Autor: Scheinweltname
Datum: 22-10-2006, 2:04
Thema: Hat Einsamkeit eine Richtung?
Link: http://www.unicum.de/community/foren...28&postcount=3
Zu was einen Frust nicht treibt...?
Bevor ich Beitrag Nummer eins geschrieben hatte, hatte ich mich zum Kino aufgemacht. Aber es läuft im Moment nur Müll. Also wieder nach Hause. Den Beitrag geschrieben. Und aus irgendwelchen Gründen denk ich mir: Mach ichs halt! Was fragt ihr euch? In den wohnheimeigenen Bierkeller, auch genannt "Studitreff", gehen! Erst ein bisschen am Thresen gesessen, anner Cola genuckelt, den Leuten zugeguckt und zu Musik den "Takt dezent mit dem Körper begleitet" (so eine Art Schunkeln und mit dem Oberschenkel Metronom spielen...jaja, als drummer kann man nicht anders!).
Dann erfahr ich, dass heute "open mic"-Abend ist. Heißt: Die Leutz, die den Laden führen, machen mit Akustikgitarre Musik und Stimmung. Zum Mitsingen sind alle am Mikro oder als Publikum eingeladen. Und ich hab sogar mitgesungen![]()
(zwar im Publikum, aber immerhin!). Und das obwohl es von Anfang an leer war und zum Ende hin immer leerer wurde (am Ende warens keine 10 Leute).
War echt sehr cool! Jetzt hätte nur noch eine Person gefehlt, die irgendwie "zu mir gehört" hätte. Denn unter Freunden kann man sich ja leichter 'hochschaukeln' (vielleicht hätt ich mich zuwas hinreißen lassen können?)...aber dass ich mitgesungen hab obwohl alleine und trotz der Stimmung vom Beitrag #1 macht mich schon irgendwie stolz! Ich kann das sogar ohne Alkohol. Was besseres hätte mir heute nicht passieren können!
Jetzt muss nur noch das Rauchverbot durchgesetzt werden, damit die Klamotten nicht so nach Qualm stinken und ich die nicht sofort wieder waschen muss, dann ist alles cool!
*schnell mal die Stimmung in meiner Signatur ändern geh*
Thema geschlossen
Ergebnis 21 bis 25 von 30
-
22-10-2006 13:03 #21
Lösungsansätze III
"Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung."
(Jean-Jacques Rousseau)
"Science flies you to the moon.
Religion flies you into buildings."
(Victor Stenger)
Am Ende wird alles gut.
Und falls nicht, ist es nicht das Ende.
-
22-10-2006 13:07 #22
Lösungsansätze IV
Autor: Beryll
Datum: 22-10-2006, 11:16
Thema: Hat Einsamkeit eine Richtung?
Link: http://www.unicum.de/community/foren...49&postcount=8
die positive seite von einsamkeit ist doch alleine-sein.
alleine-sein ist nicht immer negativ konnotiert. viele menschen sind gerne alleine (oder für sich).
und wir sind ja auf dem weg, den spaßdruck abzuschütteln (also, nicht dass ich spaßsachen an sich doof fände...nur der druck, jedes wochenende unterwegs sein zu müssen ist bekloppt). sich nicht nur in kontemplativem maiglöckchenzeichnen zu finden sondern in der schlichten beschäftigung mit sich selbst (sich selbst verwöhnen, lesen, fotografieren, sport machen etc.).
man braucht eine balance aus alleine-sein und gesellschaft-haben. jeder hat seine eigene. die zu finden ist ein langer reifeprozess.
man kann sich übrigens mit der eigenen einsamkeit auseinandersetzen. kein mensch ist dazu verdammt, sein ganzes leben dasselbe doof zu finden. wir können unseren geschmack, unsere meinung, unsere vorlieben ändern. man kann auch seine sicht auf einsamkeit ändern...die leute haben schon recht, swn. einsamkeit ist keine einbahnstraße ins nirgendwo. es ist ein sozialer zustand, den man bearbeiten kann.
beryll"Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung."
(Jean-Jacques Rousseau)
"Science flies you to the moon.
Religion flies you into buildings."
(Victor Stenger)
Am Ende wird alles gut.
Und falls nicht, ist es nicht das Ende.
