gerade nicht in der Stimmung ist, weil ihre Katze gestorben ist. Kann sein, daß sie Dir eher in die Augen sehen könnte, wenn Du einen Schritt weiter weg stündest. Kann sein, daß sie wirklich kein Interesse an Dir hat.
Wenn ich mich von Menschen regelrecht ABWENDEN muß, weil ich es sonst mit keiner Höflichkeit ertrage, ist es meistens so, daß sie unangenehm riechen, z.B. Mundgeruch haben, kann passieren nach Kaffe, Zigaretten oder Essen.
Was ich sagen will, es gibt kein Geheimsignal. Es gibt nur diese psychologisch erforschten 3 Sekunden, die ein Positiv-Signal, aber kein Negativ-Signal sind. Und selbst beim Positiv-Signal kann es sein, daß sie gerade in dem Moment sexuell an Dir interessiert ist und 10 Minuten später ist all die schöne Geilheit verflogen...
Vor allem werden Signale von Frauen, mit denen es ratsam ist, sich einzulassen, nie durchgehend eindeutig sein, das ist bei Männern genauso.
Man unterhält sich, bei Interesse hat man irgendwann wie zufällig Körperkontakt und wenn der andere nicht zurückweicht, weiß man wenigstens, daß er gerade jetzt gerade so viel will. So ist das, es ist unbeschwert und unverbindlich und man geht keine Verpflichtungen für später ein, weil man so lächelt, oder das sagt oder dies tut. Das ist gerade das Schöne daran, daß Du weißt, daß alles, was passiert, nur passiert, weil der andere es gerade gerne mag und sonst nichts.
Hinter Deiner Frage steckt wohl eher, daß Du gerne ohne Mut und Wagnis auskommen würdest, sondern nur dann tätig werden würdest, wenn Du SICHER weißt, daß sie Interesse hat. Damit kann ich Dir nicht helfen. Das gibt es nicht und Mut braucht jeder in Liebesdingen.
Ich kann Dir nur einen Tip geben.
Nimm nicht Deinen Mut zusammen, um ihr Deine Liebe zu eröffnen oder Deine Absichten kundzutun. Da brauchst Du viel zu viel davon und hast ein hohes Risiko.
Wenn sie nämlich vorher nie darüber nachgedacht hat, ob sie mit Dir dasselbe will, wird ihre Antwort "Nein" lauten, auch wenn es sein könnte, daß sie unter anderen Umständen später anders darüber gedacht hätte.
Am besten ist es, man signalisiert und holt sich Signale über Verabredungen, nette Gespräche, synchronisierte Gesten, leichten Körperkontakt, usw. Denn so sorgst Du dafür, daß sie wenigstens schon einmal darüber nachgedacht hat, wie es mit Dir wäre, bevor Du mit ihr darüber sprichst. Auch wenn Du eine Frau um die erste Verabredung bittest, ist es ratsam, ihr vorher genug Gelgenheiten gegeben zu haben, sich zu wünschen, Dich näher kennenzulernen. Das ist auch bei Männern so. Sonst fühlt man sich leicht überrumpelt. Und solange man eben den Gedanken (noch) nie hatte, lautet die Antwort immer "Nein". Deswegen ist das Risiko so hoch und Du brauchst dann so viel Mut.
Weniger Mut brauchst Du, wenn Du selbst immer nette kleine Signale sendest. Wenn Du die Arzthelferin in ein kleines nettes Gespräch verwickelst, ist es nicht so schlimm, wenn sie gerade nicht darauf einsteigt, kann ja sein, daß sie einen schlechten Tag hat - oder vielleicht interessieren sie ausgerechnet Gespräche über Composite-Füllungen eben nicht, jedenfalls ist es keine generelle Ablehnung wie Du sie Dir holen könntest, wenn Du sie gleich nach einer Verabredung oder ihrer Telefonnummer fragst.
