Um Gottes willen, Scheinweltname!!! Ist auch alles in Ordnung mit dir???
Du hast mich fix und fertig gemacht: Ich glaube, ich habe noch nie in meinem Leben eine derart naive Geschichte mit diesem Höchstmaß an plumper Friede-Freude-Eierkuchen-Weltsicht gelesen!
Wenn ich jetzt nicht sofort mindestens zehn Seiten Thomas Bernhard bekomme, explodiert mir der Kopf!!!
Thema: Raupe
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21-09-2005 12:15 #1n/a Gast
Raupe
Weiß nicht, ob ich diese Geschichte schonmal gepostet hab...aber da alle, die die gelesen haben, sie 'och, schöön' fanden, will ich sie mal nicht zurückhalten...
>Raupe<
by Ingmar Kursawe
Die Heldin dieser Geschichte heisst aus vielen Gründen Raupe.
Die war sehr dick.
Das wurde ihr von allen anderen dauernd gesagt.
Sie war fett.
Das hörte sie von allen anderen dauernd.
Sie wollte sich wehren.
"Ich bin nur dick aber du bist häßlich. Ich kann abnehmen, aber was machst du?"
Das gab immer Gelächter. Immer von den anderen.
"Warum glaubst du, dass unter all dem Fett etwas Schönes steckt?"
Eines Tages stand sie wieder vor dem Spiegel. Oder genauer: Drei Meter vom Spiegel entfernt, damit sie sich vollständig sehen konnte. Und fing an zu weinen. Sie weinte so lange, dass sie noch einmal in den Spiegel schaute, als sie sich beruhigt hatte. In der Hoffnung, dass sie womöglich ihr ganzes Fett herausgeweint hatte. Aber mit den geröteten Augen und den herabhängenden Mundwinkeln fand sie ihren Anblick nur noch unerträglicher.
Sie zog, fast feierlich, ihr Kleid aus und hängte es über den Spiegel. Nur noch in Unterwäsche stand sie vor dem Spiegel. Aber der war jetzt blind. Und die Stimmen in ihrem Kopf waren stumm.
Am nächsten Tag hörte sie wieder "Na, wieder für den Bau unterwegs - Teer plattwalzen?" oder "Hey Panzer, wo ist denn der Krieg?". Aber da war kein Echo mehr aus ihrem Kopf.
Sie wiederholte es für sich nicht noch einmal. Vorwurfsvoll.
Statt dessen sagte eine neue, unbekannte Stimme etwas: "Ach, geh' leben!" Die Raupe sagte es laut zu ihrem Beschimpfer.
Der spielte Überraschung und Erschrockenheit, sagte "Oooh" in einem Ton zwischen "Jetzt hab ich aber Angst" und "Die kann ja reden". Aber er ging mit verhaltenem Kichern weg, ohne eine Beschimpfung nachzusetzen. Sie ging weiter.
So viele Menschen schauten sie ja gar nicht an.
Sie kam an einem Schaufenster vorbei. Sie schaute sich eine Schaufensterpuppe an, und das Kleid, das die trug. War das aber schön.
Als sie die Puppe aus dem Fokus ihrer Augen entließ und kurz ihre eigene Spiegelung auf dem Schaufensterglas sah, wirkte es auf sie, als hätte ihr Spiegelbild das Kleid an. Sie erkannte den Kragen an ihrem Hals. Sie sah ihre Arme aus den Ärmeln kommen.
War das aber schön.
Als sie weiterging wusste sie selber nicht mehr, ob sie damit ihr Spiegelbild oder das Kleid gemeint hatte. Oder das Gefühl, dass ihr beim Betrachten zum ersten mal wie heisses Blut durch einen unterkühlten Körper geflossen war.
Ein paar Meter vor ihr ging eine Taube. Mit dem typischen Tauben-gang: Kopf vor, Kopf zurück, Kopf vor, Kopf zurück. Und je schneller sie ging, desto hektischer war die Kopfbewegung. Ein Kind jagte die Taube. Die beeilte sich wegzukommen.
Und sah bei dem Fluchtversuch aus wie ein panischer, kleiner, holzbeiniger Pirat, der vor einem wilden Riesen flüchtet.
Ein Lachen hallte durch den Kopf von Raupe. Sie fing an zu schmunzeln und schaute dem Kind dabei zu, wie es die Taube von rechts nach links jagte, bis diese ihre Flügel ausstreckte und erschrocken auf den nächsten Dachsimms flog.
Das Kind stand erst da und schaute der Taube zu, dann schaute es Raupe an und lächelte siegesbewusst.
Unsere Heldin ging weiter, nachdenklich.
