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  1. #6
    sting3r ist offline "Absolvent" (80-149 Beiträge)
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    94
    Hi zusammen

    @lausitzer

    Hmm alle ein naturwissenschaftliches Diplom sagt ihr? Hört sich ja sehr gut an. Heutzutage kann man mit einem techn. Beruf eigentlich nix falsch machen, Techniker sind ja nach wie vor Mangelware?Kann jedem nur empfehlen was in Richtung Technik zu machen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und dann nachher aufzusteigen ist ohne weiteres möglich, man versteht auch was von der techn. Materie nicht so wie ein Bwler z.B...

    Hört sich ja eh interessant und abwechslungsreich an, was du beschreibst.. ich selber zB hab ein Diplom in Informationstechnik (aber halt FH) und die Arbeiten, Diplomarbeit waren eigentlich eher praxisnah, aber jetzt im Beruf bin ich leider fast nur am PC und programmier den ganzen TAg Hoffe das ändert sich noch..
    Also mein Rat an technisch interessierte macht was in Maschbau/Verfahrenstechnik/E-Technik .. da kommt ihr wenigstens wahrsch. noch rum und seht was von den Maschinen...
    Schraubt man als Dipl.-Ing wirklich auch selber an Maschinen rum? Wäre doch toll? also mich würds interessieren..... müsste halt nochmal Maschbau studieren
    schmiert mit Öl? Was macht man da? Evtl Erdöltechnik/? Kann man da evtl auch mal auf Bohrinseln arbeiten wäre ja mal echt interessant.. will einfach den internationalen Job wo ich viel rumkomme...

    @KleinesGespenst

    tja das glaub ich auch.. ausgebildete TEchniker schrauben eher rum oder? Diplomierte werden da wohl zu teuer sein?
    Tja das is es das hab ich mir auch gedacht FH Ingenieur.. den hab ich .. aber ich würd den meinen Freund nicht empfehlen.. Uni ist immer noch besser.. durch das bessere Grundlagenwissen ist es eher einfacher in die Forschung danach zu gehen... ich denk auch nach einiger Zeit im Ausland noch nen Dr zu machen.. irgendwas mit Automatisierungstechnik und Anlagen einfach weils mich interessiert nicht weil ich geld/karrieregeil bin. will einfach selbständig an nem Forschungsprojekt arbeiten und dann die Ergebnisse sehen das motiviert mich enorm.. jetzt in der Arbeit ist irgendwie halt jeden Tag das Gleiche..
    was würdet ihr machen? Einen gut bezahlten Job im Ausland aufgeben für ein Doktorat? Ich mein, ich bleib schon mal 2-3 Jahre mal in der Schweiz ..

    @Astir01
    Tja da hast du natürlich Recht, Sinn des Uni-Diploms ists, die intellektuellen Tätigkeiten auszuüben...tja das bedeutet also mehr die planerischen, genau, immer mehr am Combudja eher nicht die ausführenden (handwerklichen).
    Was du sagtst hab ich mir auch gedacht.. da gibts oft Berufe von denen man gar nicht denkt dass sie fast nur mehr am Computer stattfinden

    fänden zum größten Teil in der freien Natur statt, (Autobahnbau, Archäologie, Land- und Forstwirtschaft) beinhalten heute einen solch enormen Anteil an administrativen Tätigkeiten, dass sie sich kaum noch von den gemeinhin als "für Stubenhocker geeigneten" Sachen unterscheiden.
    Genau anscheinend ists heute wirklich schwierig, den abwechslungsreichen Job zu finden..
    Ich für mich selbst bin halt nur dann wirklich ausgelastet wenn ich zB am PC und dann auch in real bei der Anlage "arbeite" oder verifiziere weil ich will dann mein Programm oder theoret. Arbeit in Aktion sehen, was wäre da der ideale Beruf? zB jetzt als Informationstechniker programmier ich fast nur im Büro und bin sonst leider selten irgendwo..
    Stimmt natürlich es ist sehr schwierig mit Anfang 20 irgendwas auszuwählen wo man weiß das macht man sein Leben lang - also ich hab mich da urschwer getan - war viell früher so, ein Beruf den man sein Leben lang macht - heutzutage muss es Möglichkeiten geben dass man sich umorientieren kann -> es wird alles immer dynamischer. Aber ist es nicht sinnvoller sich auf etwas zu spezialisieren? Sicher wie du sagst mit Mitte 40 wünscht man sich nen ruhigen Schreibtisch. Wie wars am Prüffeld? Arbeitest du zufällig in der Automobilbranche ? Hab auch schon mal in dieser gearbeitet.
    Ich bin jetzt so Ende 20 und würd außer Informatik noch so gern was anderes probeiren. Aber obs das bringt? Interessant wärs schon. Hab da schon was in Aussicht.. auf der TU Clausthal gibts eine Fachrichtung Petroleum Engineering/also Erdöltechnik das soll ja ganz interessant sein? Kommt man sicher viel rum (ist ja eine sehr internationale Branche) und viell. sogar auf Bohrinseln, hab ja sogar gehört von norwegischen Bohrinseln die haben 14 Tage 12Std. lang harte Arbeit/dafür dann 3 Wochen frei.. wo hat man das sonst schon? Und das bei nem irren Gehalt, und interessant ists auch noch, was meint ihr? Oder soll ich lieber bei der Informatik bleiben
    Und merci fürs lange Durchlesen