Du kannst nicht erzwingen, daß sie die Signale sendet, die Du Dir wünschst, damit Du Dich endlich traust, den "großen Schritt" zu gehen. Sende lieber selbst Signale und gehe lauter kleine Schritte, am besten auch ohne, daß Du Dir vorher schon ausgemalt hast, mit dieser Frau Deine erste sexuelle Erfahrung zu machen oder Kinder großzuziehen. Ein bißchen nett herumzuplänkeln verschönert den Alltag für Dich und sie, und wenn Du nicht von vorneherein große Erwartungen hast, dann traust Du Dich mehr. Es lohnt sich schon allein aus technischen Übungszwecken und um gute Laune zu bekommen und zu verbreiten! Es wird dann immer mehr Routine werden, nett zu flirten,wenn Du gut gelaunt bist, und sei es mit einer 80jährigen. Schadet doch nicht.
Bei mir hat sich noch nie eine Beziehung ergeben, indem man sagte: So, ab jetzt sind wir zusammen. Sondern man hat herumgeflirtet, sich irgendwann geküsst, immer öfter Zeit miteinander verbracht und irgendwann waren plötzlich Zukunftspläne da.
So, ich hoffe, ich habe Dich nicht zugeschwallt. Aber es ist sehr kompliziert, das in Sprache auszudrücken, was die meisten Menschen eben automatisch machen. Habe allerdings einen besten Freund der auch mit 25 seine erste Freundin hatte und der das ganze Balzspiel überhaupt nicht "automatisch" draufhatte. Ein paar Tage, bevor er mir seine Liebe eröffnet hat, hat mich eine Freundin gefragt, ob mit uns was läuft, weil wir immer zusammen sind und ich meinte "Nee, für den bin ich wie ein Mann.", weil er sich zu mir nicht anders verhalten hat. Als er dann davon sprach, daß er mehr von mir will, stand ich völlig auf dem Schlauch und verstand nur, daß er wollte, daß wir häufiger miteinander was unternehmen, ich wäre einfach nicht auf die Idee gekommen, seine Ausführungen so zu verstehen, daß er mich liebt, weil in seinem Verhalten zu mir keine Anzeichen davon waren und ich eben noch nie auch nur darüber nachgedacht hatte. Erst Stunden später ging mir in einem Seminar ein Licht auf, ich packte meine Sachen und rannte zu ihm in sein Wohnheim, wo er deprimiert auf dem Bett herumfläzte... Ein Happy End gab es leider nicht, denn ich hatte eine langjährige Beziehung. Jedenfalls mußte ich ihm auch öfter mal das ganze Balzverhalten erklären. Das ist gar nicht so leicht, denn normalerweise achtet man nicht bewußt darauf, was man da genau tut. Jedenfalls: Seit einem Jahr hat der Mann eine Beziehung und lebt mit seiner Freundin sogar schon zusammen :-)
Viele Grüße,
EmmaGeändert von Düsentrieb_610 (01-11-2005 um 18:42 Uhr)
"Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung."
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Am Ende wird alles gut.
Und falls nicht, ist es nicht das Ende.
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22-10-2005 20:52 #8
Lösungsansätze II
Autor: DerPowerboy78
Daten:
12-10-2005, 12:56
12-10-2005, 13:43
14-10-2005, 09:59
Thema: wie glücklich und gelassen werden?
Links:
http://www.unicum.de/community/foren...4&postcount=53
http://www.unicum.de/community/foren...9&postcount=55
http://www.unicum.de/community/foren...0&postcount=66
Teil 1
9 Tips für Erfolg:
1. Mache Dich attraktiv! Geh ins Fitnessstudio, wenn Du zu blas bist ins Solarium. Zieh Dir auffällige und attraktive Klamotten an. Lass Dich am besten entweder von einer Frau, oder von einem Typ der gut bei Frauen ankommt beraten. Achte auf saubere Klamotten, überdenke Deinen Stil und benutze ein wohlriechendes Aftershave. Zieh Dich in einem Stil an, der den Frauen die Dich interessieren entspricht (konservativ, ausgeflippt, elegant ...).