Das Kind hat es bestimmt nicht böse gemeint. Aber warum hat es die Taube gejagt? Und war es nicht viel schlimmer, dass sie sogar darüber gelacht hat, wie die Taube geflohen war. Oder hatte sie gar nicht über die Taube gelacht, sondern nur darüber, wie lustig sie sich bewegt hatte?
Und hatten manche andere gar nicht über sie gelacht, sondern über die Art und Weise, wie sie etwas gesagt oder getan hatte? Raupe erinnerte sich an einige Schulstunden.
Hatten die Klassenkameraden über ihre Versprecher gegrölt? Oder über sie?
Da hinten vor einem Laden stand doch jemand aus ihrer Klasse. Keiner von den direkten Beleidigern. Sie nahm all ihren Mut zusammen. Sie wollte etwas testen.
"Hi" sagte Raupe.
"Hi Raupe" sagte die Klassenkameradin.
Von drinnen riefen andere Stimmen Raupes Klassenkameradin etwas zu.
"Tschau Raupe" Sie ging in den Laden.
Das hatte eigentlich gar nicht feindselig geklungen. Einfach nur uninteressiert. Aber sie kannten sich ja auch gegenseitig eigentlich nicht. Und Scheinheiligkeit und Heucheleien mochte Raupe sowieso nicht. Sie schaute in den Laden. Ihre Klassenkameradinnen schauten sich Klamotten an. So etwas machte Raupe eh nicht gern.
Obwohl das Kleid da am Ständer gar nicht so häßlich war. Sie nahm den Bügel und das Kleid von der Stange. Aus alter Gewohnheit schaute sie sich um. Hatten alle wieder diesen "Da-passt-du-sowieso-nicht-rein"-Blick im Gesicht, an den sie sich im Zusammenhang mit Kleidungskauf immer erinnerte?
Nur ein junger Mann sah sie mit einem undefinierbaren Gesichtsausdruck an.
Die meisten Passanten waren mit ihren eigenen Gedanken bechäftigt. Und im Gesicht einer älteren Frau am Ständer neben sich, glaubte Raupe einen Gesichtsausdruck zu erkennen, der fragte: "Mach ich mich damit lächerlich, dass ich mir solche Kleider ansehe? Darf ich so etwas überhaupt tragen?"
Leider war das Kleid nicht in ihrer Größe da.
Raupe ging weiter.
An einer Straßenecke machte ein Comedian ein open air Programm. Er äffte Passanten nach. Machte Slapstick. Pantomime. Raupe wagte sich nicht an ihm vorbei. Sie hatte Angst davor, wie er sie nachmachen könnte. Denn Karikaturen konzentrieren sich doch immer nur auf Auffälligkeiten. Und das waren in Raupes Augen eigentlich ausschließlich ihre Makel. Also stellte sie sich in die Menge von Menschen, die dem Komiker zusahen. Und von denen sich mehr als die Hälfte auch nicht an dem Comedian vorbeitraute. Obwohl Raupe das nach einem kurzen Blick durch die Menge gar nicht für möglich hielt.
Ein dicker Mann ging eiligen Schrittes die Straße entlang. Im Anzug und mit Aktentasche. Die Raupe dachte eigentlich, er würde sich über das wellengang-ähnliche Wogen des Bauches oder den leicht stampfenden Gang lustig machen.
Statt dessen tat er wie ein Jogger, lief neben dem Mann her und grüßte ihn übertrieben freundlich. Fast mit einem Knicks. Als der Mann nur leicht zerknittert guckte und nicht genau zu wissen schien, wie er reagieren sollte, senkte er seinen Blick und ging noch ein bischen schneller.
Mit einem breiten Grinsen ging der Comedian wieder an seine Straßenecke zurück und fing, mangels unfreiwilliger Opfer, mit Pantomime an. Alle Menschen lachten. Sogar Raupe.
Neben ihrem Ohr fragte plötzlich jemand mit einem erheiterten Ton in der Stimme, wenn auch irritierenderweise arg steif: "Der ist echt gut, was?"
Raupe drehte sich um. Es war der junge Mann, der sie vor dem Modeladen mit diesem undefinierbaren Blick angeguckt hatte. Er schien tatsächlich Raupe angeredet haben zu wollen.
"Ja. Glaub' schon." Obwohl er eigentlich zu schöne Augen hatte, um mit Raupe geredet zu haben. Sie hatte ihm nur kurz ins Gesicht geschaut. Dann ganz schnell wieder weg.
Er drängte sich durch die Menge. Er verließ den Schutz der Masse und überließ sich dem Humor eines Komödianten. Aber er schien einen Plan zu haben: Er versuchte, sich so zu verhalten, dass der Comedian ihn gar nicht karikieren konnte. Und der schien tatsächlich einige Zeit zu überlegen, was er machen sollte. Er schien den jungen Mann zu studieren.
