UNI-Forum

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  1. #1
    Gast

    Böse Wundertüte -Wie peinlich!

    Also, mal ehrlich, was für ein Studierendenbild habt ihr eigentlich???? Wenn man sich diese Tüte anschaut, kann man sehr leicht zu dem Schluss kommen, dass ihr denkt, Studenten würden sich hauptsächlich für Alkohol und den Intimbereich (Kondom, Tampon...) interessieren. Sorry, aber daran sieht man, dass euer Magazin längst nicht mehr von Studierenden gemacht wird, sondern von irgendwelchen höchstens ehemaligen Studenten, die mittlerweile ganz und gar nicht mehr wissen, was abgeht an der Uni.
    Übrigens, findet ihr es eigentlich ok, dass ihr Werbung macht für Drogen?? -Ich finde das wirklich abscheulich, auch angesichts der Tatsache, dass die Alkoholikerquote unter den Akademikern recht hoch ist. Also, was ihr euch hier geleistet habt, ist eher peinlich und strahlt alles andere als ein gutes Licht auf Unicum.

    P.S.: Ich studiere im 9. Semester Life Science an der Uni Hannover, email: Florian.Kowalke@gmx.net

  2. #2
    Gast

    Re: Wundertüte -Wie peinlich!

    Ja, genau. Hättet ihr doch Bleistifte und Notizblöcke in die Tüten gepackt. Sowas braucht der Student dringender. Warum man in Zeiten, wo auf Zigarettenpackungen immer größer vor den Gefahren des Rauchens gewarnt wird und die Bundesregierung nur deswegen vor einer radikalen Tabaksteuererhöhung zurückschreckt, weil die lenkende Wirkung zu massiv wäre und Einnahmelücken in sachfremden Bereichen bedeuten würde, unbedingt Tabak und Zigarettenpapier in die Tüten packen muß, versteht auch keiner.

    Wenn Studentenhirne qualmen, sollte das anders aussehen.

    Das Bier kann ja verschenken, wer es nicht mag. Vielleicht kann man das ja auch für so eine langweilige Abendvorlesung aufheben *plopp* oder sogar zum Experimentieren benutzen. Ihr wisst schon Exponentialfunktion, Differentialgleichungen und sowas. Da passt das Bierschaumexperiment doch ganz gut rein.

    Über die Kondome bist Du doch aber nicht böse, Florian, oder? Da hast Du 3 € gespart. Falls Du keine Verwendung hast, bläst Du sie als Luftballons auf. Bestimmt kannst Du sie dann zur Karnevalsfete irgendwo aufhängen.

  3. #3
    Redaktion ist offline Moderator
    Registriert seit
    31.01.2002
    Beiträge
    110
    Hallo!

    Zunächst mal danke für die Rückmeldung. Ich kann dir nur sagen, dass wir nu schon zum zweiten Mal die Aktion bundesweit durchführen und auf eine (fast) durchweg positive Resonanz stoßen.

    Anmerkung 1:
    Ich persönlich habe nichts gegen Warenproben für den "Intimbereich". Zum Glück sind Kondome in unserer Gesellschaft inzwischen auch alltäglich geworden. Oder sollten wir, die wir deiner Ansicht nach schon zu weit weg sind von der Uni, da noch ein wenig Aufklärungsarbeit leisten?

    Anmerkung 2:
    Dass man sich Gedanken angesichts der Warenproben mit alkoholischem Inhalt machen kann, ist hingegen nachvollziehbar und wird intern seit langem diskutiert. Die Mehrzahl der Studierenden haben sich trotzdem auch darüber gefreut.

    Anmerkung 3:
    Richtig ist, dass die UNICUM RedakteurInnen inzwischen ihr Studium abgeschlossen haben. Allerdings arbeiten wir noch immer mit einer Vielzahl von studentischen Initativen und AutorInnen/PraktikantInnen zusammen, die mittendrin und nicht nur dabei sind.

    Und wer sagt denn, dass man nur über das berichten darf, was man aktuell gerade auch selber macht? Spielen Fußballberichterstatter alle Fußball? Vielleicht halten die sich aber immer auf dem Laufenden, können sich für Dinge begeistern, fragen nach, erleben mit... - das geht auch!

    Ansonsten hoffe ich, dass UNICUM CAMPUS dir auch beim Reststudium weiterhin als überparteiliches, unabhängiges und kostenloses journalistisches Erzeugnis ein wenig Freude bereiten wird.