2. Such Dir Orte mit Frauenmehrheit! Welche Hobbys haben Frauen? Tanzen, Reiten, Sprachkurse, bestimmte Sportarten? Schau Dich um. Wie sieht es in Deiner Stadt aus? Gibt es da mehr Frauen oder mehr Männer? Wenn zuviele Männer -> versuch es woanders oder suche Dir einen Job in einer Stadt mit mehr Frauen. Es ist wie in der freien Wirtschaft: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Meide unter allen Umständen Orte, an denen mehr als 50 Prozent Männer sind.
3. Such Dir Beschäftigungen, bei denen Du automatisch integriert wirst (also nicht dumm herumstehts wie auf einem Konzert). Z.B. einen Tanzkurs, oder einen Kurs mit vielen Frauen an der Hochschule, oder Sport. Hier kommst Du in Kontakt, ohne unter Zugzwang zu sein. Es ist eine Illusion, dass man auf "Singleparties", in "Discos" oder Kneipen am besten Frauen kennenlernt, denn hier muss man immer einen (schweren) ersten Schritt machen.
4. Übe Gespräche und nette Unterhaltungen so oft wie möglich. Dadurch wirst Du lockerer und "besser". Sei immer nett, zurückhaltend und aufmerksam. Versuche, nett zu lächeln.
5. Wenn Du etwas verpasst hast, versuche doch erstmal eine 20-jährige kennenzulernen. Dann hast Du keinen großen "Erfahrungsnachteil". Frauen schätzen es manchmal auch, wenn ein Typ wenig Erfahrungen gesammelt hat. Sag einer Frau, dass Du aus eigener Entscheidung nicht mit jeder x-beliebigen rummachen wolltest.
6. Such Dir einen "Coach", einen Typ ders draufhat. Schau im zu (sei nicht frustriert, wenn er Erfolg hat). Du wirst in seiner Gegenwart wahrscheinlich keinen Erfolg haben (weil er besser ist), aber Du wirst lernen, worauf es ankommt und mit der Zeit wirst Du besser werden.
7. Achte auf die Körpersignale (Lächeln, etc.) von Frauen. Damit erfährst Du ihre Gefühlslage, und weißt Dich richtig zu verhalten. Sei niemals aufdringlich, aber trete als Mann (und nicht als Kumpel!) auf.
8. Eine halbe Stunde Sport vor dem Ausgehen macht locker und cool. Drei Stunden Sport vorher machen müde.
9. Fang sofort damit an!
Teil 2
Kommentar zu Punkt 7 (Mann, nicht Kumpel)
Ich versuche, all das in Worte zu fassen, was manche Menschen in vielen Jahren langsam lernen:
7.1 Zunächst einmal musst Du natürlich attraktiv und begehrenswert wirken, damit Dich eine Frau als potentiellen Freund (und nicht als Kumpel) wünscht. Hier helfen auch einige der vorherigen Punkte. Es hilft auch, wenn Du Dich bei Tätigkeiten zeigst, bei denen Du der "Held" (und nicht der Looser) bist. Z.B. Du kannst gut tanzen? Dann versuche Frauen beim Tanzen von Dir zu beeindrucken (ohne große Worte - aber effizient). Umgekehrt, wenn Du nicht tanzen kannst solltest Du es meiden tanzen zu gehen, weil Du dann mit vielen "besseren" Typen konkurrierst.
7.2 In Deinem Gespräch mit Ihr solltest Du sie anflirten, und nicht nur gelangweilt anquatschen. Lächeln, nicht zu übertriebene Komplimente, ehrliches Interesse. Sag ruhig auch mal was freches und direktes, viele Frauen mögen auch das.
7.3. Aber dabei nie vergessen (das folgende bitte nur DENKEN, und nicht laut sagen): Du hast ihr etwas zu BIETEN. Du bist der tolle Hecht. Du interessierst Dich zwar für sie, aber Du willst sie eigentlich nicht dazu überreden, mit Dir etwas anzufangen. Du bietest es Ihr an, weil Du weißt, dass Du sie glücklich machen kannst. Auf diese Art bedrängst Du sie nicht, und sie kann sich Dir ohne Probleme öffnen. GANZ WICHTIG! Signalisiere ihr, dass Du sie zu nichts überreden willst, aber sie gerne auf Dich zugehen kann, wenn sie glücklich werden will.
