Autor: Düsentrieb_610
Datum: 04-04-2007, 16:23h
Thema: Ein paar AB-Links
Link: http://www.unicum.de/community/unifo...5&postcount=66
Nunja, lass mich das mal versuchen:Zitat von Uns Rudi
Ich würde schätzen, dass der Dreh- und Angelpunkt die extreme Flexibilität des Verstandes ist. Der olle Proust hat m.E. vollkommen Recht, wenn er schreibt:
Das muss gar nicht so ablaufen, dass man sich hinsetzt und überlegt, wie man - beispielsweise - sein Dasein als Beziehungsphantom beenden kann, bis man weiß, wie es gemacht wird und zur Tat schreitet: Das Forum ist ja voll von Fragen dieser Art, und nach meinen Informationen ist keine einzige zur Zufriedenheit des Fragestellers beantwortet worden. Sogar unter jenen, die sich ihres AB-Kaftans irgendwie entledigen konnten, herrscht kaum Klarheit darüber, wie denn diese Aktion gemeistert wurde: Kaum einer kann auch nur annähernd exakt erklären, „wie es gemacht wurde“.Zitat von Marcel Proust
Ich denke, das liegt daran, dass der Verstand - man möge mich ggf. in diesem Punkt korrigieren - kaum imstande ist, auf Dauer unglücklich zu sein: Hat er genügend Zeit, knackt er fast jedes Problem. Entweder, indem er eine Lösung generiert, oder indem er aufhört, den Istzustand als problematisch anzusehen. In beiden Fällen ist der Leidensdruck behoben.
Ich denke, das ist ein Punkt, den sich die Jung-ABs getrost merken können: Es ist nicht zwingend nötig, dereinst gramerfüllt ins Grab zu sinken, weil ihr kein passendes Gegenstück abbekommen habt.
Entweder wird Euer Singlezustand zwischenzeitlich beendet worden sein, oder eben nicht, aber es macht Euch nichts mehr aus.
Je nachdem, wie alt Ihr seid, verschieben sich die Wahrscheinlichkeiten, mit denen die eine oder die andere Option eintreten wird (warum, steht u.A. in Posting 1 von [1]). Für Euer Wohlbefinden ist das meiner Meinung nach aber auf lange Sicht unerheblich: Der Verstand arbeitet offenbar stets mit den Erfahrungen und Erinnerungen, die gerade vorliegen und versucht, aus ihnen das Beste zu machen.
Wenn Ihr - mal auf das AB-Beispiel bezogen - lauter gute Erfahrungen mit den Angehörigen des Zielgeschlechts gemacht habt, werdet Ihr mit diesen locker umgehen können, Eure Ausstrahlung wird sich (gemäß den Ratgeber-Threads hier im Forum) verbessern und Ihr werdet zunehmend besser imstande sein, Kontakte zu knüpfen, Beziehungen zu initiieren und zu pflegen. Aber auch aus tendenziell negativen Erfahrungen kann man Einiges basteln, und ich denke, dieser Effekt ist bei mir abgelaufen: Der größte Teil meiner „Beziehungskarriere“ war nicht so wirklich das Gelbe vom Ei. Das bezieht sich sowohl auf die Beziehungen, die ich hatte(*), als auch auf jene, die ich nicht hatte, aber haben wollte (erfolgreich war ich in keinem einzigen Fall). Soll heißen: „Beziehung haben/wollen“ ist in meinem Falle gleichbedeutend mit Streß. Nun ist Streß ja bisweilen auch etwas Positives: Man (ok: Ich) kann bei einem bestimmten Streßpegel beispielsweise schneller denken und erziele bessere Ergebnisse, die dann Erfolgserlebnisse machen.
Im vorliegenden Themenkreis - und glücklicherweise auch nur dort - blieb diese positive Rückkopplung größtenteils aus. Ich denke, dass sich daraus auch zwanglos erklären lässt, wieso ich Frauen als Freunde nach wie vor schätze, als Partnerinnen aber - neuerdings - uninteressant finde: Freundschaften sind qua Erfahrung nicht mit dem Stigma „Vorsicht: Streß!“ belegt, weil ich als sprichwörtlicher guter Freund bisher kaum Zurückweisung erfahren habe. Bezüglich der Wahrnehmung meiner Person als potenzielles Gegenstück ist das anders, und also verläuft die Grenze zwischen „angenehm“ und „wurschtegal“ offenbarhaargenau auf jener zwischen Freundschaft und Partnerschaft.
