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  1. #1
    typ-0815 Gast

    Frage Zellbiologischer Unterschied zwischen Spermien mit x und y Chromosom?

    Hallo,
    es wird ja immer wieder berichtet, dass durchschnittlich auf 100 Mädchen 106 Jungen geboren werden. Oft wird das damit begründet, dass das y Chromosom kleiner und das dazugehörige Spermium deshalb schneller zur Eizelle kommen würde. Ok, wenn ich mir auch nicht vorstellen kann, dass der Gewichtsunterschied von x und y chromosom beim gesamtgewicht eine meßbare größe darstellt, so hab ich das bisher mangels besserer erklärungen so hingenommen. jetzt hab ich aber kürzlich gelesen, dass spermien mit x chromosom länger im eileiter der frau überleben als ihre "männlichen kollegen" und und die wahrscheinlichkeit für ein mädchem dementsprechend dadurch gesteigert werden könne, wenn man etwa 2-3 Tage vor dem Eisprung der Frau sex hat.

    Wenn das was ich da so gelesen habe stimmt (waren leider keine sehr wissenschaftlichen artikel ), dann muss es meiner meinung nach einen zellbiologischen unterschied zwischen Spermien mit x und y chromosom geben. Schonmal jemand davon gehört? habe vergebens in div. Lehrbüchern gestöbert und mein glück auch schonmal bei pubmed versucht, leider vergebens. wenn sich da jemand auskennt wär ich ihm für "aufklärung" dankbar, vielleicht gibt's ja sogar ne internetseite oder nen paper zu dem thema und ich hab es nur nicht gefunden.

    bin gespannt was dabei rauskommt.
    typ0815

  2. #2
    Oakster Gast
    Hab zwar keine Ahnung, würde aber spekulieren, dass sich die vom Spermium mitgebrachten Proteine im Detail unterscheiden, je nachdem ob X oder Y drin ist. Aber ob das entsprechende Auswirkungen hätte? Keine Ahnung.

  3. #3
    Oakster Gast
    Auf der anderen Seite ist das gerade mal ein Unterschied von 6%. Möglicherweise ist das erstens statistisch überhaupt nicht relevant. Und zweitens berücksichtigt das ja sicherlich auch nicht die Ungeborenen, die abgetrieben wurden. Kann ja sein, dass Mädchen eher abgetrieben werden, wenn ich da mal an die Situation ich China denke.

  4. #4
    typ-0815 Gast
    hmm, also 6% ist schon eine wirklich große abweichung wenn man bedenkt wieviele neugeborene es täglich gibt.

    Das Argument mit den Abreibungen in China find ich zwar einleuchtend aber ich hab mal nachgeschaut beim Statistischen Bundesamt und eine Statistik gefunden, die ich hier anhängen werde. Da sieht man ganz klar, dass in deutschland mehr jungen als mädchen geboren werden (prozentzahl hab ich nicht ausgerechnet, war ich zu faul für). Auffällig finde ich, dass IMMER der anteil der jungen überwiegt. Also müssen entweder Fehlgeburten öfter weiblich sein (hab ich noch nichts von gehört und ansonsten fänd ich den grund dafür aber auch sehr interessant) oder aber es muss eben ein zellbiologischer unterschied bei den Spermien vorliegen.

    Bin immer noch nicht schlauer :-(

    PS: mit dem dateianhängen hat's nicht geklappt, darum hier der link: https://www-genesis.destatis.de/gene..._anzeigen.y=12

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