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  1. #1
    Unregistriert Gast

    Trotz Freundin dieser Traum:

    Man konnte uns nicht wirklich als Freundinnen bezeichnen, wir waren eher Kommilitoninnen. In letzter Zeit hatten wir öfter etwas miteinander zu tun, saßen in den Vorlesungen und Prüfungen nebeneinander, schrieben voneinander ab, redeten hin und wieder. Der intensivste Kontakt beschränkte sich jedoch auf das Chatten, obwohl wir im gleichen Wohnheim wohnten. Dabei erfuhren wir sehr viel voneinander und lernten uns besser kennen. Ich wusste von ihr, dass sie einen Freund hat uns sie wusste auch von mir, dass ich eine Freundin habe. Ich hatte schon längere Zeit mehr Gefühle für sie. An einem Abend ging es mir sehr schlecht und ich erzählte ihr von meinen Beziehungsproblemen. Es war ein schönes Gefühl, dass sie für mich da war und mir zuhörte. Ich merkte, dass ich mich ihr anvertrauen konnte.
    Zwei Tage später war bei uns eine Party in der Mensa und wir beschlossen gemeinsam hinzugehen. Dort trafen wir noch ein paar Freunde, tanzten und hatten auch schon einiges an Alkohol getrunken. In der Mensa war es so heiß, dass wir kurz rausgehen wollten, um uns abzukühlen. Als wir dann draußen auf der Treppe saßen, redeten wir ein bisschen, über sie, über mich, über meine Probleme und ich merkte erneut, dass sie ein wunderbarer Zuhörer ist. Wir saßen sehr eng nebeneinander, sodass sich unsere Beine berührten. Ich genoss dieses Gefühl der Nähe. Weil ich so unheimlich froh war, dass ich mit ihr über alles reden konnte, streichelte ich kurz über ihre Hand und sagte, dass ich ihr sehr dankbar bin. Sie lächelte mich an und ich schaute ihr tief in ihre dunkelbraunen Augen. Für einen kurzen Moment verlor ich mich völlig darin und konnte den Blick nicht mehr loslassen. Ich spürte, dass es knisterte und sie meinen Blick sehr lange erwiderte. Es begann in mir zu kribbeln und meine Fingerspitzen auf ihrer Hand schienen zu glühen. Plötzlich bemerkten wir, dass es zu regnen anfing, erst bekamen wir nur kleine Tropfen ab, doch mit einmal goss es wie aus Eimern. Wir hatten die Möglichkeit, wieder zurück in die Mensa zu gehen, doch das wollten wir wohl beide nicht mehr. Also holten wir schnell unsere Jacken von der Garderobe, hielten sie uns über unsere Köpfe und liefen schnell die wenigen Meter hinüber zum Wohnheim. Als wir unten vor der Tür standen, die zum Glück überdacht war, nahmen wir unsere Jacken herunter und ich schaute sie wieder an. Ich wollte nicht den Schlüssel aus meiner Tasche kramen, um aufzuschließen und sie einfach in ihre Wohnung gehen zu sehen. Ich wollte in ihren Augen versinken. Sie sah unheimlich süß aus. Wir waren beide fast ganz durchnässt, doch egal, wie sehr es auch auf sie eingeregnet hätte, ihre Schönheit würde durch nichts an Glanz verlieren. Auch sie machte nicht den Anschein als ob sie die Tür endlich aufschließen wollte. Wir standen uns sehr nah gegenüber und ich spürte, dass ihr langsam kalt wurde. Langsam hob ich meine Hände in Richtung ihrer Hüften, um sie zu berühren und näher an mich heranzuziehen. Dabei hatte ich noch nicht mal den Gedanken, sie zu küssen, ich wollte sie einfach nur wärmen. Als ich meine Hände um ihren Rücken legte, zuckte sie kurz zurück und ich hatte plötzlich das Gefühl, zu weit gegangen zu sein, ihre Annäherung falsch verstanden zu haben. Doch dann nahm sie ihre lange Jacke wieder hoch, legte sie über unsere beiden Köpfe und nahm mit ihren Händen meine, um sie um ihren Rücken zu legen. Durch den leichten Spalt zwischen ihrer Hose und dem Top konnte ich ihre nackte Haut spüren. Unsere Gesichter waren so dicht aneinander, dass sich unsere Nasen fast berührten. Diesen Moment der Nähe, das Kribbeln, die Vorfreude, endlich ihre Lippen zu spüren, kosteten wir noch ein paar Sekunden aus. Fast wäre ich umgekippt, doch dann bewegte ich mich die wenigen Millimeter auf sie zu und küsste sie. Ihre Lippen waren so weich und sanft, dass ich mehr davon wollte. Aus dem anfänglichen, eher zurückhaltenden Kuss wurde mehr Leidenschaft und schließlich berührten sich unsere Zungen. Ich bemerkte ihre Hände auf meinem Rücken und so hielten wir uns gegenseitig…
    Es war der schönste Moment in meinem Leben und alles, was ich mir so ersehnt hatte, ging endlich in Erfüllung.

    Soll ich es wagen und den Traum Wirklichkeit werden lassen?

  2. #2
    SundayGirl Gast


    Kann ich mir sehr gut vorstellen, wie es sich angefühlt hat.
    Es ist aber immer schwierig Ratschläge zu erteilen, wenn jemand in Beziehung ist.
    ich will ja werde moralisch noch unmoralisch erscheinen

    Ich würde sagen:folge deinem Herzen und du wirst die richtige Entscheidung treffen!!!

    Man soll nicht etwas aus falschen Gründen aufrechterhalten.
    Man soll aber auch nicht zu schnell aufgeben, in welche Richtung das auch immer gehen soll....

    Viel Glück!

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