7.4 Viele "gute Kumpels" haben das Problem, dass sie die "netten ja-sager" sind. Daher scheint es oft so, als ob die "A***löcher" besser ankommen, während die Netten auf der Strecke bleiben. Du musst natürlich kein A***loch werden. Sei Gentleman, aber sei EHRLICH und BESTIMMT. Sag, was Dir nicht passt, wenn sie komisch ist. Gib ruhig mal den Ton an. Wenn sie sich um einen ehrlichen Kommentar drückt, sprich sie immer direkt darauf an. Wenn sie eine Zicke ist, sag ihr das und begründe Deine Aussage möglichst objektiv. Direktheit wird oft bewundert.
7.5 Versuche, gleich am Anfang einer Bekanntschaft Dein Interesse an einer Beziehung und nicht an einer Freundschaft zu signalisieren. Einige Frauen denken sonst später (paradoxerweise) dass eine Beziehung mit Dir (die Du ja eigentlich wolltest) ja die schöne Freundschaft zerstören könnte. Es sollte von Anfang an klar sein, dass Du ein Mann und kein Weichei bist.
7.6 Wenn Du Dir unsicher bist, ob sie Interesse hat, tue etwas was Klarheit verschafft. Schenke ihr z.B. eine Rose (aber bitte an einem Ort, an dem die Rose ihr nicht peinlich ist, wenn sie kein Interesse hat. Am besten, wenn Du zu ihr gehst). Wenn sie Dich mag, wird sich daraufhin alles verbessern. Falls nicht, ist die Situation zumindest geklärt.
7.7. Fang am besten gleich damit an, nach diesen Ratschlägen zu leben!
Ich habe in meinem engeren Bekanntenkreis einige sehr erfolgreiche Typen, darunter richtige Weiberhelden und auch solche, die zumindest zeitweise mit sehr ungewöhlichen Beziehungsvorstellungen erfolgreich waren. Ich bin selbst kein großer Weiberheld, aber der Umgang mit solchen Menschen hat mir doch sehr viel an Wissen gebracht. So habe ich meine "schlechte Zeit" (früher) überwunden und habe heutzutage keine Probleme mehr.
Teil 3:
Weitere Kommentare
Also:
Wie ich schon vorher geschrieben (Der 9-Punkte Plan) reicht es absolut nicht aus, einfach nur Interesse zu bekunden (siehe die 8 anderen Punkte). Man muss schon auch als Partner attraktiv sein.
Aber noch ein paar Tips, um Frauen unverbindlich kennezulernen:
- Spieleabende
- Standardtanzen, Tango Argentino
- Kurse an der Uni
- Sprachurlaub
- Veranstaltungen an der Hochschule, wie Ausflüge, Sport, Musikgruppen,
- Veranstaltungen der Gemeinde (abhängig davon, welche Altersgruppen bei Dir dort vertreten sind, hängt von der Region ab)
Wenn es bei Dir dazu keine guten Angebote gibt: Organisiere selber was. Mach eine Party, und sag allen Freunden, sie sollen auch wieder jemanden mitbringen. Die Party sollte auch für Frauen ansprechend sein (z.B. mit viel Bier, Fußballschauen und Gesprächen über Formel 1 - kleiner Scherz). Oder einen Spieleabend.
Und noch eine Sache: Vieleicht solltest Du ihr nicht unbedingt sofort zeigen, dass Du etwas von ihr WILLST, sondern dass Du ihr (als Mann) etwas BIETEN möchtest. Schließlich sollte sie froh sein, dass Du nett zu ihr bist und nicht bedrängt, weil Du etwas von ihr willst. Das macht den kleinen Unterschied. Ich bin da selber gerade in einer "herausfordernden" Situation (siehe meinen Beitrag im Intim-Forum). Das ist ne Spur schwieriger zu meistern als Deine Situation, aber ich beherzige die gleichen Prinzipien und sie helfen wirklich.Geändert von Düsentrieb_610 (01-11-2005 um 18:46 Uhr)
"Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung."
