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  1. #1
    CForce ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
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    Komplettes Studium in den USA - Förderungsmöglichkeiten + Uniauswahl

    Hallo zusammen,

    ich denke darüber nach, mein komplettes Studium in den USA zu machen. Einmal von der besseren Qualität der Lehre an den meisten amerikanischen Unis abgesehen, sehe ich in Deutschland auch beruflich keine wirklich gute Alternative mehr. Und so könnte das Auslandstudium ein erster Schritt in Richtung Auswanderung sein (wobei ich nicht zwingend in die USA auswandern möhte, aber bisher scheint es mir die beste Alternative zu sein)

    Aber bei mir ist vor allem eins knapp: Geld
    Und ein komlettes Studium in den USA wird sehr teuer werden. Deshalb suche ich nach Möglichkeiten, das Studium ohne Kredit zu finanzieren.

    Kennt hier zufällig jemand eine Möglichkeit, als Deutscher für ein komplettes Auslandsstudium ein Stipendium zu erhalten? Fulbright kommt leider nicht in Frage, weil die nur max. ein akademisches Jahr unterstützen und auch nur dann, wenn man in Deutschland studiert und einen Teil im Ausland studieren will.

    Zweite Frage:
    Gibt es irgendwelche bekannten Internetseiten, die über die verschiedenen Studiengänge der verschiedenen Universitäten einen Überblick geben und somit eine erste hilfreiche Orientierung zur Auswahl der Uni?
    Wenn es sowas nur fachspezifisch gibt: Fachbereich wäre Informatik


    Danke schonmal für die Antworten, die sicher noch kommen werden

  2. #2
    Neroli ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    02.05.2004
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    Zitat Zitat von CForce
    ich denke darüber nach, mein komplettes Studium in den USA zu machen. Einmal von der besseren Qualität der Lehre an den meisten amerikanischen Unis abgesehen, sehe ich in Deutschland auch beruflich keine wirklich gute Alternative mehr.
    ...
    Wenn es sowas nur fachspezifisch gibt: Fachbereich wäre Informatik
    Na dann geh mal an eine Provinzuni in Georgia oder Iowa und wundere dich über die Qualität der Lehre... Amerika hat eine sehr strenge Trennung in Spitzen- und Breitenbildung - und die Breitenbildung ist meistens um mehrere Größenordnungen schlechter als die Spitzenbildung an Unis wie dem MIT, Caltech usw.

    Die deutsche Informatikausbildung ist fachlich ausgesprochen gut, und Informatiker werden auf dem deutschen Arbeitsmarkt auch sehr stark nachgefragt (ein Ende ist da auch nicht abzusehen). Dass du nach Amerika willst, sei dir ungenommen. Aber deine Argumente sind hanebüchen.

    Ciao,
    Neroli (bald Dipl. Inf.)

    Life’s about film stars and less about mothers
    It’s all about fast cars cussing each other
    But it doesn’t matter cause I’m packing plastic
    and that’s what makes my life so fucking fantastic


    Lily Allen - The Fear

  3. #3
    CForce ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
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    6
    Zitat Zitat von Neroli
    Na dann geh mal an eine Provinzuni in Georgia oder Iowa und wundere dich über die Qualität der Lehre... Amerika hat eine sehr strenge Trennung in Spitzen- und Breitenbildung - und die Breitenbildung ist meistens um mehrere Größenordnungen schlechter als die Spitzenbildung an Unis wie dem MIT, Caltech usw.

    Die deutsche Informatikausbildung ist fachlich ausgesprochen gut, und Informatiker werden auf dem deutschen Arbeitsmarkt auch sehr stark nachgefragt (ein Ende ist da auch nicht abzusehen). Dass du nach Amerika willst, sei dir ungenommen. Aber deine Argumente sind hanebüchen.

    Ciao,
    Neroli (bald Dipl. Inf.)
    Hi,

    ich habe keinen Zweifel daran, dass die sog. Breitenbildung in den USA auch nicht sonderlich viel besser ist als in Deutschland.
    Aber geh mal in Deutschland auf irgendeine kleine FH. Da ist die Bildung auch überdurchschnittlich schlecht im Vergleich zu einer großen Uni. Die Unterschiede sind vielleicht nicht so sehr groß wie in den USA, aber die sind auch da.

    Zu den Arbeitsmarktchancen:
    Selbst studierte Informatiker haben es in Deutschland nicht mehr so einfach wie noch vor einigen Jahren. Klar: Es sieht immernoch gut aus.
    Aber wie lange noch?