-
22-10-2006 13:08 #23
Lösungsansätze V
Autor: Rudi Ratlos
Datum: 22-10-2006, 13:54
Thema: Vom Umgang mit der Single-Hoffnungslosigkeit
Link: http://www.unicum.de/community/foren...83&postcount=1
Irgendwie sind es ja oft ähnliche Themen, die die Forums-Singles beschäftigen. Und es ist manchmal ermüdend, immer wieder seinen Standpunkt und seine Erfahrungen darzulegen. Was es aber nicht unwichtiger macht, immer wieder auf sie hinzuweisen. Deshalb greife ich nun einmal die Idee Düsentriebs auf, bei den entsprechenden Fragen auf einen älteren Thread zu verlinken und gebe hiermit mein persönliches Fazit.
Es handelt sich um eine - etwas längere
- Antwort auf eine als PN formulierte Frage, wie ich denn als dauerhafter unfreiwilliger Single mit der immer wieder aufkeimenden Hoffnungslosigkeit und Resignation umgegangen bin. Der Autor der genannten PN hat sich mit der Veröffentlichung dieses Fadens einverstanden erklärt. Meine Antwort geht indes etwas über die ursprüngliche Frage hinaus, weil meiner Ansicht nach, wie bei so vielen Dingen, mehrere Gesichtspunkte eine Rolle spielen. Viele davon werden auch bereits von mir und anderen hier im Forum genannt, aber es kann wohl nichts schaden, sie noch einmal zu wiederholen. Und wie gesagt, kann ich dann in Zukunft einfach auf diesen Faden verweisen. 
---
Natürlich war ich als langjähriger Dauersingle nicht zuversichtlich und natürlich war ich oft extrem hoffnungslos. Ich glaube auch, dass das ein relativ normaler Prozess ist, wenn man schon sehr lange Single ist. Immer wenn ich wieder mal “verliebt“ (ich erkläre weiter unten, warum ich es in diese Zeichen setze) war, keimte die Hoffnung ein winziges bisschen auf, nur um vom nächsten Korb oder der Erkenntnis, dass die Angebetete bereits einen Freund hat wieder vollkommen zunichte gemacht zu werden. Ich war nach einem Erlebnis der traumatischen Art sogar so hoffnungslos, dass ich es "geschafft" habe, mir zwei Jahre meines Lebens einzureden, dass ich „eben nicht gut genug für die Frauen“ sei und dass ich mich nach bestimmten sehr verletzenden Erfahrungen als Selbstschutz auch gar nicht mehr verlieben will und kann.
Soweit die einfache Version der Antwort auf Deine Frage. Ich kann Dir auch kein Patentrezept mitgeben, wie man mit dieser sich aufstauenden Resignation am Besten umgeht. Ich kann Dir nur sagen, wie ich heute darüber denke, warum ich resigniert war und was ich heute anders sehe. Bevor ich Dir das schreibe, will ich aber nochmal klar sagen, dass ich nicht jetzt, in einer Partnerschaft, irgendwelche „neuen Guru-Eigenschaften“ besitze, mit Hoffnungslosigkeit umzugehen, die Du nicht hast. Es geht bei der ganzen Sache meines Erachtens in allererster Linie um das Hinterfragen der eigenen Gedankengänge, Selbsterkenntnis und wie man damit umgeht, was man erkennt. Ob Du dazu bereit bist, liegt ganz allein an Dir und was Du dabei über Dich ganz persönlich erfahren kannst, weiss ich natürlich auch nicht, weil ich glaube, dass es ziemlich individuell ist.
Am Anfang ist der unfreiwillige Single. Wenn er/sie das wider Willen schon sehr sehr lange ist, dann glaube ich nicht, dass es nur Pech oder Zufall ist (wie ich mir das bei einer 5-6jährigen Beziehungspause schon vorstellen könnte). Und im Grunde genommen ahnt man das als Langzeit-Single ja auch und so sucht man verzweifelt nach einer Erklärung, nach der man bestenfalls auch etwas an seiner Situation ändern kann. Meiner persönlichen Erfahrung nach und nach dem, was ich hier im Forum lese, gibt es dabei zwei gedankliche Alternativen, die gar nicht so weit von einander entfernt liegen, wie das erst einmal erscheinen mag. Die eine ist: „Ich bin zu schüchtern/hässlich/dumm, nicht witzig oder interessant genug/zuwenig Macho/zu verklemmt“ usw. usf. (bitte durch persönliche Variante ergänzen...) Die andere Lesart besagt, dass das andere Geschlecht Schuld ist am eigenen Singlezustand: „Frauen sind zu oberflächlich/anspruchsvoll/emanzipiert“ etc. etc.