(Jean-Jacques Rousseau)
"Science flies you to the moon.
Religion flies you into buildings."
(Victor Stenger)
Am Ende wird alles gut.
Und falls nicht, ist es nicht das Ende.
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22-10-2005 21:03 #9
"Mein Leben geht an mir vorbei..."
Autor: Düsentrieb_610
Datum: 11-10-2005, 14:30
Thema: wie glücklich und gelassen werden?
Link: http://www.unicum.de/community/foren...9&postcount=31
OK, behalten wir diese Feststellung mal für nen Moment im Hinterkopf und fragen uns, woher das zu rühren scheint. Wir lesen:
Zitat von westside
Zunächst mal:
Zitat von westside
Ja, das Gefühl "Ups - irgendwas läuft hier ganz extrem schief!
" kennen sowohl ich selbst als auch wahrscheinlich ganz viele andere Beziehungsphantome.
Die gute Nachricht: Diese Phase geht mit großer Wahrscheinlichkeit vorbei. Aber auch die Zeit bis dahin muss man nicht in dem Glauben verbringen, dass alle anderen superglücklich sind.
Überleg mal:
Was ist wahrscheinlicher - dass ein Pärchen öffentlich rumknutscht, wenn es glücklich ist, oder dass es öffentlich nen Riesenaufstand zelebriert, wenn es Stress hat? Was siehst Du häufiger?
Ich wette, Ersteres. Und das liegt - glaub mir - nicht daran, dass es nur glückliche Paare gibt. Es ist nur so, dass es im Grunde keine Notwendigkeit gibt, in aller Öffentlichkeit ne Szene zu machen, die von jedermann in nem halben Kilometer Umkreis wahrgenommen werden kann (wenn er nicht gehörlos ist). Umgekehrt ist im Regelfalle (und besonders zu Silvester) die Hemmung glücklicher Paare, sich kosend in die Arme zu sinken, ausgesprochen niedrig. Glück wird im Allgemeinen doch wesentlich eher öffentlich gemacht als Unglück, und also darfst Du davon ausgehen, dass auf die Pärchen, die Du siehst und die glücklich sind, vielleicht nochmal die gleiche Anzahl derer kommt, die unglücklich sind. Das siehst Du ihnen nicht an, aber Du denkst vermutlich, dass es ihnen zwar genauso gut geht wie den Anderen, dass sie aber zurückhaltender sind. Das kann, muss aber beileibe nicht so sein, denn wer weiß:
Vielleicht sind sie gerade auf dem Weg zu einem ruhigen Café, in dem sie ihm eröffnen wird, dass sie sich trennen will.
Oder vielleicht läuft den beiden in zehn Sekunden seine Ehefrau über den Weg.
Whatever will be - es ist nunmal ne Tatsache, dass ca. jede zweite Ehe nicht hält. Wer wollte also behaupten, dass alle Beziehungen glücklich sind, solange nicht gemeinsam die Steuerklasse gewechselt wurde?
Beziehungen sind (und als Nicht-AB erlaube ich mir diese Vermutung mal) weder nur Paradies noch nur Hölle, weder nur Chance noch nur Risiko.
Solange man selbst aber keine Beziehung hatte, kann man nur nach dem urteilen, was man anderswo beobachtet oder hört.
Und das ist nun mal meist das Positive.
Das mag stimmen, aber daraus auf das Eingangsstatement "wird einem bei sowas klar, wie das Leben doch schon Jahre lange an einem vorbei geht" zu schließen, ist m.E. verfehlt:
Zitat von westside
Das Leben besteht aus mehr als aus Beziehungen. Mal ein grobes Modell: Spontan fallen mir wenigstens vier Zutaten ein, aus denen sich ein Leben zusammen setzt.
- Job / Geld
- Hobbies
- Freunde
- Beziehung
Aus jedem dieser Faktoren kann man, wenns einigermaßen hinhaut, einiges an Wohlbefinden ziehen. Wie wichtig die Einzelnen Faktoren relativ zueinander sind, wird individuell verschieden sein, aber vermutlich nicht so, dass sich alles auf Nr.4 konzentriert.
