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  1. #1
    Avatar von Lillith
    Lillith ist offline "Student" (20-79 Beiträge)
    Registriert seit
    21.11.2002
    Beiträge
    70

    Wo seht ihr die Unterschiede?

    Da dat Lillith mal wieder zuviel Käffchen getrunken hat, kommen ihr in tiefster Nacht die blödsten Fragen in den Sinn...folgendes, an die Bisexuellen:

    Sicherlich habt ihr ja auch, wenn ihr sowohl die eine als auch die andere Art von Beziehung schon gehabt habt, Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Partnern. Nur wo? Also ich muß sagen, daß mir irgendwie schon einige auffallen: So war mein Ex irgendwie schon einfacher strukturiert als meine jetzige Freundin - also er war nicht blöde, aber er hat zeitweise nicht halb so kompliziert gedacht wie sie. Wenn er etwas wollte, dann hat er's meistens rundheraus gesagt...bei ihr darf ich oft raten . Wie siehts bei euch aus, irgendwelche gravierenden Unterschiede...oder vielleicht Storys, in denen Partner männlich und Partner weiblich vor der gleichen Situation standen und ganz unterschiedlich gehandelt haben?
    wisdom is earned, not given

    Wir schweben graziös...in Lebensgefahr

  2. #2
    Schattenkanzler Gast

    Die Last mit den Frauen/männern

    Hallo meine Kleine,

    hoffe du hast dir meinen Ratschlag mit dem Kaffee zu Herzen genommen, aber das ist ein anderes Thema.

    Hmm, was soll ich zu deiner Frage sagen. Ich hatte, ehe ich meinen Freund kennengelernt habe, auch eine lange Beziehung mit einem Frau geführt und ich kann eigentlich nur bestätigen, was dir aufgefallen ist. Manchmal war es mit ihr schon komplizierter. Ich kam nach Hause, merkte das sie von etwas bedrückt e und fragte ganz einfach einmal nach. Bums, hatten wir den fettesten Beziehungskrach. "Dir fällt wohl gar nichts auf!", war ihr unschlagbares Argument. Wie sich im Nachhinein rausstellte hatte sie einen miesen Tag in der Uni gehabt und erwartete von mir, daß ich es sofort begriff. Nun, mir war zwar aufgefallen, daß sie schlecht gelaunt war (ganz verblödet bin ich ja auch nicht), aber woher um Gottes Willen sollte ich direkt auch noch wissen was falsch gelaufen ist.
    Mit meinem Freund habe ich jetzt weniger Probleme. Wenn es ihm schlecht geht, frage ich ihn entweder direkt und bekommen dann auch meistens prompt eine Antwort, oder er kommt von sich aus auf mich zu. Damit kann ich nur sagen, daß es sich sehr viel entspannter lebt und wenn es dann tatsächlich einmal zwischen und kracht, dann auch nicht ohne Grund.

    Vielleicht hilft dir das ein bisschen dir dein Bild weiter zusammen zu bauen. Bis dann, der Schattenkanzler.

  3. #3
    Avatar von Ayumu
    Ayumu ist offline "Student" (20-79 Beiträge)
    Registriert seit
    03.10.2003
    Beiträge
    31
    Also ich kann nur aus bis jetzt noch einseitiger Erfahrung sprechen: Frauen können schon sehr zutraulich und einfühlsam sein, was man von Männern ja nicht so erwarten kann.. aber ich denke, das kommt immer auf den Menschen an. Ich kann mir gut vorstellen, dass manche Männer einfühlsamer und sensibler als viele Frauen sind.. von daher finde ich hier Pauschalisieren nicht so toll. Letztendlich kommt es doch immer auf den Charakter des Einzelnen an... deswegen lieben wir ja auch Menschen
    Ayu.

    Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.

  4. #4
    Gast

    Mal wissenschaftlich auf den Grund gehen...