Wenn man genau hinschaut, laufen beide Gedankengänge hinaus auf ein: „Ich bin nicht gut genug.“ Im ersten Fall kombiniert mit einem gedachten „Bitte bitte, sag ja zu mir!“ und in zweiten Fall in Verbindung mit einem gedachten „Wenn Du mich nicht willst, bist Du eine blöde Schlampe wie alle anderen!“ Gleichzeitig – und das kommt glaube ich hauptsächlich bei Männern vor – träumt man verklärt davon, dass es „vielleicht doch einmal klappen könnte, dass man eine Frau findet, die einen trotzdem will“. Wenn man dann doch weiterhin keinen „Beziehungserfolg verbuchen" kann, geht der eine noch härter mit sich ins Gericht und versucht jede noch so abstruse Erklärungsmöglichkeit dafür zu finden, was an ihm „nicht stimmt“ und diese zu "verbessern". Gelingt es trotzdem schon wieder nicht, resigniert er immer mehr. "Typ 2" sucht ebenfalls nach einer Erklärung, blendet seine eigene Person dabei aber aus und beginnt stattdessen, auf die böse Welt der Frauen zu schimpfen. Ich würde aber auch das als Resignation bezeichnen. Und natürlich kommt auch beides in Kombination vor. Dummerweise führt aber weder das eine noch das andere zu einer wirklichen Änderung der inneren Einstellung.
Ich selbst würde mich zu „Single-Typ 1“ rechnen. Ich habe früher wirklich eine Menge an mir versucht zu ändern, Frisur und Bartwuchs, Kleidung und Hobbies. Beispielsweise habe ich ein Muskeltraining und eine Kampfsportart begonnen, obwohl es mir keinen Spass gemacht hat, „um bei den Frauen besser anzukommen“, „männlicher zu sein“. Ich bin in die Disco gegangen, obwohl mir das zuwider ist. – Alles natürlich „ohne, dass sich je eine Frau für mich interessiert hätte“ (grosses Fragezeichen hinter diesem Satz nach meiner heutigen Sicht!). Und da lag nun für mich ganz persönlich der Hund begraben: Ich hätte auch noch tausende von Äusserlichkeiten ändern können (was zum Teil ja auch gut sein mag!), wäre damit aber eigentlich nur der eigentlichen Problematik aus dem Weg gegangen, nämlich dem eigenen Denken.
Heute ahne ich, dass ich im Lauf der letzten zehn Jahre mir selbst möglicherweise die eine oder andere mögliche Beziehung verbaut habe. Das wohlgemerkt, obwohl es doch das war, was ich mir am meisten gewünscht habe und zumindest bei manchen Frauen auch mehr an Gefühlen bei mir UND "ihr" da war. Paradoxer geht es wohl nicht. Warum kam das so? Weil ich mir selbst erfolgreich eingeredet habe, dass ich sowieso keine Chance habe, geschickt alle entsprechenden Signale aus der Frauenwelt als „rein freundschaftlich“ interpretiert habe, weil ich es einfach nicht glauben konnte, dass ich selbst interessant sein könnte. Das habe ich mir dadurch bestätigt, dass ich ja bisher keine Beziehung hatte – womit sich die Katze in den Schwanz beisst. Gleich mehrere Freunde und Freundinnen haben mir gesagt, ich sei doch „so intelligent/nett/hilfsbereit etc.“ und sie seien sich sicher, dass sich eine Frau in mich verlieben können würde. Allein, ich selbst habe auch das als freundschaftliche Mutmach-Kommentare gewertet und sie nicht ernst genommen. Der Beweis meiner bisherigen Beziehungslosigkeit war immer gross genug, um alle Hoffnungen kleinzureden. Und jede weitere Abweisung hat diese "Tatsache" nur noch immer mehr besiegelt (was auch ein Grund war, weshalb Verliebtheit für mich immer eine unglaubliche Qual war, eine unmässige Angst vor „dem Korb“).
Aber das ist nur die eine Seite. Die andere ist die oben kurz mit dem Stichwort „verliebt“ angedeutete. Ich glaube heute, dass es als Dauersingle sehr schwer ist, für sich selbst zu erkennen, dass man wirklich verliebt ist. Denn jede Angebetete trägt ja erst einmal den „Erlöserinnen-Stempel“, weil sie einen erhören könnte. Natürlich sind da Dinge an ihr, die einem wirklich sehr gut gefallen, aber „verliebt“...? Wenn ich mal ehrlich zurückblicke, hätte ich eine ganze Zeit lang jede halbwegs hübsche, nette Frau, die sich für mich interessiert, „genommen“. Einfach, um eine Beziehung zu haben. Klingt sehr oberflächlich, liegt aber m. E. einfach darin begründet, dass man in seiner Resignation und Hoffnungslosigkeit nicht mehr klar sieht, was entscheidend ist. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Frauen – bewusst oder unbewusst – merken, wenn ein Mann so denkt, weil es sich in so vielen kleinen Verhaltensmerkmalen widerspiegelt. - Aber natürlich hätte ich stets ganz klar gesagt, dass ich "verliebt bin". Eben weil die Wahrnehmung, was das denn nun heisst, "verliebt sein", bei unfreiwilligen Dauersingles etwas verzerrt sein kann.