„Wahrnehmung meiner Person“ ist übrigens ein famoses Stichwort (das letzte in diesem Posting): Offenbar ist meine Fähigkeit, einen Flirt zu erkennen, wenn ich einen sehe (geschweige denn Gegenstand eines solchen bin) nicht sehr ausgeprägt**: Sofern die „Angreiferin“ nicht ohne Ende plump zu Werke geht (und das kam vor!), muss man mir erst dezent klarmachen, dass ich da gerade gescannt werde. Auch dies kam schon vor, allerdings erst zweimal.
Spannender Effekt: Just in diesem Moment fliegen alle Reste von „Hmm, wer weiß: Vielleicht klappt das ja doch nochmal...“ zum Fenster raus!
Warum?
Ich vermute, dass das latente Festhalten an der Option „Partnerschaft“ trotz der dazu konträren Faktenlage (oder jedenfalls ihrer subjektiven Wahrnehmung) letzten Endes ein Ergebnis gekränkten Stolzes war: „Das kann ja wohl nicht wahr sein! Alle sagen, dass ich EIGENTLICH ja ein ganz prima Kerl bin: Warum zum Kuckuck finden mich die Damen dann immer so total uninteressant?“
So, und jetzt weiß ich, dass das zwar häufig, aber durchaus nicht immer so ist.
Ergo fällt der Mechanismus „Wahrgenommenwerden ist gut fürs geknickte Ego“ weg und das Warnschild „Vorsicht, Beziehung: Hier könnte es Drachen geben!“ bleibt stehen. Im Ergebnis sind Beziehungen für mich (erst) jetzt so uninteressant geworden, wie sie es bei meinem Erfahrungsprofil schon länger hätten sein müssen (***).
Jetzt befindet sich das, was ich mir wünsche und worauf ich hinarbeite, in Einklang mit dem, was - erfahrungsgemäß - gut für mich ist.
Und das, Herrschaften, ist ein prima Gefühl.
Was folgen daraus für Empfehlungen an die Adresse der ABs?
Aus meiner Sicht drei, von denen - man möge mir vergeben - keine wirklich neu ist.
a) Macht Erfahrungen.
Heißt nicht: Poppt wild durch die Gegend.
Heißt auch nicht: Reißt ständig irgendwen auf, um das Ego zu tätscheln.
Heißt vielmehr: Wenn Euch jemand wirklich gefällt: Sprecht ihn an. Das kann schiefgehen oder nicht (abhängig davon, wie hoch Euer Marktwert ist, wie gut Ihr ihn vermitteln könnt und davon, wie gut Ihr einschätzen könnt, wer zu Euch passt), wird aber in jedem Falle ne Erfahrung nach sich ziehen, mit der Ihr arbeiten könnt - unabhängig davon, ob sie positiv oder negativ ist.
b) Wenn Ihr nicht sicher seid, wie Ihr bei den Adressat(inn)en ankommt: Fragt ne gute Freundin oder einen ebensolchen Freund.
In meinem Falle hat sich in der Tat auf diese Weise rauskristallisiert, dass man mir dann und wann nachstellte: Wer weiß, wie lange es gedauert hätte, bis ich auf diese Erkenntnis von selbst gekommen wäre?
Es ist - und das betrifft die Kerle - zwar unstrittig, dass aufgrund demografischer Tatsachen mehr Herren als Damen im Spiel sind, aber es ist vollkommen unklar, ob dieser Effekt der dominante ist - ich würde es bezweifeln. Daher kann man als Laie, und ABs sind hinsichtlich ihrer erwartbaren Wirkung auf das Zielgeschlecht definitionsgemäß allesamt Laien, kaum feststellen, ob man zum unvermittelbaren Bodensatz der Gesellschaft gehört. Das kann so sein (für einige Prozent der Bevölkerung wird das allein aus arithmetischen Gründen so sein), muss aber nicht in allen Fällen so bleiben. Wer sich fragt, ob er adäquate Gegenmaßnahmen ergreifen kann, ist gut beraten, sich an ein oder zwei gute Freundinnen zu halten, die bereit sind, ihm beratend zur Seite zu stehen. In der Praxis hat der AB ja bisweilen schon ein, zwei Flirtversuche hinter sich, von denen mindestens einer typischerweise am Prellbock der „Kumpelschiene“ endete. Sich zum Thema „Woran hat’s gelegen?“ ne Kassette ins Ohr schieben zu lassen, ist gewiss eine gute Idee: Die Feststellung „Boah, Junge: Du bist echt ein 100% netter Kerl, aber vollkommen unfickbar - geht ja mal gar nicht!“ lässt sich so leicht präzisieren. Das kann dann gern auch erweitert werden mit „Allein schon wie Du rumläufst: Lass uns mal shoppen!“ und mit unfreiwilligen Tauchgängen in die Untiefen der weiblichen Psyche enden. Insofern ist es einerseits gar nicht schlecht, wenn die ABs hier entsprechende Fragen stellen und von der potenziellen Zielgruppe bearbeiten lassen, nachdem sie die Fibel[1] konsultiert haben, um Doppelpostings zu vermeiden, andererseits spricht auch nichts dagegen, vergleichbares offline zu tun - mit Menschen, die einen besser kennen als die Forumsmitglieder hier und daher auch präziser diagnostizieren können.
