Hi ihr,
ich habe mich in eine sehr unangenehme Situation gebracht: Ich habe vor einiger Zeit eine kurze Affäre (1-2 Wochen) mit einer verheirateten Frau gehabt. Jetzt ist Sie schwanger und das errechnete Zeugungsdatum fällt in die Zeit in der wir Sex hatten. Sie hatte aber zu dieser Zeit aber auch Sex mit ihrem Mann.
Wir haben verhütet aber ich mache mir schon so meine Gedanken weil das Kondom einmal für kurze Zeit abgerutscht ist. Ich bin zwar nicht gekommen aber nunja, das bringt einen dann halt doch zum Zweifeln. Mit ihrem Mann hatte Sie ungeschützten Geschlechtsverkehr, er ist allerdings wohl nur eingeschränkt zeugungsfähig hat es aber schon einmal auf natürlichem wege geschafft. so seltsam das klingen mag, die beiden haben sich ein Kind gewünscht. Keine Ahnung ob ich nach einer Fehlgeburt und zwei gescheiterten künstlichen Befruchtungen der ungewollte Samenspender sein sollte... darum geht es mir hier primär nichtIch möchte mich nun in sachen vaterschaftstest beraten lassen. Leider finde ich im Internet nur Beratungsstellen, deren Internetseiten sich immer ganz klar an die Mütter richten. Kennt jemand eine Beratungsstelle von der er weiß oder glaubt dass die mich da nicht komisch angucken wenn ich da hingehe?
Ich befürchte außerdem, dass die mir da nur in rechtlichen Dingen weiterhelfen werden aber nicht bei der moralischen entscheidung und da hoffe ich auf eure Hilfe auch wenn ich weiß dass ich mich letztendlich alleine entscheiden muss. Ich habe in den letzten Wochen lange über dieses Thema nachgedacht und mir sind sehr viele Argumente eingefallen die für den Test sprechen aber auch welche die dagegen sprechen. Mir fällt es verdammt schwer beide Seiten gegeneinander abzuwiegen:
Ich selbst möchte natürlich wissen ob es mein Kind ist und ich denke dass ich auch die Mutter von einem Test überzeugen oder zur Not überreden kann. Wenn rauskäme dass ich nicht der Vater bin wäre für es für alle betroffenen eine Erleichterung, wenn ich der Vater sein sollte würde es vermutlich für alle Beteiligten zur Qual. Bitte glaubt mir, dass ich nicht einfach nur den finanziellen konsequenzen entgehen will, ich mache mir wirklich nicht nur darüber gedanken was für mich das beste ist sondern auch für das Kind.
Gibt es hier Männer die schoneinmal in einer ähnlichen Situation waren? Wie habt ihr euch entschieden und vor allem aus welchen Gründen heraus? Natürlich bin ich auch froh drum wenn ihr keine eigene Erfahrung damit habt (seid froh) und Argumente beisteuern wollt.
Liebe Grüße,
Bockmist
PS: Die Gründe die mir durch den Kopf gegangen sind habe ich ersteinmal bewusst weggelassen: zum einen um diesen Beitrag nicht noch länger werden zu lassen (und ihn am ende kaum einer liest) und weil ich die hoffentlich hilfreiche diskussion nicht beeinflussen möchte. werde die argumente aber später noch nachtragen.
+ Antworten
Ergebnis 1 bis 2 von 2
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29-09-2009 01:59 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Vaterschaftstest ja oder nein?
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07-10-2009 16:27 #2
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Vaterschaftstest Beratung
Hi,
also ich denke, man kann Dir da helfen.
Zum einen gibts die Möglichkeit sich vollkommen anonym von Fachleuten beraten zu lassen unter der kostenlosen Hotline :
08001110333 Mo - Sa von 14-20 Uhr.
Das ist die Nummer vom Kinder-Jugend und Elterntelefon.
Ansonsten such direkt ein echtes Labor auf, die ne wirklich gute Beratung bieten.
ich würde da jemand wie Galantos Genetics in Mainz empfehlen, die beraten sehr gut, da kann man auch einfach ins Labor kommen, oder BJ-Diagnostik in Giessen oder ID-Lab in Wiesbaden.
Die reinen rechtsmedizinischen Labore behandeln das meisst unter Test durchführen und fertig. Gute Beratung ist eher direkt im Fachlabor s.o. zu bekommen. Die Beratung geht dann auch über das Fachliche hinaus, weil die mehr an direkter Erfahrung und mehr direkten Kundenkontakt haben mit allen Problemen, die es so gibt.
Im Qualitätstest haben die drei Labore was Kundenzufriedenheit angeht mitunter am besten abgeschnitten.
Hoffe das hilft.
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