Du hast mich gefragt, wie ich mit der Hoffnungslosigkeit umgegangen bin, mit dem „Mangel an Vorstellungskraft, dass sich etwas ändert“? Meine Antwort im ersten Absatz war: Ich bin gar nicht damit umgegangen. Ich hatte genau das von Dir geschilderte Problem.
Für mich hat sich gedanklich zu dem Zeitpunkt etwas geändert, an dem ich die Gründe für dieses Gefühl der Hoffnungslosigkeit hinterfragt habe. Da waren bei mir sehr persönliche Erfahrungen in der Kindheit, aber da waren eben auch die vielen vielen Frauen, die meine Verliebtheit in sie nicht beantwortet haben. Ich habe dann sehr genau hinterfragt, warum ich mich noch heute in bestimmten Situationen (nicht nur in punkto Verliebtheit) abgewiesen fühle, was das zugrunde liegende Muster ist. Ich habe genau geschaut, mit wie vielen Gedanken ich mir meine eigene Attraktivität kleinrede. Und mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf habe ich auch noch einmal sehr ehrlich für mich festgestellt, in welche Eigenschaften von Frauen ich mich in der Vergangenheit „verliebt“ habe. Interessanterweise waren das immer solche Dinge, die ich an mir selbst als Mangel empfunden habe (in meinem Fall Fröhlichkeit, offener Umgang mit allen Menschen, Spontaneität und Ausgeflipptheit). – Alles zusammen hat dazu geführt, dass ich mir nach diesen Erkenntnissen zunächst selber ein hoffnungsvolleres Denken verordnet habe, in dem ich meine eigenen alltäglichen negativen Gedanken sehr bewusst wahrgenommen und ins Positive verändert habe. (Man könnte es auch so sagen: Mein Weg mit Hoffnungslosigkeit umzugehen war, sie als selbstgemacht zu erkennen und danach abzubauen.) Und es hat auch dazu geführt, dass ich nicht mehr nach einer Partnerin gesucht habe im Sinne einer Ergänzung meiner Unzulänglichkeit, sondern als eine Frau, die ich ihrer selbst willen liebe, so sehr liebe, dass auch eine Abweisung von ihr mich zwar traurig macht, aber nicht hinunterzieht, weil ich vor allem will, dass es ihr gut geht, nicht mir!
Noch eine Sache: Das Gefühl des Sich-Abgewiesenfühlens von einer Frau (--> "den Frauen") ist ein trügerisches. Nur, weil eine Herzensdame oder auch zehn, zwanzig Frauen "nicht mehr von Dir wollen", macht das keine Aussage darüber, wie attraktiv/schön/begehrenswert etc. Du als Mensch bist.
Leider neigt man als der Abgewiesene (und das sind eben in der Regel auch heute noch die Männer, die "den ersten Schritt tun") genau zu diesem Gedankengang und das frustriert. Frauen begreifen das wohl auch oft und versuchen, einem mit den Worten "Du bist wirklich so nett, aber..." zu zeigen, dass sie zwar nicht umgekehrt ebenfalls verliebt sind, aber dass sie einen trotzdem gut finden. Aber auch da kommt dann wieder die selbstgeschaffene Resignation ins Spiel. Selbst die in guter Intention ausgesprochenen Worte werden gedanklich als "Mangel" uminterpretiert, um eine "logische Erklärung" -
"Männer!"
- für die Abweisung zur Hand zu haben ("Ich bin zu nett.")