c) Trödelt nicht herum.
Der Gründe hierfür gibt es viele, und einige davon stehen in [1]. Darüber hinaus würde ich fast behaupten, dass viele ABs den Zustand „Paarbestandteil“ mangels Erfahrung unnötig glorifizieren. Das „wenn ich erstmal nen Partner habe...“ klingt dann bisweilen fast wie „Nach dem Endsieg...“ oder „Nach dem Aufbau des Marxismus-Leninismus in seiner reinen und unverfälschten Form...“. Das muss nicht sein: Partnerschaft ist ein Lebensbestandteil unter vielen - er macht das Leben anders, aber nicht zwingend schöner. Natürlich: Wenn man sich schlau anstellt, eine Partner hat, der desgleichen tut und ein wenig Glück hat, kann das ziemlich gut laufen (sonst gäbe es keine glücklichen Paare), aber der Schuss kann auch gewaltig nach hinten losgehen - beides ist möglich. ABs wissen das zwar (mit dem Kopf), glauben es aber nicht (mit dem Bauch) und entwickeln folglich eine Neugier auf den Zustand des Verbandeltseins, die den tatsächlichen Umständen nicht angemessen sind: Sie hatten noch keine Gelegenheit, Erfahrungen zu machen - auch keine schlechten.
Je eher sie damit beginnen, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass da irgendwann mal ne tragfähige Beziehung rauskommt und umso höher wird auch die Motivation sein, eine solche einzugehen: Mit der Zeit arrangiert man sich nolens, volens dermaßen gut mit der eigenen Situation, dass eine Änderung nicht unbedingt mehr wünschenswert ist. Da es aber leichter ist, vom Verpartnert-Zustand in den Single-Zustand zu wechseln als umgekehrt, steckt in der Devise "Partnerschafts-Option offenhalten" eine zusätzliche Handlungsalternative. Je früher man sich darum kümmert, diese Alternative zu behalten, umso erfolgreicher wird man vermutlich sein.
* Achtung: Damit soll jetzt nicht in das Horn „Alle Frauen - und erst recht meine Exen - sind Monster!“ getutet werden. Es heißt vielmehr, dass da eben mit dem Körbeverteilen gewartet wurde, bis die Beziehung schon angelaufen war: Beide Parteien hatten sich - gern auch einvernehmlich - ineinander getäuscht. Naja, kann passieren...
** Ob das ausschließlich durch die mangelnde Erfahrung kommt, oder ob dort noch andere Faktoren ursächlich sind, vermag ich nicht zu sagen - es ist aber für die Leser auch nicht von Belang, weil es an den Verhaltensweisen, die womöglich empfehlenswert sind,nichts ändert.
*** Schwul bin ich aber deshalb auch nicht: Frauen können für mich (im Gegensatz zu Männern) nach wie vor zwar attraktiv, aber nicht interessant sein - ein Unterschied, der in manchen Fällen überraschenderweise schwer zu vermitteln ist.
[1] http://www.unicum.de/community/unifo...ad.php?t=27216
[2] http://www.unicum.de/community/unifo...ad.php?t=22234
Thema geschlossen
Ergebnis 26 bis 30 von 30
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12-04-2007 08:26 #26
Ein paar Tipps (wenigstens so etwas Ähnliches...)
Geändert von Düsentrieb_610 (12-04-2007 um 08:40 Uhr)
"Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung."
(Jean-Jacques Rousseau)
"Science flies you to the moon.
Religion flies you into buildings."
(Victor Stenger)
Am Ende wird alles gut.
