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Der traurige Schwan
Thema: Traurige Liebesgeschichte ;)
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Ergebnis 1 bis 5 von 13
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26-05-2006 13:51 #1
Traurige Liebesgeschichte ;)
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26-05-2006 22:53 #2
"Absolvent" (80-149 Beiträge)
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- 22.03.2006
- Beiträge
- 100
Och Gott - der Arme tut mir leid. Ich mein, man kennt das ja - da wirbt man und wirbt man und nichts passiert!
Wahlweise erinnert's auch an bemittleidenswerte einsame Wellensittiche, die ihren Spiegel oder den hässlichen Plastikvogel jahrelang anbalzen.
Ich wünsche ihm, dass er bald eine hübsche Dame findet!
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27-05-2006 00:21 #3
"Absolvent" (80-149 Beiträge)
- Registriert seit
- 18.04.2006
- Beiträge
- 85
Gott, ist das traurig
...kinders, was ist das nur für eine Welt, in der ein attraktiver hoffnungsvoller Schwanenmann seine Jugend an eine seelenlose Plastikschönheit verschwendet??
*traurigkopfschüttel*
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27-05-2006 11:34 #4
loool ist das geil!! aber der schwan tut mir schon irgendwie leid das süße ding.
Genie ist Persönlichkeit mit zwei Groschen Talent.
Pablo Picasso
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27-05-2006 11:57 #5
Ja, das kann passieren... dass ein Schwan durch die Welt schwimmt und immer sucht nach dieser Schwänin, die so groß ist, dass sie sein Herz erfüllt. Wer will ihm das verdenken? Er ist auf dem besten Wege, sich zu verlieben in diese große Schwänin. Aber manchmal ist auch ein Schwan blind und sieht nicht sein Bild im Wasser, sieht nicht das, was ihm eigentlich wichtig ist: Eine Schwänin zu finden, die ihm ähnlich ist, die mit ihm das Leben leben will. Eine Schwänin, die auch ganz anders ist als er, aber in dieser Andersheit nicht einfach exotisch, sondern ihm auch etwas über ihn selbst zeigt in ihrer Andersheit. Vor allem aber sieht auch ein Schwan manchmal nicht, dass diese Schwänin weiß ist und er schwarz, dass sie vielleicht für ihn nie echt werden kann, auch wenn sie noch so groß und wunderbar ist und ihn anzieht. Doch was soll er tun? Die Schwänin näher kennenlernen, um zu sehen, ob sie ihm gleicht, irgendwie? Ob sie nur aus Plastik ist oder echt? Ich glaube, die Gefahr ist zu groß für sie beide, dass sie einander zu nahe kommen und alles zerplatzt wie ein aufgeblasener Ballon. Das wäre für beide nicht gut.Vielleicht ist die Zeit noch nicht reif, vielleicht sollte es aber auch nie geschehen. Das wird sich noch zeigen.
Ganz sicher aber ist die Zeit reif für ihn, um sich die Zeit zu nehmen, sein Spiegelbild im Wasser sehr sorgfältig anzusehen, zu erkennen wer er ist, wonach er sich sehnt und vor allem warum. Er ist schon mitten dabei. Und egal, ob etwas wird aus den beiden, so hat ihm das Kennenlernen der Schwänin dabei geholfen, sich selber zu begreifen.
Nichts auf der Welt ist nur schwarz oder weiß. Auch keine Schwäne.Wessen wir am meisten im Leben bedürfen ist jemand, der uns dazu bringt, das zu tun, wozu wir fähig sind.
(Ralph Waldo Emerson, 1803-1882)
Gehe nicht vor mir - vielleicht folge ich Dir nicht.
Geh nicht hinter mir - vielleicht kann ich Dich nicht führen.
Geh einfach neben mir - und sei mein Freund.
(Albert Camus, 1913-1960)
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