Ich glaube, dass man mit einer Nicht-Erwiderung von Verliebtheitsgefühlen besser umgehen kann, wenn man sich bewusst wird, dass man dadurch nicht irgendwie "schlechter" wird, sondern dass es eben einfach nicht auf beiden Seiten passte, die Chemie nicht stimmte. Und indem man sich klarmacht, dass der Schmerz nach dem Korb ebenfalls ein ganz allein selbstgeschaffener ist (auch wenn man sich nicht dagegen wehren kann, was der Körper mit einem macht). Dadurch verlagert sich nämlich die Rolle der Frau von einer, "die Macht darüber hat, Dich gut oder schlecht zu fühlen" hin zu jemand, dem Du Gutes willst, unabhängig davon, ob sie es erwidert oder nicht. - Im übrigen gehört dazu für mich, dass ich meine Beziehung beenden würde, wenn ich einmal merken sollte, dass ich nicht mehr für sie fühle wie jetzt und auch keine Chance besteht, das Gefühl wiederzufinden. Ich will also eben nicht mehr eine "Beziehung um jeden Preis" führen wie früher - und das ist auch gut so!
Weder ich noch irgendein Mensch auf dieser Welt wird Dir sagen können, wie Du die Liebe findest und wie lange es dauert. Versuche in der Zwischenzeit, Dich von der Abhängigkeit zu lösen, eine Frau zu brauchen, mit der „alles gut wird“. Versuche stattdessen, Dich selbst so anzunehmen wie Du bist, aber auch zu sehen, woher bestimmte gedankliche Mechanismen stammen, die in Dir schlechte Gefühle wie Hoffnungslosigkeit auslösen. Das „garantiert“ Dir keine Freundin, aber es ermöglicht Dir vielleicht wie mir ein glücklicheres Leben – zuerst einmal unabhängig von allen anderen.Geändert von Düsentrieb_610 (22-10-2006 um 16:17 Uhr)
"Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung."
(Jean-Jacques Rousseau)
"Science flies you to the moon.
Religion flies you into buildings."
(Victor Stenger)
Am Ende wird alles gut.
Und falls nicht, ist es nicht das Ende.
-
22-10-2006 16:18 #24
Wenn es partout nicht klappen will...
Autor: Astir01
Datum: 29-01-2007, 7:37
Thema: lügt die faz
Link: http://www.unicum.de/community/foren...&postcount=106
Kommt drauf an; wenn Du sie hochheben musst, .... .
Zitat von Randolph Carter
Hallo, (Tr)Hollgi,
Was ist denn das? Eine Abfolge von mehr als 2 sinnvollen, ganzen Sätzen im Beitrag # 71.
Kommst Du so langsam aus der Pubertät raus?
Machen wir uns doch nix vor.
Manche Männer müssen die Frauen regelrecht it dem Knüppel abwehren. Sie könnten jede haben. Deren Freundinnen bzw. (wenn es überhaupt soweit kommt) Frauen müssen ständig damit rechnen, betrogen oder ersetzt zu werden. Dieses Phänomen ist von der Intelligenz völlig unabhängig, wie Dieter Bohlen uns jährlich von Neuem beweist.
Andere wiederum können machen was sie wollen; sie kommen einfach zu nix. Selbst an einer Pädagogischen Hochschule unter Hunderten von grauen Mäusen müssen diese Männer in den Puff gehen oder wixen. Frauen würden eher lesbisch werden oder sich von einem Ziegenbock ficken lassen als Sex mit jener Sorte Mann auch nur in einem kühnen Traum in Betracht zu ziehen. Dabei muss diesen Männern nicht unbedingt ein offensichtlicher Mangel anhaften.
Statistik hin oder her; die Einen haben es, die Anderen eben nicht.
Partnerfindung ist kein Wettbewerb, in dem es eine erste und zweite Halbzeit gibt. Es ist, wie der Rest des Lebens, mehr oder weniger Schicksal. So wie einige Menschen schon von Geburt an schwer krank sind und noch vor der Geschlechtsreife sterben, so gibt es andererseits ein paar Menschen, die in hohem Alter auf ein erfülltes und von Krankheiten weitgehend verschontes Laben zurückblicken. Der Rest liegt eben irgendwo dazwischen.
Ebensowenig, wie man weiß, warum einer, der immer kerngesund gelebt, und sich fit gehalten hat, noch bevor er 60 wurde wegen einer langen und qualvollen Krankheit ins Gras beißen muss, während der andere sein 90- jähriges Leben lang die dicksten Zigarren quarzen und den besten Whisky saufen kann, ebenso wenig weiß man, warum der Eine die Mädelz im Dutzend klar machen kann, während der Andere nie eine abkriegt.
Das ist eben so, und @ Hans_im_Glück, wenn Du so einer sein solltest, dann finde Dich möglichst schnell damit ab. Du kannst es nur noch schlimmer machen.Geändert von Düsentrieb_610 (30-01-2007 um 19:19 Uhr)
"Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung."