Und falls nicht, ist es nicht das Ende.
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12-04-2007 08:34 #27
Autor: Romulus
Datum: 19-06-2007 13:30
Thema: Warum Frauen keine netten Kerle lieben
Link: Link: http://www.unicum.de/community...8&postcount=32
Geb ich doch auch mal meinen Senf dazu.
1. Der Begriff "nett" hat wirklich eine Bedeutungsänderung durchgemacht. In früheren Zeiten sicherlich nur positiv besetzt, beschreibt er im "erotischen" Kontext heute eher etwas Negatives. Meistens steht er für "Freundlich, aber langweilig", "Unscheinbar" oder "Fad" oder "Belanglos". Richtig ist sicherlich auch, dass Frauen ihn sogar wahrscheinlcih mit drei verschiedenen Bedeutungen belegen.
2. Was sich nicht geändert hat. ist das Faktum, dass es bei beiden Geschlechtern einfach Typen gibt, die beim anderen Geschlecht (oder auch gleichen) besser ankommen als andere Vertreter des Geschlechts. So ist das nun mal.
3. Wenn Männer abgelehnt werden von Frauen um die sie werben, muss man sich fragen welcher Typ Mann dies ist, und welcher Typ Frau ihn abgelehnt hat, und weshalb sie dies getan hat und wie sie es schließlich formuliert. Dann wird auch vieles klarer und die Formulierung "Ihr Frauen wollt immer nur die bösen Männer" wird als das sichtbar was sie ist, eine undiffrenzierte grobe Pauschalisierung.
Zu Punkt 3 nun etwas ausführlicher.
Was ist eigentlich ein "Böser Mann"? Eine wichtige Frage, denn in unserer heutigen Zeit, wo Sprache absolut ungenau ist, kann man vieles missverstehen. Die wenigsten Frauen stehen auf böse Männer, wie Amon Goeth, Dr. Josef Mengele oder sonst welche grausamen südamerikanischen Diktatoren. Und die paar, die es tun - spült sie das Klo hinunter. 95% der Frauen sind aber viel wertvoller und lehnen diese Typen rundweg ab. Das Problem ist, dass die Bedeutung von "Böse" sich verändert hat. Sie ist geschwächt gegenüber früheren Zeiten. Ein "Bad Guy" ist heute ein Mann, der auf jeden Fall charismatisch ist, Ausstrahlung hat, vielleicht geheimnisvoll ist, eben nicht leicht zu durchschauen, faszinierend ist und interessant, vielleicht ein(en) spannende(s)n Beruf oder Leben hat, bestenfalls Geld und Ruhm hat und als Sahnehäubchen auch noch trendy gut aussieht und guten Geschmack beweist bei Auto, Wohnung und Klamotten. Halt Colin Farrel - und wär ich schwul, würde ich auch gerne mal an ihm knabern. Solche Menschen sind einfach spannend. Übrigens, wir Männer stehen wahrscheinlich auch eher auf Farrels weibliches Pendant, als auf Luschen wie Claudia Schiffer oder Heidi Klum, die so erotisch sind, wie Esspapier.
Dieser Typ Mensch kommt einfach gut an, daurch wird er selbstbewußt und dadurch natürlich noch erotischer. Und hier beginnt das Problem: Es gibt viel mehr "Normalos" als diese "Supertypen" - gilt für beide Geschlechter - so dass erst mal (z. B. in der Disco) sie auch auffallen und angesprochen bzw. angelockt werden. Allerdings auch zu Hauf von Männchen und Weibchen, die selber so gar nichts von den oben beschriebenen Kategorien erfüllen (Schön bei Boygroups zu bemerken, wo vielleicht 5 brachial gutaussehende Typen bei einem Konzert von einer rieigen Menge Mädels angekreischt wird, von denen man gerade 5% das Attraktivitätsniveau der 5 Jungs haben). Gerade Frauen sind aber doch meistens sehr feinfühlig und wollen nicht seelisch verletzen und packen ihren Korb für Mr. Unscheinbar oder Mr. Langeweiler deshalb in Watte. Sprich, sie sagen nicht: "Zisch ab hässliche Kröte", oder "Du bist mir zu arm", "Dein Klamottenstil ist ja schauderhaft", "Was Du erzählst ist so spannend wie Blanco Papier lesen", sondern sie sagen: "Du, du bist wirklich nett, ein prima Kumpel, aber mehr als Freunde wird aus uns nicht werden." Tja - traurige Wahrheit, aber