Die List des jungen Mannes und die überraschende, tatenlose Denkpause des Straßenkomikers brachte alle Leute zum Schmunzeln. Der junge Mann stolzierte zweimal auf und ab, bis dem Comedian etwas einfiel. Wie ein aufdringlicher Straßenverkäufer bot er dem jungen Mann unsichtbare Dinge aus seiner Jacke an. Zur Erheiterung des Publikums entwickelte sich dabei ein gespieltes Kaufgespräch, mit angeregtem Feilschen, Flüchen über ein zu niedriges Angebot und zu hohe Preise. Man einigte sich auf 20 fiktive Euro für das fiktive Küchenregal "Hunkepø", man trennte sich mit einem Knicks und der junge Mann trug das fiktive Regal unter seinem Arm wieder zurück in die Richtung der Menschenmenge.
Raupe dachte während des Lachens: So will ich auch sein. Das möchte ich auch können.
Sie schaute den jungen Mann bewundernd an. Erst jetzt fiel ihr auf, dass er auch nicht unbedingt schlank war. Raupe hätte nie gedacht, dass man als Dicker so freundlich gucken kann. Und so witzig sein kann. Oder selbstbewusst. Solche Menschen gab es sonst nur im Fernsehen. Weit, weit weg.
Der junge Mann kam in die Menschenmenge zurück. Viele lachende Gesichter drehten sich in seine Richtung. Der Comedian schaute fast ärgerlich, weil ihm die Show gestohlen wurde.
Wohl noch im Delirium des herzlichen Lachens sagte Raupe dem jungen Mann, als er an ihr vorbeikam: "Das war besser als der Comedian".
Als hätte sie einen unlustigen Witz gemacht, der ihr schon beim Aussprechen peinlich gewesen war, wünschte sie sich, nichts gesagt zu haben. Was maßte sie sich an? Er war fast soetwas wie ein Volksheld. So jemanden darf Raupe doch nicht ansprechen.
"Danke" er lächelte. Aber nicht bloß in die Runde. Sondern tatsächlich Raupe ins Gesicht. Die bestaunte das Lächeln.
"Kann ich dir ein Küchenregal anbieten?" Der junge Mann hielt ihr am ausgestreckten Arm ein transparentes, nicht vorhandenes Regal hin.
Machte er sich jetzt über sie lustig? Egal was sie tat, sie würde sich unendlich blamieren. Sie wusste es. Und nachdem der junge Mann ihren Gesichtausdruck gesehen hatte, rief er:
"Wenn sie wissen wollen, wie ein saurer Comedian aussieht: Da hinten steht einer!" Er deutete mit dem Arm über die Kopfe der Leute hinweg zu dem Comedian. Der hatte sich auf einen Hydranten gesetzt und dankte mit einem tiefen Knicks für die neue Aufmerksamkeit. Gerade in dem Moment kam ein Mann die Straße herauf, dessen Gangart wohl als "übertrieben cool" zu bezeichnen wäre. Der Komödiant leckte sich die Lippen wie ein Löwe, der ein geeignetes Opfer gefunden hat und guckte dabei verschwörerisch zu seinem Publikum. Er machte sich zum Angriff bereit.
Allein das theatralische Lippenlecken hatte schon zu neuem Schmunzeln geführt. Und die Attacke des Löwen lenkte dann gänzlich von dem jungen Mann ab, der immer noch dastand und der Raupe ein fingiertes Küchenregal anbot.
Seiner Audienz beraubt, glaubte Raupe, er würde jetzt wie es für einen Schauspieler üblich ist, abtreten, nachdem er sich im Rausch der Bewunderung genug gebadet hatte.
Aber er blieb.
Raupe hatte sich wieder dem Comedian zugewandt und schaute der Karikatur einer ungewollten Karikatur von einem coolen Gang zu. Der junge Mann blieb neben ihr und lachte komisch zurückhaltend. Als wäre er in Gedanken und würde einfach lachen, weil alle lachten.
Als gerade ein Lachen abklang, fragte der junge Mann: "Bist du Fan von denen?" Die Raupe drehte sich in seine Richtung und sah, dass er auf ihren Pulli zeigte.
Es war ein selbstgemachter Fan-Pulli. Es hatte einmal eine Band aus dieser Stadt gegeben, die sie fast abgöttisch geliebt hatte. Und da es nur eine Nachwuchs-Band gewesen war, hatten die nie eigenes Merchandise gehabt. Deshalb hatte sie sich den Pullover selbst entworfen.
"Einer der größten, aber die haben sich aufgelöst." Wenn man Fragen über Themen gestellt bekommt, über die man gerne redet, fällt einem das Reden komischerweise immer leichter. Selbst wenn man nervös ist.
Der junge Mann blieb still. Als wüsste er nicht weiter, oder als wartete er auf irgendetwas.
