Ich hab meinen Eid geleistet,
während Du immer kleiner geworden -
verschwunden bist in den Weiten des Hintergrunds,
die Farbe der Wolken stärker wurde ,
als die Schattierung deines Umrisses

"nimm mich so, wie ich bin"
Heißt das auch hinzunehmen, wie Du zu mir bist-
und warst?

Deine Schusseligkeit stand Dir gut
-entzückend durcheinander wie ein kleiner Professor-
bis ich Opfer zu werden schien
deiner kleinen, wohlgeformten Chaos-Welt

"nimm mich so, wie ich bin"
Heißt das auch hinzunehmen, wie Du zu mir bist
und keine Antwort zu erwarten auf die Frage warum ?
Dir alles zu vergeben, weil diese 6 Worte
der Schlüssel zum Tor jedes Herzens sind?

Ward ich Opfer meiner eigenen Verzückung,
während Du aufblühtest in meinem Vordergrund
und mich vergessen machtest,
daß nie ein Gegeneid geleistet werden wird?