Wie verhüte ich? Und weshalb mit dieser Methode? Bin ich damit zufrieden?
Vielleicht können wir es hier ausdiskutieren.
Umfrageergebnis anzeigen: Ich verhüte mit
- Teilnehmer
- 12. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
-
Nur mit Kondom
5 41,67% -
Pille
4 33,33% -
Minipille
0 0% -
Ring
1 8,33% -
Pflaster
0 0% -
Verhütungsstäbchen
0 0% -
Femidom
0 0% -
Kupferspirale
0 0% -
Kupferkette
0 0% -
Natürlich
3 25,00% -
Coitus Interruptus
0 0% -
Kondom+Pille
1 8,33% -
Kondom+Spirale
0 0% -
Kondom+Ring
0 0% -
Hormonspirale
1 8,33% -
Chemisch
1 8,33% -
Diaphragma
0 0% -
Bin sterilisiert
0 0% -
Keine Ahnung
1 8,33% -
Gar nicht
0 0%
Multiple-Choice-Umfrage.
+ Antworten
Ergebnis 1 bis 5 von 7
-
17-08-2009 15:07 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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- 9
Ich und mein Verhütungsmittel
-
17-08-2009 15:26 #2
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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- 14.08.2009
- Beiträge
- 9
Dann mache ich einmal den Anfang.
Vor 11 Jahren habe ich begonnen mit der Pille zu verhüten. Ich war damals 14 und war neben der verhütenden Wirkung froh, endlich steuern zu können, wann ich meine Regel bekomme. Vorher kam sie immer irgendwann und ich hatte auch Beschwerden, konnte an den Tagen teilweise nicht einmal in die Schule gehen.
5 Jahre hatte ich das gleiche Präparat und nahm sie nach dem Schema 21+7 ein. Dann wechselte ich die Pille und bekam eine, mit der meine Haut ganz schön wurde, hatte vorher immer Probleme mit meinem Hautbild. Nach zwei Jahren stand ein längerer Auslandaufenthalt an und ich erfuhr von der Möglichkeit des Langzyklus, den ich mit meiner Pille machen konnte. Somit bekam ich meine Blutung nur einmal in 3 Monaten, einmal habe ich die Pille sogar 6 Monate durchgenommen, was eine Erleichterung war, da ich dauernd unterwegs war. Wieder zurück erfuhr ich vom Nuvaring und habe ein Jahr mit dem verhütet. Eigentlich war es gut damit, aber der hohe Preis brachte mich davon wieder ab. Jetzt habe ich mehrere Jahre wieder eine Mikropille, die ich bei Bedarf auch im Langzyklus einnehme. Das tägliche Denken an die Pille bereitet mir keine Mühe, mein Handy ist eingestellt und falls mein Zahnputzbecher mit dem Pillenblister drin mal nicht in Reichweite sein sollte, habe ich immer eine Reservepackung dabei.
Um nicht wieder meine Regelbeschwerden zu bekommen, habe ich bei Pillenwechsel oder Wechsel von/zu Nuvaring keine oder nur die 7tägige Pause gemacht. Damit lebe ich jetzt seit über 11 Jahren gut. Nebenwirkungen spüre ich keine und vertraue auf die hohe Sicherheit der Pille.
In den 11 Jahren hatte ich nur einmal Bedenken, als ich Magen- Darmbeschwerden hatte. Sicherheitshalber habe ich dann die Pille danach genommen.
-
17-08-2009 15:30 #3
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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- 18.06.2006
- Beiträge
- 3.691
Vorwarnung: Die Umfrage ist öffentlich. Das heißt jeder kann von jedem Nutzer sehen, wie er abgestimmt hat. Ob das so gut ist? Mancher mag das Thema vielleicht konkret nur mit seinem Partner besprechen und hier nur allgemein auf die Möglichkeiten und Risiken hinweisen. Wenn er da anklickt kann nun weltweit jeder sehen, welche Verhütungsmittel er bevorzugt.
Eine anonyme Umfrage wäre für den Sinn und Zweck des Threads vermutlich besser.
-
17-08-2009 15:47 #4
"Student" (20-79 Beiträge)
- Registriert seit
- 17.08.2009
- Beiträge
- 20
Hallo,
ich verhüte seit ich meinen Freund kenne (mein erster) mit NFP und Kondomen in der fruchtbaren Zeit.
Pille/Hormone darf ich aus gesundheitlichen Kontraindikationen (Gendefekt in der Leber, starke Migräne, Depressionen) nicht nehmen. Hab das leider am eigenen Leib erfahren müssen. Bis zur zweiten Einnahmewoche hatte ich einen rapiden Gewichtsverlust von fast 10 Kilo, ab der 10. Pille hatte ich nur noch Erbrechen und Durchfall.