    Mit besten Grüßen und immer empfänglich für Kritik, Anregungen und Lob

    für die Redaktion
    Wolfgang Koschny

  4. #4
    Gast

    *wundermich*

    Sehr geehrter Herr Koschny !

    Ich spreche nun SIe direkt an, obwohl die gesamte Redaktion doch betroffen ist !

    ( Sie haben jedoch auf den Vorbeitrag geantwortet, somit antworte ich Ihnen... )

    Ich finde, dass ein Unternehmen egal in welcher Branche, welches sich Kritik wünscht, auch gelernt haben muss, mit Kritik umzugehen.

    Eine Floskel - " wir danken für Ihre Rückmeldung" - erfüllt das Kriterium des " umgehens mit Kritik " bei weitem nicht.....

    Lesen Sie Ihr Statement bitte noch einmal durch. Finden Sie nicht, dass Sie nach mehr Ausreden suchen, dass hier die Kritik die durchaus begründet ist, wie auch Ihre internen Diskussionen zeigen, irgendwie abwürgen ??

    Ich würde mich verarscht fühlen, wenn ich bei zutreffender Kritik eine solche Antwort bekäme.

    Warum erfragen Sie denn nicht nach Dingen, die Studenten ( nach Meinung der Studenten ) wirklich brauchen würden, oder über die sich sich freuen würden ? - Somit wären die Kritiker zumindest höflicherweise eingebunden, und würden sich besser und "verstandener" fühlen.

    Sicher ist der Einstieg, dass die Redaktion keine Studenten mehr sind - etwas unglücklich gewählt gewesen - aber warum lassen Sie sich als "Erwachsener" ( Nichtmehrstudent) auf ein soo schmollendes Niveau herab ?

    Wissen Sie Herr Koschny, genau das ist das, was man Servicewüste Deutschland nennt !

    Und die Studenten, und erst recht, die , die hier Kritik vorbringen, sind Ihre Leser ( IHRE BRÖTCHENGEBER ! )
    - denn die Kritiker haben zumindest Ihre Zeitschrift gelesen.


    Klar werden Sie auch lobende Worte für "Geschenke" bekommen ! Aber ist das nicht "normal" ?? Wären in Ihrem Päckchen andere Dinge gewesen, hätten Sie genauso positive Reaktionen bekommen !



    Lesen Sie Ihr Statement wirklich nocheinmal und erkennen Sie wie Sie die Kritik schon im ersten Satz abwürgen, so empfinde ich es jedenfalls. Sie stellen die Kritiker ( immerhin schon 2 ! ) als aussenstehende ( durchweg positiv ... ) hin, Sie machen sich lustig über diese ( "Aufklärungsarbeit") Ihre Anmerkung zwei lässt nicht erkennen, warum Sie sich FÜR den Alkohol entschieden haben - Studenten hätten sich auch über andere Dinge gefreut - also kein Argument...

    Ihre Anmerkung 3 ( .. fragen nach .. ) genau das haben Sie scheinbar in diesem Fall nicht gemacht - oder ? Wo ist die NAchfrage, was Studenten gerne hätten ? ( und nicht die Meinung von Ex-Studenten, die in Projekten arbeiten, sich auf den Laufenden halten... etc.. )



    Ihr Abschluss ist wieder floskelhaft, und nachdem Sie eigentlich kaum auf die Belange eingegangen sind, einfach fehl am Platz - wieder eine Verarschung ! ( kritisieren sie mich ruhig, ich geh nicht drauf ein - das ist was ich dabei denke... )



    Sehr geehrter Herr Koschny, Sie wissen doch, dass gerade Studenten eine sehr anspruchsvolle Zielgruppe sind, und vor allem, dass Studenten sehr kritisch sind...

    Stellen Sie sich doch darauf ein ! Und bitte, gehen Sie auf Kritik konkreter ein - sonst gehen Ihnen vielleicht eines Tages die (kritikfreudigen) Brötchen ... ähm ... Studenten aus....


    ein Gast ( und auch Ex- Student, der in Projekten arbeitet, sich kümmert und interessiert.... )

  5. #5
    Gast

    Re: *wundermich*

    Hallo Gast,

    ich habe die Antwort des UNICUM-Redakteurs keineswegs als Pseudo-Statement empfunden, sondern als ernsthafte Antwort.

    Im Übrigen glaube ich, dass es "die Studenten" gar nicht gibt: Was der eine verschmäht, nimmt der andere gerne.

    Zudem ist es jedem selbst überlassen, was er aus der Wundertüte nimmt und was nicht.

    Grüße
    auch ein Gast

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