    lg
    sting3r

  2. #7
    Avatar von FreddyKrueger81
    FreddyKrueger81 ist offline "Absolvent" (80-149 Beiträge)
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    Lach

    Hmmm..

    ich weiß was du meinst, sting3r.. Auch ich brauche neben meiner "intellektuellen" Tätigkeit (sitzen im Büro/Entwicklungsabteilung) auch einen körperlichen Ausgleich..

    Aber auch als evtl. potentieller Maschinenbauingenieur wirst du fast nur im Büro sitzen.. Warum? zB kriegst du die Aufgabe ein Getriebe zu entwerfen mit gewissen max. Umdrehungen/min, geräuscharm soll es sein, Materalien sind auszuwählen diese Vorgaben bekommst du zB vom Chefingenieur.. deine Aufgabe ist es nun ein Modell zu entwerfen und da du ja Ingenieur bist, Berechnungen aufzustellen (FEM) und Kapazitätsgrenzen/Belastungsgrenzen aufzuzeigen. Je nach dem kommst du zu Ergebnissen, diese setzt ein technischer Zeichner um und die Zeichnung geht in die Werkstatt/zur FErtigung oder was weiß ich.. da hast du eigentlich als Dipl-Ing. wenig "handwerklich" zu tun.. Ist ja eigentlich auch nicht die Aufgabe..

    Ich zB hab als Student oft auf Montage gearbeitet bei Anlagen etc. war sehr interessant, heute arbeite ich in der Entwicklung.. sicher ists auch spannend bei den riesigen Maschinen dabei zu sein und zu hantieren, aber nach 2-3 Monaten hab ich mir dann auch gedacht so bin froh dass das STudieren wieder los geht, muss auch wieder geistig gefordert sein.. also überlege es dir gut.. wenn du Potenzial hast, geh studieren, lohnt sich auf jeden Fall, immer bei einer techn. Studienrichtung. Willst du wirklich "handwerklich" arbeiten probier mal eine Lehre aus, besser, mach so ein Montage-"Praktikum" , frag Ingenieure, Studenten etc. das ist wichtig, dass man weiß was einem erwartet.

    Auch in der Erdölbranche (kenn ich nicht allzu gut) als Reservoir/Well Engineer ist man hauptsächlich am Compuda um Modelle zu simulieren/entwerfen bzw die beste Ausbeute zu berechnen...

    Wenn du eine techn. Studienrichtung einschlägst, nebenbei Industriepraktika machst und ein bisschen Auslandserfahrung sammelst, kannst du nicht viel falsch machen, nach Noten hat zB bei mir keiner gefragt ich hab nur diskutiert über mein Diplomarbeitsthema und Praxiserfahrungen, und hab mir sogar die Auswahl unter ein paar Jobs gehabt..arbeite jetzt in der Automatisierungstechnik.
    Also bei Fragen gerne hier oder PM.

    lg
    fredisback

  3. #8
    sting3r ist offline "Absolvent" (80-149 Beiträge)
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    Beiträge
    94
    Ok besten Dank für dein Feedback.