viele Männer gehen an Frauen ran, denen sie einfach nicht das Wasser reichen können. Und zu sagen, diese Frauen sind einfach nur dumme Tussen ist schlichtweg falsch. Es gibt Frauen, die sind wunderschön, charismatisch, sexy und erotisch, toll und aufreizend angezogen, erfolgreich im Beruf, aber auch sooo lieb - unglaublich. (Manch graue Maus kann übrigens auch unglaublich zickig und blöde sein). Trotzdem können sie ja nun nicht jeden nehmen, und in wen sie sich verlieben, haben sie ja meist selbst nicht in der Hand. Die Natur redet ein ganzes schönes Wörtschen mit. Würden viele "nette" Männer ihresgleichen (sprich die "netten" Mädels) umwerben, hätten sie auch viel mehr Erfolg. Man kann nicht ein fader Auflauf sein und erwarten, das eine wikliche Traumfrau, einen erhört. Optisch kann man sich allerdings seinem favorisiertem Traumtyp relativ gut angleichen, was wenigstens ein bisschen die Chancen erhöht. Jedoch der Körper von Collin Farrel gepaart mit dem Charisma von Horst Köhler, oder der Körper von Eva Mendes mit der Ausstrahlung von Angela Merkel, würde letzten Endes dennoch von Erfolglosigkeit gekrönt werden.
Etwas wurde noch angesprochen, dass man alles so auf sich zukommen lassen müsste. Stimmt nicht ganz. Manche Männer haben es wirklich drauf, eine Frau für sich zu gewinnen, manchmal in kürzester Zeit. Schließlich muss der Mythos von Don Juan ja irgendwie eine reale Grundlage haben. Es gibt sie, diese Männer, die sich ne Frau in der Disko ausgucken und sie auch rumkriegen, zumindest meistens. Warum auch nicht? Wieso sollte ein Colin Farrel sowas nicht bewerkstelligen können, und zwar ohne, dass sich erst die Frau ihm zuwendet?Geändert von Düsentrieb_610 (19-06-2007 um 08:49 Uhr)
"Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung."
(Jean-Jacques Rousseau)
"Science flies you to the moon.
Religion flies you into buildings."
(Victor Stenger)
Am Ende wird alles gut.
Und falls nicht, ist es nicht das Ende.
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19-06-2007 08:47 #28
Autor: Freakadelle
Datum: 16-01-2009, 13:54
Thema: Ekliges Pech mit den Frauen!
Link: http://www.unicum.de/community/unifo...6-post137.html
Ich bin auch AB, wenn auch nicht ganz so alt. Ich kann Klabautermanns Frust ein Stück weit nachvollziehen, da ich auch mal so eine Phase hatte.
Mein Fazit: Frauen und sog. Alphas dafür verantwortlich zu machen ist Quatsch, bringt einen nicht weiter und führt nur dazu, sich selbst was vorzumachen.
Veränderung beginnt bei einem selbst.
Ich habe folgendes gemacht:
- Rein optisch mehr auf sich achten und mehr aus sich machen. Trotz schwindenden Haares mal ne andere Frisur zugelegt und den kompletten Kleiderschrank mit kompetenter weiblicher Unterstützung neu eingerichtet. Kleider machen Leute und man fühlt sich auch selbst besser, wenn man gut angezogen ist.
- Versuchen mehr unter Leute zu kommen. Hatte Lust auf mehr Sport und habe mich in einem Fitnessstudio angemeldet. Man ist automatisch unter Leuten und verliert nebenbei noch ein paar Kilo (bei mir gut 20kg).
- Aufhören jede Frau als potentielle Partnerin (Beziehung / Sex) zu sehen. Frauen scheinen dafür einen Riecher zu haben, außerdem verkrampft man dann bei jedem Gespräch.
- Mach Sachen, die dir Spaß machen, um auf andere Gedanken zu kommen. Neben dem Sport habe ich mir vorgenommen Arabisch (ja, lacht mich nur aus ) zu lernen, habe mir neben der neuen Kleidung auch mal was gegönnt.
- Vergiss die ganzen AB-Foren (z.B. den AB-Treff) - das dort sehr oft zu findende Gejammer zieht einen nur runter. Wie schon von einigen hier gesagt: Menschen, die nur schlecht gelaunt rumlaufen, mag niemand.
Ich bin zwar immer noch AB, aber zumindest kleinere Erfolgserlebnisse hat mir das schon gebracht.