Und dann: "Oh mein Gott. Du warst doch der Bassist!" Raupe hielt sich vor Schreck die Hand vor den Mund.
Der junge Mann schien erleichtert und und stolz, erkannt worden zu sein.
"Kann ich unseren größten Fan zu etwas einladen?"
Würde man an seinen Nerven zweifeln, wenn man Gott zu sich sprechen hören würde? Raupe tat es auf jeden Fall.
"Ein bischen Labern würde mir reichen."
"Da komm ich ja richtig billig weg."
Der junge Mann wandte sich zum Gehen. Raupe folgte zögerlich.
Wo war die Kamera?
Vor einem Eiscafé namen beide Platz. Sie fragte ihn über die Band. Er fragte sie, warum sie der größte Fan war. Und sie hätte sich beinahe verschluckt, als er ihr eine Kopie der allerneusten Aufnahmen gab. Ja, sie hatten wieder angefangen. Die Raupe wurde beinahe zitterig. Der junge Mann lud sie in den Proberaum ein.
Er fand das selbstdesignte Band-Logo von der Raupe besser als das Original, weshalb er fragte, ob sie es erlauben würde, wenn die Band ihrs auf ihre Gitarren und Flaggen malen würde. Die Raupe zitterte vor Aufregung am ganzen Leib.
Erst als es dunkel wurde, trennten sich die Beiden, mit einer Verabredung im Proberaum am nächsten Tag.
Sie konnte die ganze Nacht nicht schlafen.
Aber sie verlor nicht einen Gedanken daran, dass die anderen Bandmitglieder, von denen sie natürlich wusste, dass sie schlank waren, sie wegen ihrer Leibesfülle komisch ansehen könnten. Im Gegensatz zur Vergangeheit bereitete ihr dieser Gedanke diesmal keine Magenschmerzen.
Sie warf am nächsten Morgen extra noch einmal ihren Fan-Pullover in die Waschmaschine. Ansonsten wusste sie aber gar nicht, wie sie da auftreten sollte. Sollte sie sich großartig schminken? Parfüm? Sie ließ es bleiben und ging ganz normal zum Proberaum.
Die Band spielte ihrem größten Fan die neuen Lieder live vor, die sie schon in der Cd-Version nur mit Kopfhörer hören durfte, weil die Eltern es nicht allzu laut mochten. Und diese Lieder konnte sie einfach nur laut hören.
Immer wenn das Wort "You" in den Songs fiel, bemerkte Raupe die Blicke der gesamten Band auf sich. Ihr kamen die Tränen. Sie wünschte, die könnten immer weiterspielen und sie dürfte für immer in dieser Couch sitzen, und ein Konzert für sich allein genießen.
Sie war noch oft mit der Band zusammen. Eigentlich bei jeder Probe. Sie wurde zu einer Art Maßkottchen.
Und sie vergaß den Spiegel mit dem Kleid, das immer noch darüber hing.
Sie schrieb zusammen mit der Band Songs. Und ihr erster hieß: "Go!Live!"
Sie lernte noch das Keyboardspielen und wurde ein Bandmitglied.
"Schmetterlings-Stil" gewannen alle regionalen Band-Contests und mit ihrem dritten Album bekamen sie einen Plattenvertrag. Von den Musikmagazinen wurde der Band eine höchst vielversprechende Zukunft vorhergesagt.
Raupe bekommt mittlerweile Liebesbriefe von Fans. Aber der Sänger einer befreundeten Band hat sie als erster gefragt.
...Und der Spiegel verstaubt in einer Ecke auf dem Dachboden, und noch immer bedeckt das Kleid diesen metaphorischen Spiegel, der noch immer das immer gleiche gesplitterte Zerrbild einer Seele zeigt.Geändert von Scheinweltname (21-09-2005 um 12:21 Uhr)
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22-09-2005 09:30 #2
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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- 4.692
Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
Dem Narren ein Denkmal.
Dem Reimliebhaber ein Gedicht.
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22-09-2005 10:00 #3n/a Gast
lol...die Geschichte ist schon drei Jahre alt...und manchmal ist Kitsch doch auch ganz nett...
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22-09-2005 13:44 #4
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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- 13.01.2003
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'Verneig'
Zitat von Scheinweltname
Du bist für mich ab sofort der Hohepriester und Meister aller Meister der Kitsch-Erzählkunst...Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
Dem Narren ein Denkmal.
Dem Reimliebhaber ein Gedicht.
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29-09-2005 20:15 #5eline Gast
ach du meine Güte, ... dachte nur ich würde son Zeug schreiben
. Ich hab vor einigen Jahren auch eine "Tierfabel" geschrieben, die 'Hauptperson' war aber eine Ameise und der Titel ...
... jedenfalls nicht minder "kitschig" (nur ohne Happy-End)


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