Jetzt nehmen wir mal an, eine dieser Säulen fällt weg. Dann wirst Du immer noch von den anderen dreien getragen. Die werden dann wichtiger. Ich darf aus eigener Erfahrung berichten, dass das ausgesprochen gut geht. Zugegeben: Wenn man seinen Teil an schlechten Beziehungen hinter sich gebracht hat, ist es natürlich leichter, sich zu sagen "Achnö, für mich nicht mehr, danke.". Aber ich könnte mir vorstellen, dass die Körbe, die Du möglicherweise kassierst, auf Dauer das Gleiche bewirken.
Und in der Tat: Sobald Du diese Fixierung "Grrr, ich muss jetzt langsam irgendwo mal ne Beziehung herbekommen, sonst bin ich nicht komplett" ablegst, stellst Du fest, dass all die anderen Sachen auch enorm schön sind.
Sie ersetzen nichts. Sie stehen für sich selbst.
Soweit ich das Forum verfolgt habe, nicht.
Zitat von westside
Konsens scheint zwar zu sein, dass zwar Selbstbewusstsein und -zufriedenheit einen maßgeblichen Ausschlag geben [1], dass es aber just das Selbstbewusstsein im Bezug auf das Zielgeschlecht ist - nicht das Uni- oder Job-Ego, das man durch berufliche oder universitäre Erfolge erwirbt. Das allein scheint für "das gewisse Etwas" jedenfalls nicht auszureichen.
Um also Erfolge beim Zielgeschlecht zu verbuchen, muss man selbige scheinbar bereits mal gehabt haben, da es andernfalls am erforderlichen Partnerschafts-Ego hapert.
[1] http://www.unicum.de/community/foren...9&postcount=86Geändert von Düsentrieb_610 (01-11-2005 um 18:48 Uhr)
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Am Ende wird alles gut.
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22-10-2005 21:39 #10
Flirtparadies Frittenbude
Autor: Neroli
Datum: 11-06-2005, 10:25
Thema: Flirtparadies Frittenbude
Link: http://www.unicum.de/community/foren...92&postcount=1
Ein Supermarkt. Ein Mann. Zwei Frauen. Eine Margarinepackung. "Der ist bestimmt verheiratet!" - Was für eine Enttäuschung, aber ein Hoch auf den Discounter als Flirtbereich. Werbung ist so. Das normale Leben ist deutlich banaler. Leider.
Immer wieder gibt es hier Anfragen der Sorte "Wo lerne ich jemand kennen?", ich erinnere mich auch noch gut an den Versuch eines Dauersingles, an der Kühltruhe bei den Pizzas eine Frau ansprechen zu wollen (was ein ziemlich übler Fehlschlag wurde).
Wenn man sehr jung ist oder kaum Erfahrung hat, stellt man sich tatsächlich vor, dass man auf der Straße, an der Bushaltestelle oder beim Tanken den Mann oder die Frau fürs Leben findet. Die Erfahrung sagt aber, dass das bis auf wenige Einzelfälle NIE funktioniert. Es läuft meistens viel trivialer. Der überwiegende Anteil der Menschen lernt zukünftige Partner dort kennen, wo er andere Menschen trifft und mit diesen ins Gespräch kommen kann. Dazu zählen Schule, Ausbildung/Studium, Arbeitsplatz, private Partys und gemeinsame Hobbys. Alles Gruppen, die erst relativ zufällig aus neuen Menschen zusammengesetzt sind, die dann die Chance haben, sich kennenzulernen.
Falls ihr euch mal etwas umhört, dürftet ihr feststellen, dass fast alle(!) Beziehungen auf diese Weise zustande kommen. Wie oft hört man wirklich "Er hat mich in der Disco angequatscht, und dann waren wir zusammen."? So gut wie nie, zumindest in eher akademisch angehauchten Kreisen. Ich habe das, obwohl ich viele Paare kenne, überhaupt noch nie gehört. Stattdessen sind die satirischen Artikel über fehlgeschlagenes Kennenlernen in obskuren Situationen Legion. Und im Dutzend bekommt man die Geschichten mit "Wir waren im selben Seminar an der Uni", "Wir haben uns beim Sport kennengelernt", etc.pp.