Mein nächstes Ziel ist es, etwas mehr Selbstvertrauen zu bekommen, damit es mir egal ist, dass ich relativ besch...eiden aussehe, dafür habe ich andere Stärken.
FreakadelleGeändert von Düsentrieb_610 (07-03-2009 um 00:02 Uhr)
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07-03-2009 00:05 #29
Die Randolph-Charta
Autor: Randolph Carter
Datum: 21-01-2009, 20:46
Thema: Ekliges Pech mit den Frauen!
Link: http://www.unicum.de/community/unifo...4-post369.html
Da praktische Tipps gefragt sind, hier einmal ein paar möglichst konkrete Vorschläge, wie man ein sozialerer Mensch werden kann, der mehr Gelegenheiten haben wird, Frauen zu treffen, und weniger Schwierigkeiten, sie anzusprechen. Es sind ausdrücklich keine Anmachtipps, sondern ich glaube, dass in diesem Falle erstmal die Grundlagen geschaffen werden müssen.
1. Ändere Dein Aussehen, denn Dein bisheriges ist unterbewusst mit Deinen Misserfolgen verbunden. Sobald Du anders aussiehst, hast Du zumindest wieder das Gefühl, neue Chancen zu haben. Lass Dir einen Bart wachsen oder rasiere Deinen ab, trage Kontaktlinsen statt Brille oder umgekehrt, wechsle Deinen Kleidungsstil. Sieh jeden Tag einmal ohne sonstigen Anlass in den Spiegel und sage laut: "Ich sehe gut aus!". Falls Du daran zweifelst, betrachte fremde Pärchen und stelle fest, dass die zugehörigen Männer oft schlechter aussehen als Du.
2. Lerne, mit anderen Menschen unverbindlich in Kontakt zu treten und ein nettes, belangloses Gespräch mit ihnen zu führen. Egal, ob sie Dir im Zug gegenübersitzen oder in der gleichen Warteschlange vor der Kinokasse stehen. Falls Du ein unkommunikativer, zurückhaltender Mensch bist, lies Ratgeberbücher wie "Small Talk" von Cornelia Topf. Keine speziellen Flirtratgeber, denn es geht prinzipiell um den unverkrampften Kontakt mit Fremden, noch ohne ein spezielles Ziel.
3. Gehe jeden Tag einmal unter Leute, und sei es nur einkaufen oder ein Spaziergang. Wähle stets Wege, auf denen Du vielen Menschen begegnest. Nutze für kleine Besorgungen nicht Auto oder Rad, sondern gehe zu Fuß.
4. Gehe einmal in der Woche aus. Je nach Deinen Interessen ins Kino, in eine Kneipe, zu Tanzveranstaltungen, ins Museum, ins Theater, auf Single- oder Ü30-Partys, zu Ausstellungen, Diavorträgen, etc. Es zählt alles, wo Du in entspannter Atmosphäre auf andere Menschen triffst, die ihre Freizeit in gleicher Weise verbringen wie Du. Komme dort jeweils mit mindestens zwei Menschen ins Gespräch, egal wie lange und worüber und mit wem.
5. Nimm an einem Tag in der Woche an einem Kurs teil, z.B. einem VHS-Kurs. Wähle einen Kurs, der nicht allzu viele Einheiten hat, mache lieber mehrere kürzere hintereinander, damit Du immer wieder neue Leute kennenlernst. Vereinsversammlungen gehen auch, haben aber den Nachteil, dass man sich langfristig bindet und die Mitgliederfluktuation gering ist. Hat man aber ein Hobby, das gut in Vereinen zu betreiben ist, sollte man sich durchaus engagieren, denn über Vereinskameraden lernt man weitere Menschen kennen oder wird zu Feierlichkeiten eingeladen.
6. Komme zu allen Veranstaltungen stets zu früh, damit sich beim Warten Gesprächsgelegenheiten ergeben. Es geht aber nie darum, dass Du der große Alleinunterhalter werden musst, sondern nur darum, dass Du überhaupt als Gesprächspartner wahrgenommen wirst, ein paar Worte wechselst und nicht "der komische Typ in der Ecke" bleibst, sondern "der nette Kerl, mit dem wir kurz gequatscht haben". Dadurch wirst Du sichtbar, auch beim weiblichen Publikum.
