1.: Nicht die Schulnoten sind entscheidend, sondern Dein Interesse und Fleiß. Am Ende des Semesters werden gewisse Anforderungen gestellt und die erfüllst Du, oder eben nicht (=Wiederholung der Prüfungen). Ob Du die Prüfungen bestehst oder nicht interessiert im Studium keine Menschenseele: "friß oder stirb" ist die Devise an der Uni.Zitat von Unregistriert
2.: Fast alle Pharmazeuten hassen Physik und es ist noch keiner wegen Physik gescheitert...
3.: Es ist letztlich überall gleich schwer, weil die inhaltlichen Anforderungen (der "Gegenstandskatalog") überall gleich sind. Das 1. Staatsexamen nach 4 Semestern ist ein bundesweit einheitliches Examen (Multiple Choice), also ist es fatal, wenn man davor nichts gelernt hat. Ansonsten ist sogar innerhalb einer Uni zwischen zwei verschiedenen Profs desselben Faches mitunter ein Riesenunterschied (macht sich dann beim mündlichen 2. Staatsexamen bemerkbar), daher kann man einfach nicht sagen "an der Uni ist es leichter als an der anderen"!
Mit den Professoren hat man in der Pharmazie übrigens nur sehr begrenzt direkt zu tun; der (quantitiv gesehen) Hauptteil der Lehre (die Seminare und Praktika) wird durch uns Assistenten (=Doktoranden) durchgeführt.
4.: Hamburg hat keinen besonderen Ruf. Es gibt weitaus bessere pharmazeutische Fakultäten. Du willst Profs haben, die es etwas einfacher machen? Geh nicht nach Hamburg: Frau Prof. Leopold (Pharm. Technologie, frisch aus Leipzig nach Hamburg berufen) ist *sehr* anspruchsvoll...
P.
Thema: Was ist mit Physik??
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Ergebnis 1 bis 4 von 4
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27-10-2005 00:26 #1Unregistriert Gast
Was ist mit Physik??
Hi, ich interessiere mich sehr für Pharmazie und es würde mich echt reizen zu studieren.Habe mehrere Fragen:
1) Reicht es, nur durchschnittliche Noten in den Naturwissenschaften zu haben?
2)Ich hasse Physik und es ist wohl auch in Pharmazie mit drin...ist es sehr schwer,also Physik?
3)Wo wird es einem am "leichtesten" gemacht?Ich weiß,man muss viel lernen,aber gibt es denn keine Uni an der die Prof´s nicht meinen einen auf "Elite machen" zu müssen?Wo die Profs einem keine Steine in den Weg legen?
4) Ist Hamburg echt so extrem vergammelt(also Einrichtung für Pharmazie)
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27-10-2005 20:17 #2
"Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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28-10-2005 10:50 #3Unregistriert Gast
Zitat von Paracelsus
Wäre eine mögliche Erklärung für einen Misserfolg.
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28-10-2005 13:54 #4
"Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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Verstehe ich nicht.
Zitat von Unregistriert
Physik/Physikalische Chemie hat den Rang eines "Nebenfachs", auch wenn es im 1. Staatsexamen zusammen mit Arzneiformenlehre geprüft wird. Die MC-Fragenanzahl ist überschaubar und mir ist keiner bekannt, der daran endgültig gescheitert wäre. Physik ist zwar meist das schlechteste Fach im 1. StEx, aber was soll's?
Die Abschlußklausur im 3. Semester besteht man mit ein bisschen Fleiß und Interesse schon irgendwie. Ganz ohne physikalisches Verständnis kommt man auch nicht durchs weitere Studium durch, weil die ganzen spektroskopischen Analysenmethoden (Instrumentelle Analytik + Pharm. Technologie!) ja auch auf physikalischen Prinzipien beruhen, die man verstehen muss.
P.
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