    Irgendwie ich kann auch nicht erklären warum, reizt mich momentan die Ölbranche sehr. Hört sich irgendwie verrückt an, so nach Abenteuer, mal auf ner Bohrinsel zu sein.. das muss ja echt spannend sein. Und nicht zuletzt wegen der gewaltigen Medienpräsenz a la BP... - diese Energiebranche hat vielleicht den größten Einfluss auf die Menschheit. Alle brauchen Rohstoffe auch wenn jetzt die 2. Bohrinsel in die Luft geht, alle sind wir trotzdem weiterhin abhängig von Erdöl und bis das alles ausgeschöpft ist vergehen sicher noch mal 60-80 Jahre locker.. (Quelle weiß ich jetzt nicht).. Aber es ist wie es ist, die Fördermethoden und TEchnologien werden immer besser und es wird immer schwieriger Öl zu fördern -> ergo mehr Ingenieure und neue Verfahren werden gebraucht.. oder man nimmt einfach mal das ganze Öl was in den Mexiko-Golf ausgelaufen ist.. da sollte man auch ne Weile mit auskommen..

    Spaß beiseite.. mich würde das wirklcih interessieren.. der Ölkonzern Exxon ist zB der größte der Welt, ich glaub das auch die Energiebranche die kaptialintensivste der Welt ist? Was meint ihr?Hab gehört es soll der "internationalste" Job sein und vor allem spannend.. als Drilling Engineer zB wie ihr wißt mag ich ja nicht ständig im Büro rumhocken , auf ner Bohrinsel wär ja mal was

    Ich hab mir überlegt, dass ich mir mal das Petroleum Engineering Studium anschaue, werd mal schauen auf der Bergakademie Freiberg bzw TU Clausthal das sind die einzigen, die solche Studien anbieten.. warum nur frag ich mich? Sind diese Studien nicht so nachgefragt, bzw gibt es nicht soviele STellen? Warum ist die Energiebranche dann einer der größten Branchen der Welt? Kenn sonst glaub ich nur noch eine Uni die das Studium anbietet aber die ist in Österreich..

    Vom Computern und programmieren will ich mal Abstand nehmen.. jedoch wie du gesagt hast, freddyrkrueger81, simuliert man und berechnet man Ölmodelle am PC? Naja wenn ich die Ölförderung live mitkriege und vor Ort bin würd ich das trotzdem mal gern probieren.. brauch einfach ein bissl Action im Job.. will doch nicht vor nem PC enden und mir den A... breitsitzen

    lg
    sting3r

  4. #9
    lausitzer ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Zitat Zitat von sting3r Beitrag anzeigen

    Ich hab mir überlegt, dass ich mir mal das Petroleum Engineering Studium anschaue, werd mal schauen auf der Bergakademie Freiberg bzw TU Clausthal das sind die einzigen, die solche Studien anbieten.. warum nur frag ich mich? Sind diese Studien nicht so nachgefragt, bzw gibt es nicht soviele STellen? Warum ist die Energiebranche dann einer der größten Branchen der Welt? Kenn sonst glaub ich nur noch eine Uni die das Studium anbietet aber die ist in Österreich...
    Wie Astir schon sagte. In das Alter, wo Du einen Schreibtischjob mit regelmäßiger Arbeitszeit wünschst, kommst Du schon noch.

    Ansonsten kann ich mich an TV-Berichte erinnern, dass seit dem Kernenergie-Kompromiss von Rot-Grün die Zahl derjenigen, die von Kernkraftwerken was verstehen (wollen) massiv abgenommen hat, dabei braucht man die Leute dringenst, selbst beim Rückbau der Anlagen, so er tatsächlich kommen sollte. Mit der TU Bergakademie Freiberg und der TU Clausthal hast Du natürlich die zwei bekanntesten Schmieden für Bergbauingenieure aufgetan, klar, dass die derartige Studienangebote haben. An meiner ehemaligen Hochschule, ebenfalls in einer früheren Hochburg des Bergbaus gelegen, geht man die Sache von der anderen Seite an, hier ist der Landschaftswandel und die Renaturierung Thema einiger Studienfächer. Andere wiederum legen ihren Focus auf regenerative Energien.

  5. #10
    Astir01 ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Zitat Zitat von sting3r Beitrag anzeigen
    @Astir01
    Wie wars am Prüffeld?
    Ging so. Hat ne Klimaanlage, die nur kühlt und nicht trocknet => rel. hum. ~ 100 %. Also: blos keine hektischen Bewegungen machen.
    Zitat Zitat von sting3r Beitrag anzeigen
    Arbeitest du zufällig in der Automobilbranche ? Hab auch schon mal in dieser gearbeitet.
    Ja, mach ich. Dann weißt Du ja wie´s is.

    Wenn man da nicht vor´m Gombjuda hockt, sitzt man in Besprechungen, im Auto, (auf Dienstreise) oder auf Flughäfen rum.
    Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
    (Silvia Arroyo Camejo)

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