    Naja, es is nun mal so, dass Männer und Frauen komplett verschiedene Gehirne haben. Ich könnte jetzt eine Abhandlung über die Unterschiede schreiben, aber nein, das will ich nicht. Aber es kommt wirklich in fast jeder Beziehung vor, dass sich der Mann ungerecht behandelt fühlt, weil die Frau scheinbar von ihm verlangt, dass er Gedanken lesen kann.
    Der Grund ist dieser: Es ist bewiesen, dass Männer deutlich schlechter die Gesichtsmimik eines Menschen deuten können als Frauen. Ja klar, das brauchte er ja auch zum Jagen und Sammeln nicht. Die Frau allerdings, die in der Höhle hockte, musste schon von Weitem erkennen, ob der Mann nun Erfolg bei der Jagd hatte oder nicht... damit sie schnell die Massage-Keule holen oder das Feuer fürs Essen anmachen konnte.
    Dafür denken Männer herrlich logisch und geradlinig, deshalb sagen sie alles meist ohne Umschweife gerade heraus. Frauen können sowas nicht, ganz einfach deshalb, weil ihre beiden Gehirnhälften, die denkende und die fühlende Hälfte, einfach zu gut miteinander vernetzt sind (was natürlich auch seine Vorteile hat...). Sie "fühlen" beim Denken, das heißt jeder Gedanke macht noch tausend Umwege, während beim Mann sich alles meist nur ein einer Hälfte abspielt und deshalb alles einigermaßen klar und sinnig rauskommt.
    Das ist auch der Grund, warum Männer stundenlang schweigend nebeneinander sitzen können und Männerfreundschaften generell länger halten. Auch verständlich, denn auf der Jagd kann man sich ja nicht die ganze Zeit über das Wetter oder den neuen Lendenschurz unterhalten, sonst bekommt der Säbelzahntiger schnell mit, hinter welchem Felsen sich die Menschlein versteckt haben. Es wird nur das Nötigste gesprochen, Anweisungen sind klar, kurz und unmissverständlich ausformuliert.
    Das Reden ist den Frauen in die Wiege gelegt worden, schließlich mussten sie ja für den Frieden und den Austausch innerhalb der Gruppe sorgen. Allerdings geraten heutzutage die Geschlechter gerade deswegen aneinander:
    Der Mann kommt einigermaßen kaputt von der Arbeit und kühlt sein Gemüt mit einem Bierchen und feierlichem Schweigen ab. Aaah, diese Ruhe. Herr der eigenen vier Wände. Schön. Vonwegen. Jetzt kommt die Frau, die auch einen miesen Tag hatte. Aber anstatt sich schweigend ein Bier zu nehmen, neigt die Frau dazu, ihrem Frust Luft zu machen indem sie redet. Sie redet und erzählt und regt sich auf, der arme Mann ist mit dem Schwall aus Informationen und Emotionen total überfordert und sucht irgednwann das Weite. Die Frau ist natürlich zutiefst beleidigt und denkt, dass sich der Mann nicht für sie interessiert. Großes Missverständnis zwischen den Geschlechtern: Während die Frau die ganze Zeit erzählt hat, hat der logisch denkende Mann brav zugehört und gedacht, dass die Frau nun einen Lösungsvorschlag seinerseits erwartet... dabei wollte die Frau nur ein paar tröstende Worte hören oder in den Arm genommen werden.
    Ja, die Heten haben Probleme. Bei gleichgeschlechtlichen Beziehungen werden solche Streitigkeiten wohl kaum auftauchen. Man sollte sich Gedanken darüber machen, ob sowas eigentlich die idealste aller Beziehungen ist....

  5. #5
    Avatar von Lillith
    Lillith ist offline "Student" (20-79 Beiträge)
    Registriert seit
    21.11.2002
    Beiträge
    70
    Haaaaaallooooo, Vorurteil! Und warum kann ICH dann nicht die Gedanken meiner Freundin lesen und wie kloppen uns genau deswegen immer wieder gern?! Bin ich vielleicht unweiblicher, weil ich bi bin? Ich denke irgendwie nicht, daß man sämtliche Geschlechterprobleme auf die Urzeit beziehen kann...klingt so abgedroschen...also, lassen wir das Wieso lieber etwas geheimnisvoller ...ein paar mehr lebensechte Beispiele wenn ich bitten darf *community wachrüttel*!
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