7. Suche parallel weiterhin im Internet und gib gerne auch Kontaktanzeigen auf oder antworte auf welche, denn selbst wenn Du hier zunächst erfolglos bleibst, schult Dich jede virtuelle Begegnung, auch wenn sie kein Ersatz für reale ist. Gib eine Anzeige bei UNI Kuscheln - Flirt und Dating für Studenten und Studentinnen. Kostenlose Partnerbörse mit Singles an deiner Hochschule. auf oder bei ähnlichen Seiten. Falls Du Deinen Schreibstil nicht ändern willst, wähle eine Börse mit weniger akademischem Publikum, wo man nicht auf solche Formalien achtet. Beschreibe, was Deine positiven Eigenschaften sind und man am meisten an Dir mögen kann.
8. Lass jeden Tag Revue passieren, welche Gelegenheiten zu einem unverbindlichen Plausch, einem kleinen Flirt oder einer witzigen Bemerkung Du gehabt, aber verpasst hast und was Du idealerweise hättest sagen können. Irgendwann fällt Dir dann auch zeitnah das Richtige ein.
9. Zusammengefasst: Begegne mehr Menschen, sei freundlich, lächelnd und kommunikativ. Akzeptiere Dein Aussehen, vergewissere Dich Deiner Stärken und dass Du "etwas zu bieten" hast. Mach Dir klar, dass es für andere ein Gewinn und keine Belästigung ist, Dich kennenzulernen. Strahle Zuversicht statt Resignation aus. Vergiss Deine bisherigen Versuche, ziehe einen Schlussstrich unter die erfolglose Vergangenheit und starte ganz neu.
Falls Du, klabautermann, nicht jeden der obige Punkte als für Dich geeignet oder auf Dich zutreffend empfindest, dann suche Dir das beste raus, aber rede Dir nicht wieder ein, schon alles Menschenmögliche versucht zu haben."Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung."
(Jean-Jacques Rousseau)
"Science flies you to the moon.
Religion flies you into buildings."
(Victor Stenger)
Am Ende wird alles gut.
Und falls nicht, ist es nicht das Ende.
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07-03-2009 00:08 #30
Autor: Düsentrieb_610
Datum: 02-08-2004, 11:39
Thema: Düsentriebwerk auf standby
Link: http://www.unicum.de/community/foren...92&postcount=1
[...]
Die Community ist nach meiner Ansicht eine ausgesprochen kompetente Ansammlung pfiffiger Leute. Ich kann mir keinen Fall vorstellen, für den nicht
a) bereits irgendwo hier eine Lösung für eine vergleichbare Problematik vorgestellt wurde, die es wert ist, erprobt zu werden oder
b) das Skizzieren der Sachlage hier im Forum zu solchen Lösungsansätzen führt.
Natürlich: Das Leben ist kein Zuckerschlecken und nicht jedes Problem ist lösbar.
Viele sind es aber - erst recht mit Hilfe des Forums - eben doch, und ich denke, all jene Probleme, deren Hauptakteure zwei Personen sind, die sich aufrichtig lieben und die das Problem lösen wollen, gehören dazu: Wann immer dieser Fall vorliegt, ist nach meinem Dafürhalten eine Lösung immer sowohl möglich als auch erstrebenswert.
Mit “immer möglich” meine ich nicht, dass alle Personen, sobald sie eine Beziehung haben, zu allmächtigen Übermenschen mutieren – es ist nur eben so, dass nach meiner Erfahrung die Motivation zum Lösen von gemeinsamen Problemen in diesen Fällen enorm stark ist. Sobald also ein potenzieller Lösungsweg ausgemacht ist (sei es allein, sei es mit KuFo-Hilfe oder unter Einbeziehung vergleichbarer RL-Einrichtungen), wird auch versucht, diesen umzusetzen, sofern die emotionalen Voraussetzungen, die ich oben nannte, erfüllt sind. Die Realisierung mag Zeit und Mühe kosten, aber ich kann mir kaum ein Problem denken, das sich auf Dauer einer solchen Lösung entziehen kann, wenn es von zwei Menschen angepackt wird, die nicht nur am gleichen Strang ziehen, sondern obendrein auch am gleichen Ende dieses Stranges.
Lies: Das Erhalten einer Beziehung, die bereits eine solide emotionale Basis hat, ist i.d.R. eine lösbare Aufgabe.
Für das Aufbauen einer solchen gilt das nicht: In [1] hat ein – bis dato offenbar unregistrierter - Kollege schlüssige Indizien für die These vorgelegt, die implizit schon länger durch das Forum geisterte: Das Finden eines adäquaten Partners ist ein Problem, dessen Lösung zwar zu großen Teilen, aber nicht ausschließlich durch das Verhalten des Betroffenen beeinflusst werden kann.