Eine Folge, die sich daraus ergibt, ist, dass ein großes soziales Umfeld und eine im Umgang mit anderen geübte Art einen extremen VORTEIL bei der Partnerwahl verschafft. Ein Teufelskreis dagegen ist die schüchterne Art, die man beispielsweise bei vielen männlichen Naturwissenschaftlern findet. Als Einzelgänger lernt man massiv weniger Leute kennen, kommt weniger mit ihnen ins Gespräch und ist insgesamt viel ungeübter im ungezwungenen Umgang mit dem anderen Geschlecht. Das ist oft schon an der Kleidung auszumachen. Viele aus dieser Gruppe erfüllen das klassische "Karohemd und Samenstau"-Klischee und senden so schon nach aussen ab: Ich hab keine Ahnung davon, mich für andere attraktiv zu machen. Oft wird dann aus der Not eine Tugend gemacht und gesagt: Ich will ja auch gar keine Frauen, die mich nicht so mögen, wie ich schon bin - die sind ja nur oberflächlich.
Es bringt also nichts, seine einsamen Marotten zu kultivieren. Wer ständig nur in der Physik-Fakultät herumläuft, kann zwar das seltene Glück haben, von einer Physikerin erhört zu werden, im Allgemeinen wird das Suchen dort aber eher frustrierend enden. Grundregel sollte deshalb sein: Wer eine potentiellen Partner kennenlernen will, muss an einen Ort gehen, wo er a) Mitglieder des anderen Geschlechts treffen und sich b) mit ihnen ungezwungen unterhalten kann. Und dazu natürlich auch noch vorausgesetzt, dass er überhaupt in der Lage ist, sich locker mit ihnen zu unterhalten. Wer das nicht beherrscht, kann sich einen noch so guten Platz aussuchen, es wird schief gehen.
Mein Fazit: Viele Dauersingles scheitern m.E. an zwei sehr grundlegenden Dingen: Sie halten sich nicht an den richtigen Orten auf (s.o.), und WENN sie das doch tun, sind sie nicht in der Lage, die Situation wirklich zu ihren Gunsten zu nutzen. Beides muss gegeben sein. Es hilft nichts, als hübsche Frau in einem Pulk Freundinnen herumzustehen und sich zu wundern, dass kein Märchenprinz sie da raus-eisen wird. Es ist ziemlich sinnlos, als "netter" Mann ständig nur "nett" zu sein, ohne auf die Frauen einzugehen. Aber das wäre schon wieder ein anderes Thema.
Disclaimer: Ich weiss, dass ich hier keine direkten Lösungsvorschläge anbiete. Es wäre auch absurd, das in Allgemeinheit zu tun. Es gibt kein Buch "Leben for runaways", in dem auf 200 Seiten steht, wie man alle seine Probleme lösen kann. Man lernt vor allem durch Vorbilder, die muss man sich suchen. Wie machen es andere, die offensichtlich Erfolg beim Kennenlernen haben? Ihr könnt es wirklich glauben: Alle kochen nur mit Wasser. Aber ihr Leben unterscheidet sich vermutlich in dafür wichtigen Kleinigkeiten von eurem. Sucht danach - wenn es gute Freunde sind, fragt ruhig direkt nach. Viele Leute sind in eher zufälligen Beziehungen, die zwar nach aussen hin wie die absolut perfekte Kombination aussehen, aber auch eher nebenbei entstanden sind. Und fast jeder kann aus seinem Leben schiefgegangene und komische Flirtsituationen erzählen. Ich denke, sich mit anderen darüber auszutauschen, ist ein erster Schritt. Da lernt man schnell, dass andere mit genau den gleichen Problemen kämpfen.
Ciao,
NeroliGeändert von Düsentrieb_610 (01-11-2005 um 18:50 Uhr)
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