    Deutschland ist als Wirtschaftstandort immer schlechter. Nicht nur, weil die Steuern und Sozialabgaben für Unternehmen viel zu hoch sind. Auch die Bürokratie tut da einiges dazu.
    Außerdem: Wenn am Ende rund 70% meines Gehalts an den Staat gehen (ohne Arbeitgeberanteil) dann frage ich mich schon, ob ich in Deutschland noch arbeiten will, wenn ich die Zukunftsperspektiven ohnehin nicht so gut einschätze.
    Daneben habe ich auch noch ein paar andere Gründe, wieso mir Deutschland nicht gefällt und ich nicht dauerhaft in deutschland leben möchte, aber das würde hier zu weit gehen.

    Meine Einschätzung der Zukunft in deutschland mag unwahrscheinlich oder sogar falsch sein. Das möchte ich nicht bezweifeln. Aber es gibt halt noch viele andere Gründe, warum ich raus will.

  4. #4
    Avatar von Karendric
    Karendric ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
    Registriert seit
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    1.562
    Zitat Zitat von CForce
    Außerdem: Wenn am Ende rund 70% meines Gehalts an den Staat gehen (ohne Arbeitgeberanteil) dann frage ich mich schon, ob ich in Deutschland noch arbeiten will, wenn ich die Zukunftsperspektiven ohnehin nicht so gut einschätze.
    Da stellt sich natürlich die Frage, wo bitteschön die Förderung für dein Studium in den USA herkommen soll, wenn nicht von genau diesen 70 Prozent, die andere Berufstätige von ihrem Einkommen abführen?

    Hast du schon nach US-Stipendien geschaut, z.B.

    http://www.internationaldoorway.de
    http://www.edupass.org/finaid

    Eventuell kann man dir auch im Amerikazentrum deiner Heimatstadt weiterhelfen. Dort gibt es auch Beratungsangebote für (Bald-)Studis.

    Gruß,
    Karendric

  5. #5
    Neroli ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    02.05.2004
    Beiträge
    4.452
    Zitat Zitat von CForce
    ich habe keinen Zweifel daran, dass die sog. Breitenbildung in den USA auch nicht sonderlich viel besser ist als in Deutschland.
    Aber geh mal in Deutschland auf irgendeine kleine FH. Da ist die Bildung auch überdurchschnittlich schlecht im Vergleich zu einer großen Uni. Die Unterschiede sind vielleicht nicht so sehr groß wie in den USA, aber die sind auch da.
    Dafür bezahlst du selbst an den besten Unis in Deutschland (z.B. TUM, Uni Karlsruhe,...) lächerlich geringe Studiengebühren im Vergleich zu selbst den günstigsten Ami-Colleges.

    Selbst studierte Informatiker haben es in Deutschland nicht mehr so einfach wie noch vor einigen Jahren.
    Doch, haben sie. Sie werden gebraucht.

    Klar: Es sieht immernoch gut aus.
    Aber wie lange noch?
    Wenn du ein guter Informatiker wirst: Dauerhaft.

    Deutschland ist als Wirtschaftstandort immer schlechter. Nicht nur, weil die Steuern und Sozialabgaben für Unternehmen viel zu hoch sind. Auch die Bürokratie tut da einiges dazu.
    Das sind Phrasen, die subjektiv deine Entscheidung begründen mögen.

    Außerdem: Wenn am Ende rund 70% meines Gehalts an den Staat gehen (ohne Arbeitgeberanteil) dann frage ich mich schon, ob ich in Deutschland noch arbeiten will, wenn ich die Zukunftsperspektiven ohnehin nicht so gut einschätze.
    Dann geh halt nach Amiland und hab keine Krankenversicherung (die kann teuer werden). Aber heul nicht, wenn du eine teure OP brauchst und deine Reserven nicht reichen.

    Daneben habe ich auch noch ein paar andere Gründe, wieso mir Deutschland nicht gefällt und ich nicht dauerhaft in deutschland leben möchte, aber das würde hier zu weit gehen.
    An denen wird deine Entscheidung aber maßgeblich hängen.

    Meine Einschätzung der Zukunft in deutschland mag unwahrscheinlich oder sogar falsch sein. Das möchte ich nicht bezweifeln. Aber es gibt halt noch viele andere Gründe, warum ich raus will.
    Spricht ja nichts dagegen. Nur sieh halt realistisch, dass es besonders in Amerika sehr teuer wird und dir den Mehrwert, den du dir versprichst, nicht automatisch geben kann. Auch in Amerika hängt die Leistung vor allem von der EIGENEN Leistung ab.

    Ciao,
    Neroli
    Geändert von Neroli (07-06-2006 um 14:37 Uhr)

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