Du gehst die Straße entlang,
Leere umgibt dich fröstelnd,
im Sommerschlussverkauf bei
dreissig Grad im Schatten,
Schüttelfrost? Nein, noch nicht.
Klimaanlagen rattern wie das Herz
der Welt, einsam da unten.
Schaufensterpuppen begaffen mich.
Ich fühl mich nackt.
Schillernd schreiende Farben verkleben
Tränen zu Zuckerwatte.
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Ergebnis 1 bis 5 von 13
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28-07-2005 22:44 #1
kreatives S-Projekt the second
Da das Produkt aus Suesslies Thread sehr schöne Formen angenommen hat, leider aber der Rahmen etwas verlorengegangen ist, würde ich sagen, daß wir nochmal ansetzen und, daß jeder von Euch eine ganze Strophe jeweils hinzufügt. Auf gehts ! Ehren dem Natreen.
Du gehst die Straße entlang,
Leere umgibt dich fröstelnd,
im Sommerschlussverkauf bei
dreissig Grad im Schatten,
Schüttelfrost? Nein, noch nicht.
Klimaanlagen rattern wie das Herz
der Welt, einsam da unten.
Schaufensterpuppen begaffen mich.
Ich fühl mich nackt.
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29-07-2005 00:36 #2
"Student" (20-79 Beiträge)
- Registriert seit
- 02.02.2005
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- 61
Geändert von Leinadine (29-07-2005 um 00:48 Uhr) Grund: Strophen!
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30-07-2005 21:58 #3
[ so okay?]
Du gehst die Straße entlang,
Leere umgibt dich fröstelnd,
im Sommerschlussverkauf bei
dreissig Grad im Schatten,
Schüttelfrost? Nein, noch nicht.
Klimaanlagen rattern wie das Herz
der Welt, einsam da unten.
Schaufensterpuppen begaffen mich.
Ich fühl mich nackt.
Schillernd schreiende Farben verkleben
Tränen zu Zuckerwatte.
Nur ein schlechter Traum,
wie die keifenden Stimmen von Frauen,
die den Wühltisch aus Liebe verwüsten,
mich fast von der Rolltreppe stürzen,
um den letzten Sonderposten zu ergattern.
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31-07-2005 13:52 #4
Du gehst die Straße entlang,
Leere umgibt dich fröstelnd,
im Sommerschlussverkauf bei
dreissig Grad im Schatten,
Schüttelfrost? Nein, noch nicht.
Klimaanlagen rattern wie das Herz
der Welt, einsam da unten.
Schaufensterpuppen begaffen mich.
Ich fühl mich nackt.
Schillernd schreiende Farben verkleben
Tränen zu Zuckerwatte.
Nur ein schlechter Traum,
wie die keifenden Stimmen von Frauen,
die den Wühltisch aus Liebe verwüsten,
mich fast von der Rolltreppe stürzen,
um den letzten Sonderposten zu ergattern.
Mein Kopf ist leer, alles geschieht
mechanisch in einer mechanischen Welt
Rolltreppe, Fahrstuhl, Registrierkassen
und Tränensäcke am Morgen
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31-07-2005 18:57 #5
Du gehst die Straße entlang,
Leere umgibt dich fröstelnd,
im Sommerschlussverkauf bei
dreissig Grad im Schatten,
Schüttelfrost? Nein, noch nicht.
Klimaanlagen rattern wie das Herz
der Welt, einsam da unten.
Schaufensterpuppen begaffen mich.
Ich fühl mich nackt.
Schillernd schreiende Farben verkleben
Tränen zu Zuckerwatte.
Nur ein schlechter Traum,
wie die keifenden Stimmen von Frauen,
die den Wühltisch aus Liebe verwüsten,
mich fast von der Rolltreppe stürzen,
um den letzten Sonderposten zu ergattern.
Mein Kopf ist leer, alles geschieht
mechanisch in einer mechanischen Welt:
Rolltreppe, Fahrstuhl, Registrierkassen
und Tränensäcke am Morgen.
Und wenn ich doch einmal irgendwann
einsam durch den Wald jogge,
meine Beine mich im Rhythmus vorwärtsstoßen
um all dem zu entfliehen- dem Sirenenheulen,
das meine Ohren Taubheit ersehnen läßt,
so finde ich dennoch keinen Trost.Geändert von Leinadine (31-07-2005 um 19:27 Uhr)
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