Das war interessanterweise ein Punkt, an dem die Community an ihre Grenzen stieß: Sie begann, mit Wunschdenken zu argumentieren (Lesart: “Es kann doch unmöglich sein, dass...!” ) – die vorgelegten Fakten und die sich aus ihnen ergebenden Konsequenzen blieben aber im Kern unwidersprochen und m.E. daher gültig.
Den Betroffenen kann im Lichte dieser Befunde m.E. also folgender Ratschlag gegeben werden: Prüft, ob die Lösungsansätze, die hier vorgeschlagen wurden, von Euch umgesetzt werden können. Falls ja: Beginnt mit dieser Umsetzung. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr die Lösung selbst herbeiführen könnt, ist deutlich von Null verschieden[2][3] – und schließlich: Das Endergebnis ist im Normalfall ein ausgesprochen lohnendes (ich selbst war ja früher auch Aktivkuschler und erlaube mir als solcher eine entsprechende Wertung einfach mal).
Wenn Ihr diese Vorschläge erfolglos ausprobiert habt: Dann (erst dann!) ist es sinnvoll, sich mit dem zu bescheiden, was das Leben sonst noch so bietet (was ja auch nicht wenig ist).
Es ist keine Schande, wenn man weiß, wann man aufzugeben hat:
Es zu früh zu tun, ist verkehrt.
Es zu spät zu tun, ebenfalls.
Und machen wir uns nichts vor, Jungs: Es wird manchmal weh tun. Spätestens zu Weihnachten oder zu Silvester, wenn sich allenthalben die Pärchen mit gegenseitigen Glückwünschen auf den Lippen in die Arme sinken, wird es verdammt weh tun.
Wenn Ihr also nicht sicher seid, ob Ihr beim Forumlesen, Lösungsuchen und Marktwertverbessern etwas übersehen habt, schaut ruhig noch mal nach – better safe than sorry! Es wäre doch zu schade, wenn Ihr die nächsten 50 Jahre in emotionaler Einzelhaft verbringt, obwohl hier irgendwo ein Tipp steht, der exakt den gewünschten Effekt gebracht hätte, oder? Falls dem aber nicht so ist: Auch das kommt vor. Nach dem, was hier im Forum geschrieben wurde, ist es durchaus möglich, auch ohne eigenes Verschulden allein zu bleiben[4] (“Beziehungsphantom”).
Ist das ein Drama? Nein – eine Herausforderung! Wie gesagt, man kann es nicht oft genug betonen:
Es geht auch so!
Bedenkt: Beziehungen sind etwas Kostbares. Deshalb gehören sie auch in keinem Leben zur Grundausstattung: Niemand hat je einen verbrieften Anspruch auf die Chance gehabt, eine sinnvolle Beziehung mit einem anderen Menschen zu beginnen oder gar eine gemeinsame Zukunft mit ihm aufzubauen. Jene, die eine solche Beziehung nicht haben, sind also keineswegs unvollständig oder gezwungenermaßen abstoßend - auch wenn sie sich dann und wann so fühlen mögen.
Ich denke, Beziehungen sind ein Extra, ein “emotionaler Bonustrack”, zu dessen Erlangung und Erhaltung Arbeit, Mut und – ja, auch das! – Fortune erforderlich sind.
Vielleicht nicht viel weniger als zum Führen eines “beziehungsfreien” Lebens.
Ob man glücklich wird, mag daher von vielen Faktoren abhängen, aber mit Sicherheit nicht davon, ob man eine Beziehung hat oder nicht.
Von daher bleibt mir für den Moment nur, sowohl den Kuschlern als auch den Phantomen das Gleiche zu wünschen:
Viel Glück!
[1] UNICUM Foren - Kuscheln - Individuum u. Gesellschaft-Topf und Deckel (das ist Beitrag #3 dieses Threads hier)
[2] UNICUM Foren - Kuscheln - Guten Tag, ich hab' mein Leben zurück :-)) (das ist Beitrag #2 dieses Threads hier)
[3] UNICUM Foren - Kuscheln - Lohnt es sich noch an die Liebe zu glauben? , Beitrag #17
[4] UNICUM Foren - Kuscheln - Alle Männer sind Jammerlappen , Beitrag #16 (das ist Beitrag #4 dieses Threads hier)
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