(Jean-Jacques Rousseau)
"Science flies you to the moon.
Religion flies you into buildings."
(Victor Stenger)
Am Ende wird alles gut.
Und falls nicht, ist es nicht das Ende.
-
30-01-2007 19:15 #25
vegetative Exit-Strategie I
Autor: Düsentrieb_610
Datum: 23-03-2004, 15:39
Thema: Ein paar AB-Links
Link: http://www.unicum.de/community/unifo...4&postcount=49
[...]
Der Mann bringt es auf den (R-)Punkt. ich habe wahrlich nichts gegen gründliches Nachdenken, aber irgendwann kommt der Punkt, an dem man die Situation von allen Seiten beguckt hat. An diesem Punkt greift (nach meinem Dafürhalten) die 2. Clarke-Doktrin:
Zitat von RPunkt
Beschäftige Dich mit etwas Anderem. Ist zu Beginn vielleicht nicht immer einfach (und fällt nem passionierten Modellbahner womöglich überdurchschnittlich leicht), aber für Jedermann zu schaffen. Es gibt eine dermaßene Fülle interessanter Dinge, dass keiner gezwungen ist, sich immerzu mit der eigenen Partnerlosigkeit zu befassen.
Zitat von Sir Arthur C. Clarke
Auch am Wochenende nicht.
Auch nachts nicht.
Gar nicht.
Und nach ner gewissen Zeit entwickelt das Ganze ein Eigenleben: Es begab sich ja nun kürzlich mal, dass mich ne durchaus minderabstoßende Person weiblichen Geschlechts angegraben hat (habe das selbst nicht bemerkt - man musste mich drauf aufmerksam machen). Zum Einen ist das just das passende Gegengift gegen die Annahme "Mich will ja eh keine(r)
", zum Anderen merkt man, dass einem die Sache total am Allerwertesten vorbei geht. "Partnerschaft" ist etwas, das in meinem Leben einfach nicht stattfindet. Dergleichen ist dermaßen gründlich aus meinem Schädel verschwunden (entfernt worden?), dass ich mich seit ich-weiß-nicht-wann nicht mehr bei dem Gedanken "Oh, guck mal: Die Dame dort wär ja schon meine Kragenweite...
" erwischt habe - insbesondere nicht in dem oben genannten Fall fulminanten Angebaggertwerdens.
Aus dem gleichen Grunde ist es mir mittlerweile unmöglich, mir den Düsentrieb beispielsweise in trauter Zweisamkeit beim gemeinschaftlichen Zerwühlen der Bettwäsche vorzustellen. Für gemeinsam ins Konzert gehen, unglücklich sein, tapezieren, kochen, urlauben und whatever gilt das Gleiche.
Keine Ahnung, ob das ein stabiler Zustand ist: Womöglich texte ich die Community ja auch irgendwann wieder mal mit ner Story wie dieser hier zu, aber auch in diesem Fall steht schon jetzt fest, dass man von dort aus in jenen Zustand kommen kann, in dem ich jetzt bin. Es ist schonmal gemacht worden und es gibt keine Indizien dafür, davon auszugehen, dass das im Falle des Falles nicht wieder möglich wäre.Geändert von Düsentrieb_610 (12-04-2007 um 08:39 Uhr)
"Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung."
(Jean-Jacques Rousseau)
"Science flies you to the moon.
Religion flies you into buildings."
(Victor Stenger)
Am Ende wird alles gut.
Und falls nicht, ist es nicht das Ende.
LinkBacks (?)
-
Foren - wiki
Refback This thread11-08-2008, 01:48 -
Foren - wiki
Refback This thread09-08-2008, 22:26 -
Foren - wiki
Refback This thread24-07-2008, 20:17
Ähnliche Themen
-
Wann ist ein Single zu welchem Anteil Single?
Von kestrel im Forum KuschelnAntworten: 6Letzter Beitrag: 23-03-2005, 23:40 -
Wie werde ich glücklicher Single?
Von Ginny im Forum KuschelnAntworten: 68Letzter Beitrag: 16-09-2004, 16:35 -
Von der W'keit an einen Single zu geraten
Von Halodrio im Forum KuschelnAntworten: 18Letzter Beitrag: 29-08-2004, 05:04 -
Single? ja oder nein
Von tiBAYmo im Forum KuschelnAntworten: 54Letzter Beitrag: 02-09-2003, 11:42


LinkBack URL
About LinkBacks





Lesezeichen