... aber nicht im Pharmabereich.
Im ersten Halbjahr 2007 wurden Stellenanzeigen und Entlassungen von jeweils mehr als 300 Mitarbeitern in Deutschland aufgefuehrt:
http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E...~Scontent.html
Unter den Neueinstellungen findet sich nur eine Pharmafirma (Merck +300). Bei den Entlassungen in diesem Jahr sind Pharmafirmen relativ und absolut staerker vertreten mit BayerSchering (-1500), AstraZeneca (-1000), Altana (-930) und Pfizer (-320). Es wurden also netto 3450 Personen entlassen. Leider geht aus den Meldungen nicht hervor wieviele Arbeitsgruppen in der Forschung/Entwicklung und wie viele Aussendienstmitarbeiter betroffen waren.
Ich bezweifle dass im gleichen Zeitraum von 6 Monaten mehr als 3000 Arbeitsplaetze von BioTech/Start-up Unternehmen geschaffen wurden...
Thema: Arbeitsmarkt für Biologen
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Ergebnis 31 bis 35 von 42
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24-02-2007 10:59 #31
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Update: Pharmareferenten
Im letzten Jahr ist die Anzahl der ausgeschriebenen Stellen fuer Pharmareferenten um 8.6% zurueckgegangen waehrend die allgemeine Zahl von ausgeschriebenen Stellen fuer Akademiker um 5% gestiegen ist. In 2006 wurden 1726 Stellen fuer Pharmareferenten ausgeschrieben (siehe Grafik unter http://berufundchance.fazjob.net/s/R...~Sspezial.html )
Pfizer plant weiterhin die Entlassung von 20% seiner Vertriebsmitarbeiter in Deutschland (http://www.biokarriere.net/news/d/61...&d=none&d=none ).
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16-07-2007 13:38 #32
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Der Aufschwung kommt...
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19-07-2007 11:14 #33
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was hat pharmazie mit biologie zu tun?
ich frag mich eh wie jemand pharmareferent werden will. sind das nicht die typen, die kekse und tasseen ins labor bringen und einem dann das neuste proebchen/eppi oder sonstwas andrehn wollen?
was deine (wars deine?) anfangsfrage angeht, brauchst du ein doktor fuer bio, es sei denn du wirst pharmareferent, da brauchst du es schon wieder nicht.
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16-08-2007 12:37 #34
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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FAZ: Arbeitsmarkt Biotechnologie
Arbeitsmarkt Biotechnologie: Von Aufschwung kann keine Rede sein
Von Judith Lembke
14. August 2007
Die Zukunft klingt verheißungsvoll: Im Jahr 2020 sollen in der Biotechnologiebranche mehr Menschen in Deutschland beschäftigt sein als heute in der Chemieindustrie - und die zählt immerhin noch 440.000 Mitarbeiter. Das hat zumindest eine Studie des Fraunhofer-Instituts ergeben, die im vergangenen April veröffentlicht wurde. Doch die Realität ist davon noch Lichtjahre entfernt.
Bislang zählt die deutsche Biotechnologie noch nicht einmal ein Zehntel dieser Mitarbeiter. Laut einer Studie, die im Auftrag des Bildungsministeriums erstellt wurde, arbeiten 14.150 Menschen in Biotech-Unternehmen. Laut einer Studie von Ernst & Young, die von einer engeren Definition eines „Biotech-Unternehmens“ ausgeht, arbeiten 9760 Beschäftigte in der Branche.
Einig sind sich beide Analysen jedoch darin, dass es im vergangenen Jahr nicht zu einem starken Stellenzuwachs in der Industrie gekommen ist. In den Jahren nach dem starken Aufschwung zur Jahrtausendwende war die Mitarbeiterzahl kontinuierlich gesunken. Aufgrund der sehr guten Finanzsituation der Unternehmen wurden 2000 und 2001 viele Menschen eingestellt, die in Zeiten des Abschwungs nicht gehalten werden konnten. Dieser Trend wurde immerhin gestoppt.
Dass die Mitarbeiterzahlen jedoch nicht proportional zu den Neugründungen des vergangenen Jahres gestiegen sind, hat etwas mit der Struktur der Unternehmen zu tun. Nach wie vor ist der Großteil der Firmen sehr klein: 43 Prozent beschäftigten weniger als 10 Mitarbeiter; knapp 15 Prozent der Unternehmen haben mehr als 50 Angestellte und 1,5 Prozent mindestens 250 Mitarbeiter.
Der Bildungsstandard der Mitarbeiter ist in der Biotechnologie sehr hoch: Knapp 50 Prozent haben einen Hochschulabschluss. Die meisten „Biotechnologen“ wohnen in Bayern. Denn der Münchener Vorort Martinsried konnte seinen Ruf als deutsches Silicon Valley der Biotechnologie behaupten. Doch auch Baden-Württemberg wird als Biotech-Standort immer stärker, vor allem der Rhein-Neckar-Kreis zählt immer mehr Unternehmen. Auch Berlin ist ein guter Standort: Gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen teilt es sich den dritten Platz.
(Q: http://www.faz.net/s/RubE481DAB3A8B6...~Scontent.html )
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17-08-2007 11:41 #35
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Wenn ich das immer wieder lese.... "des Fraunhofer-Institutes"
Welches der 56 Institute war es denn? Wie heißt die Studie?
Der Artikel "des" impliziert ja eine Zuordnung zu einem bestimmten Institut, was unsere Journalisten immer vergessen zu nennen. Und wenn ihnen vielleicht der Institutsname zu sperrig erscheint, so könnten sie ja zumindest durch die Angabe eines Ortes näher definieren, wer dahintersteckt.Geändert von lausitzer (17-08-2007 um 11:44 Uhr)
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