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  1. #1
    Thomas Bernhard ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    13.01.2003
    Beiträge
    4.692

    Studenten auf Drogen

    Bei der ganzen Diskussion um der Für und Wider, das Pro und Contra von Drogen und / oder der Legalisierung derselben wird eine Position bisher immer verschwiegen: Die der „Nüchternen“, im Folgenden „Normalen“ genannten Menschen.
    Auf was ich hinaus will, ist folgendes: Immer stärker ist in letzter Zeit, vor allem unter den jüngeren Studenten, zu beobachten, daß viele Kommilitonen ganz offensichtlich unter (oder, etwas beschönigend formuliert „auf“) Drogen in die Universität oder FH kommen. Alkohol ist dabei wohl zu vernachlässigen, ich nehme an, es sind Cannabisprodukte und / oder Kokain. Anders ist es nicht zu erklären, warum manche, viele Mitstudenten derart nervös und vor allem aufgekratzt zu den Vorlesungen, Praktika und Seminaren erscheinen. Die aufgesetzt gute Laune, gepaart mit starken körperlichen Bewegungsdrang (eher Kokain) oder eine pseudo-allwissende Nonchalance, gepaart mit affig-komplementativen Reden (eher Cananbis) kann den übrig gebliebenen Normalen mit der Zeit ganz schön auf die Nerven gehen. Mit solchen, unter Drogen stehenden Kommilitonen ist auch leider kein vernünftiges Gespräch mehr möglich!

    Frage: Gibt es hier andere normale Studenten, die das genauso oder ähnlich empfinden? Und Frage an die Drogenkonsumenten: Wie sehen die das? Muß das unbedingt sein? Ist das schon so eine Art Zwang oder eine liebe Gewohnheit oder was?

    (vgl. auch: F.A.Z. vom 2.12.2004, Seite 9: „Von der Aussteiger- zur Alltagsdroge“)

  2. #2
    Astir01 ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    25.07.2003
    Beiträge
    5.278
    Zitat Zitat von Thomas Bernhard
    [...]oder eine pseudo-allwissende Nonchalance, gepaart mit affig-komplementativen Reden (eher Cananbis) kann den übrig gebliebenen Normalen mit der Zeit ganz schön auf die Nerven gehen.
    Kann das sein, dass Du unter die Kaufleute geraten bist?
    (Aua, aua, Chattie, nicht schlagen)

  3. #3
    Avatar von Valas
    Valas ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
    Registriert seit
    18.01.2004
    Beiträge
    2.710
    Dafür dann einen dicken *knuff* von einem anderen kaufmann
    Anglizismen sind Bullshit


    Wenn man weiß wer der Böse ist hat der Tag Struktur(Volker Pispers)


  4. #4
    Huk
    Huk ist offline "Student" (20-79 Beiträge)
    Registriert seit
    08.12.2004
    Beiträge
    26

    an Thomas Bernhard: Drogen im Hörsaal

    Mir geht es nicht so. Aber ich studiere Philosophie da ist es normal wenn ein wenig geschwafelt wird...
    aber du sagst es ja schon richtig - es ist erkennbar wer unter Einfluss von Körperfremden Stoffen steht. Also was die Kiffer angeht... das "Problem" ist relativ einfach zu lösen. Wirf einfach deine gute Kinderstube über Bord und unterbrich denjenigen mitten in einer seiner affig-komplementativen Reden und stell das was er eben gesagt hat als totalen Müll hin. Du solltest dabei darauf achten schnell zu sprechen und so viel logisch-kompetenten sowie sachhaltigen Eindruck wie möglich zu machen. Das wird eine Reaktion der Einkehr bei dem Kiffer auslösen... (womöglich erst nach ein oder zwei Notwehrversuchen) aber sie wird kommen. Denn Kiffer neigen dazu den Überblick über die Vielseitigkeit der Themen zu verlieren und Kritik sensibel zu verarbeiten... wobei dann eine selbstkritische Auseinandersetzung mit Drogen wärend des Seminars stattfinden wird (bei der Vorlesung halt ich das für schwieriger). Ruhiger werden sie auf jeden Fall wenn du nach dem Schema vorgehst.
    Mit Koksern kenn ich mich nich aus.

  5. #5
    Avatar von avatar
    avatar ist offline "Habilitand" (500-749 Beiträge)
    Registriert seit
    09.09.2002
    Beiträge
    528
    Zitat Zitat von Thomas Bernhard
    Bei der ganzen Diskussion um der Für und Wider, das Pro und Contra von Drogen und / oder der Legalisierung derselben wird eine Position bisher immer verschwiegen: Die der „Nüchternen“, im Folgenden „Normalen“ genannten Menschen.
    Ach, gibs doch zu, da hast du mal wieder in der FAZ gelesen und das
    hat deine heile Welt durcheinandergebracht.

    Eigentlich wäre dir aufgefallen, das nicht-drogenkompetente Menschen
    durchaus vertreten sind und Stellung beziehen (und nebenbei Position
    fast weltweit durchgesetzt haben).

    Betrachtet man sich das menschliche Nervensystem, so kann man
    davon ausgehen nie richtig "nüchtern" zu sein, ausser man hat den letzten
    Witz nicht verstanden.

    ich nehme an, es sind Cannabisprodukte und / oder Kokain. Anders ist es nicht zu erklären, warum manche, viele Mitstudenten derart nervös und vor allem aufgekratzt zu den Vorlesungen, Praktika und Seminaren erscheinen. Die aufgesetzt gute Laune, gepaart mit starken körperlichen Bewegungsdrang (eher Kokain) oder eine pseudo-allwissende Nonchalance, gepaart mit affig-komplementativen Reden (eher Cananbis) kann den übrig gebliebenen Normalen mit der Zeit ganz schön auf die Nerven gehen. Mit solchen, unter Drogen stehenden Kommilitonen ist auch leider kein vernünftiges Gespräch mehr möglich!
    Es gibt eine ganze Reihe von Aufputschmitteln, Kokain ist mit das teuerste.
    Speed (Amphetaminvarianten) sind eher auf das Studentenbudget zugeschnitten.

    Ich tippe aber eher auf einen Studiengang der überdurchschnittlich viele
    Dampfplauderer anzieht, genauso klingt nämlich deinen Beschreibung,
    und das erreichen diese Leute einfach so aus sich selbst.
    Du beschreibst hier ganz eindeutig die durchschnittliche Flachzange(tm),
    überall und inzwischen inflationär vertreten.

    Frage: Gibt es hier andere normale Studenten, die das genauso oder ähnlich empfinden? Und Frage an die Drogenkonsumenten: Wie sehen die das? Muß das unbedingt sein? Ist das schon so eine Art Zwang oder eine liebe Gewohnheit oder was?

    (vgl. auch: F.A.Z. vom 2.12.2004, Seite 9: „Von der Aussteiger- zur Alltagsdroge“)
    Habs doch geahnt.

    Was du hier unterstellst ist die Ausnahme, und damit hin zur Frage - Muss das sein?
    Wenn ich von mir ausgehe, würde ich nicht meine Aufnahmefähigkeit bei
    wichtigen Veranstaltungen beeinträchtigen wollen. Zwang oder Gewohnheit
    entscheidet sowieso jeder auf unterster Ebene - bei sich selbst.
    Solange dadurch andere Menschen keinen Schaden nehmen steht es jedem
    frei den Bewusstseinszustand seiner Wahl einzunehmen.
    Geändert von avatar (11-12-2004 um 18:06 Uhr)

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