Ich hab auch kurzzeitig über die Spirale/Gynefix nachgedacht, aber mir behagt das mit dem Fremdkörper nicht. Zudem hat mir mein Arzt davon abgeraten, weil ich Probleme mit meiner Blutung habe (wahrscheinlich Mini-Endometrioseherde).
Mein FA hat mir auch mit den Worten "Wollen Sie sich das wirklich mit der Pille antun?" das Rezept gegeben und mir auch von der Alternative NFP in Kenntnis gesetzt.
Mein Freund hat keinerlei Probleme mit Kondomen und auch nicht mit der NFP-Methode. Er findet das Ganze an sich sehr interessant, wie der weibliche Körper funktioniert und dass das Ganze doch so simpel ist.
Mit meiner Blutung, die zwar sehr stark/schmerzhaft ist, nein sogar war Schafgarbetropfen sei Dank, hab ich keinerlei Probleme. Anhand meiner Beobachtung weiß ich, wann sie kommt und kann da schon vorsorgen.
Ich liebe meinen Körper so wie er ist und so natürlich soll er auch bleiben.
-
17-08-2009 16:33 #5
"Student" (20-79 Beiträge)
- Registriert seit
- 13.03.2009
- Beiträge
- 58
Ich verhüte mit Kondomen an den fruchtbaren Tagen, welche ich mit Hilfe der sympto-thermalen Methode ermittle.
Ich bin sehr froh, auf die STM gestoßen zu sein und bereue es, mich jemals auf die Pille eingelassen zu haben. Denn ich hatte schon immer Bedenken, dass das eigentlich nicht gut sein kann, mit Hormonen von außen in den Körper einzugreifen.
Aber irgendwann wollte ich auch gerne mal ohne Kondom und da die Pille ja quasi jede Frau nimmt, hab ich mich dann breit schlagen lassen, es doch einfach mal zu probieren.
Anfangs gings auch ganz gut, bin nur langsamer feucht geworden. Im Laufe der Zeit haben sich dann allerdings noch einige andere Nebenwirkungen hinzugesellt. Am schlimmsten, weil unangenehm, waren die Blähungen und der "Durchfall" (also laut medizinischer Definition wars wohl kein Durchfall, aber unangenehm war es trotzdem) nach dem Verzehr bestimmter Speisen, des Weiteren die nach einiger Zeit dann komplett fehlende Lubrikation und die häufigen Kopfschmerzen.
Auch meine Haut wurde mit der Zeit immer trockener.
Die Knoten in den Brüsten waren dann der Hauptgrund fürs Absetzen. Die haben mich zwar körperlich nicht gestört, aber damit spaßen sollte man ja trotzdem nicht.
Blasenentzündungen und Pilzinfektionen hatte ich auch öfter, aber da bin ich mir nicht sicher, ob es Zufall war oder an der Pille lag. Die Pilze werden schon im Zusammenhang mit der Pille gestanden haben, die Blasenentzündungen wohl eher nicht.
(Bis auf die verminderte Lubrikation kamen alle anderen Nebenwirkungen erst nach längerer Einnahme, manche schleichend. Die Lubrikation hat sich immer weiter vermindert, bis sie eben ausblieb, die Kopfschmerzen kamen erst irgendwann und dann ziemlich oft und die Blähungen hab ich auch erst so richtig wahr genommen, als ich die Pille schon über ein Jahr nahm.
Seit dem Absetzen hatte ich vielleicht 5 mal Kopfschmerzen, für die ich eine Tablette gebraucht habe. Meist aber hat viel Trinken den Schmerz verschwinden lassen.
Blähungen und "Durchfall" hatte ich seither nie wieder nach dem Verzehr der Speisen, die mich zu Pillenzeiten fast haben platzen lassen.
Ich fühl mich quasi wie neugeboren und bin gewissermaßen froh, wieder Frau sein zu dürfen.)
Mein Partner und ich kommen super mit der Methode klar. Wir haben uns ein Großpack bunter und aromatisierter Kondome gekauft, da macht es gleich noch mehr Spaß, weil man ja bei einem blinden Griff in den Karton nicht weiß, was man gleich rauszieht.
Und an den unfruchtbaren Tagen können wir uns dann so vergnügen, ohne ein Kondom überziehen zu müssen. Die Abwechslung machts.
Außerdem find ich es praktisch, zu wissen, wann die Blutung eintrudeln wird, so wird man nicht plötzlich überrascht und muss nicht schon tagelang seine Monatshygiene griffbereit halten, weil es ja jeden Augenblick losgehen könnte.
LG
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