Ich suche nach Worten, die ausdrücken was ich fühl. Ich weiß nicht was ich fühl. aber ich weiß, ich fühl was für dich, es ist großartig, einfach unbeschreiblich schön, dass ich dich getroffen habe und du mich fühlen lässt. Immer wieder lese ich die geschriebenen Worte. Ich bin so nervös, völlig erschlagen von dem vielen Denken und der durchgemachten Nacht, die ich mit an die Decke lächeln zugebracht habe. Immer wieder sehe ich dein Gesicht, kann mich nicht mehr sattsehen. Du bist so schön. ich komme dich besuchen, hast du gesagt und seitdem sitze ich hier im Bett und zähle die Stunden, wann es endlich soweit ist.
Es ist 6.30Uhr. Viel zu früh um aufzustehen, doch ich stehe auf. In meiner winzigen Wohnung ist es kalt. Die Heizung wärmt den Raum nicht richtig durch. Dieses Haus, indem ich wohne, ist schrecklich. Es ist ein Hochhaus mit dunklen Wänden, ekligen Fluren und zerbrochenen Scheiben. Die Stadt ist mir fremd. Alles ist hier noch fremd. Was hält mich hier, frage ich mich immer wieder... Entschlossen ziehe ich meine Schuhe an und gehe aus der Tür. Regentropfen prasseln auf mich herab. Nur das du kommst, lässt in mir tausend Sonnen gleichzeitig aufgehen. Ich brauche endlich mal wieder einen klaren Kopf. Der Regen tut gut. Ich durchquere einen Park. Auf den Bänken sitzen schon so früh zwei alte Frauen, die sich angeregt unterhalten. Es ist schön durch den Park zu gehen. Jemand wühlt in einem Mülleimer. Wie soll ich mich verhlaten, wenn du kommst- Ich habe Angst etwas falsch zu machen. ich bin nervös. Es ist bereits 8:00 Uhr. In meinen Gedanken bin ich nur bei dir. Überall sehe ich nur dein Gesicht. Plötzlich schaut der Mann nicht mehr in den Mülleimer, er starrt mich an, ziemlich intensiv, mit weit aufgerissenen Augen, lässt sein Blick nicht von mir ab, ich bin irritert, fühle mich bedroht. ich wende meinen Blick schnell ab. ich blicke auf die Uhr. Es ist schon spät. In 10 Minuten kommst du am Bahnhof an. ich bin glücklich. Er steht hinter mir.