Du solltest Dich bei der Entscheidung nicht nur an Karriereaspekten orientieren. Für eine Diss. musst Du ein paar Jahre Zeit rechnen, in denen Du Dich mit ein- und demselben Thema beschäftigst. Dafür ist Enthusiasmus und Begeisterung für die Wissenschaft gefragt.
Kannst Du Dich für Dein Fach und für ein spezielles Themengebiet begeistern?
Hättest Du Aussicht auf eine Stelle, in deren Rahmen Du promovieren kannst?
Könntest Du die Diss. vor einer bestimmten Altersgrenze (beispielsweise vor 32) abschließen?
Sprich vielleicht mal mit Leuten, die in Deinem Fach gerade promoviert haben oder noch promovieren. Viel Erfolg![]()
Thema: Doktortitel sinnvoll?
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Ergebnis 1 bis 5 von 92
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30-06-2006 19:06 #1
"Absolvent" (80-149 Beiträge)
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- 135
Doktortitel sinnvoll?
Hi,
Ich habe mich neulich mit Freunden unterhalten ob ein Doktortitel sinnvoll ist für die Berufschancen (ich gehe in den naturwissenschaftlich-technischen Bereich fürs Studium).
PRO:
- Klar, wer einen Doktor geschafft hat, der hat im allgemeinen was auf dem Kasten
CONTRA:
- Doktoren wollen viel Geld
- Ein Freund meinte zu mir, einem Doktor würde zu viel Theorielastigkeit nachsagen.
- Derselbe meinte auch, man würde so einen weniger einstellen, weil beispielsweise ein Personalchef ohne Titel Angst um einen seinen Arbeitsplatz bekommen könnte.
Wie seht ihr das?Die Wirklichkeit ist in der Realität ganz anders...
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Alle Tiere sind gleich. Aber manche sind gleicher als gleich.
-
30-06-2006 19:19 #2
"Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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30-06-2006 21:21 #3
Moderator
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ich dachte ein dr.titel sei für die forschung wichtig
Ein Gedicht, was es sonst auch immer noch sein mag, ist zuerst ein Text.
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30-06-2006 23:27 #4Wollen das nicht alle?
Zitat von Nihility

Man stellt einen promovierten Bewerber ja in der Regel gezielt für eine Position ein, in der sein Spezialwissen und sein theoretisches Fundament gebraucht werden.
Zitat von Nihility
Es kann natürlich sein, dass er für gewisse Positionen überqualifiziert ist.
Warum sollte ausgerechnet der Personalchef Angst haben? Wenn er beispielsweise einen promovierten Techniker oder Chemiker einstellt, wird der ja wohl kaum in die Personalabteilung wechseln.
Zitat von Nihility
Oder meinst du, dass der Fachvorgesetzte Angst hat? Die Befürchtung ist unbegründet. Der Doktorgrad ist heute kein solcher Karriere-Booster mehr, dass ein Berufseinsteiger damit gleich seinen Vorgesetzten überflügeln könnte.
Gruß,
Karendric
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30-06-2006 23:34 #5
Bevor man für eine Promotion angenommen wird, braucht man eh erst mal ein Diplom, einen Master oder einen Magister... und bis dahin fließt noch viel Wasser in den Rhein rein.
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