Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild und
liebt ihn deshalb und möchte Gemeinschaft mit ihm haben.

Aber seitdem Adam und Eva sich entschieden, gegen Gottes
Willen zu handeln, sind sie und alle ihre Nachkommen,
also die gesamte Menschheit, von Gott getrennt, da
seitdem in jedem Menschen von Geburt an das Verlangen gelegt wurde,
gegen Gottes Willen zu handeln = zu sündigen und selbst
Gott zu spielen, d.h. gottgleich sein zu wollen, z.B.
durch übermässiges Vertrauen auf
technische Fortschritte und Errungenschaften.
Ergo sind alle Menschen Sünder, die das angeborene Verlangen
verspüren, gegen Gottes Willen zu handeln und selbst-
bestimmt ihr Leben zu gestalten ohne sich um Gott zu kümmern.
Wer dies bestreitet, überlege sich, ob er nicht hin und wieder gegen
die 10 Gebote verstösst und sich hin und wieder wünscht, es gäbe
keinen Gott, er selbst wäre stattdessen Gott und könnte tun und lassen
was immer er gerade will, ohne von Gott dafür zur Verantwortung gezogen
zu werden.
Aufgrund dessen sind alle Menschen von Geburt an von Gott getrennt,
d.h. sie haben keine Verbindung und persönliche Beziehung zu Gott
und können Gottes Wirken auch kaum in ihrem Leben wahrnehmen, denn
Gott kann keine Gemeinschaft mit Sündern haben.

Deshalb hat Gott einen Trick angewandt. Er sandte seinen ewigen Sohn,
der schon immer und ewig aus ihm hervorging, in menschlicher Gestalt
durch Schwängerung einer Jungfrau Maria mit seinem heiligen Geist
auf die Erde. Dieser Sohn Jesus lebte konform Gottes Willen und war
somit sündfrei. Als er am Kreuz starb, starb er wie im AT verlangt
als männlicher sündfreier Stellvertreter und tilgte somit Sünden
der Menschen, die daran glauben. Er trug zwar die ganze Sünde der Welt, aber
er rechnet diese stellvertretende Sündenvergebung nur den Gläubigen, logisch, denn die
Ungläubigen wollen weiter an ihren sündhaften Verhaltensweisen festhalten und lehnen
Jesus deshalb ab weil sie die Finsternis (ihre bösen Gedanken und Taten) mehr lieben als das Licht Jesus.

Somit haben Christusgläubige keine Sündenschuld mehr, da diese
von Jesus stellvertretend aufgrund ihres Glaubens ausgetilgt wurde,
da Jesus ja am Kreuz die Sünde der Welt trug und somit jedem Gläubigen
vollständige Sündenvergebung problemlos zusprechen kann.

Ohne diese Sündenschuld muss man auch nach dem Tod keine Angst haben,
von Gott verurteilt und zur Rechenschaft gezogen zu werden für seine
Verfehlungen im Leben und dafür in die "Hölle" geworfen zu werden, was
bei Ungläubigen zwangsläufig der Fall ist, denn unvergebene Sündenschuld
macht eine Beziehung zu Gott unmöglich und eine Trennung von Gott auch
über den Tod hinaus unvermeidlich, was mit dem Begriff Hölle gemeint ist.

Dieser Trick hat als Zusatzeffekt, dass Gott nun mit diesen sündenschuldfreien
Gläubigen bereits zu deren Lebzeiten wieder Gemeinschaft haben kann,
in Beziehung mit ihnen treten kann und diese Gläubigen Gottes Wirken
in ihrem Alltag spürbar erleben können, z.B. durch Gebetserhörungen, unter-
stützend agiert Jesus hierbei als Mittler zwischen Gott und den Menschen
und "betreut" die Gläubigen aktiv als Herr über alle Gemeinden weltweit.
(Dies nennt man Rettung von der Sündenschuld welche eine Beziehung
zu Gott verhindert solange sie nicht durch Glaube an Jesus vergeben
wurde)

Obwohl Gläubige bereits sündenschuldfrei sind, weil Jesus deren Sündenschuld
am Kreuz getilgt hat, haben sie immer noch das sündhafte Verlangen in sich,
welches nach wie vor zu sündhaften Gedanken und Handlungen führt.
Zu diesem Zweck bekommt der Gläubige zu Beginn seines Glaubens Gottes
heiligen Geist, durch welchen er auf Gottes Willen entgegenlaufende
Gedanken, Entwicklungen und Gewohnheiten in seinem Leben (SÜnde)
aufmerksam gemacht wird und durch welchen er göttliche Kraft und Einsicht bekommt,
diese Gedanken/Handlungen im Laufe der Zeit abzulegen und sich immer mehr
so zu verhalten, wie es Gottes Willen entspricht.
Der Gläubige soll diesen Vorgang so gut wie möglich aktiv unterstützen,
indem er Bereitschaft zeigt, von Gott veränderungswürdige Bereiche
in seinem Leben aufgezeigt zu bekommen (Überführung von der Sünde durch
heiligen Geist) und bereit sein, dies mit Gottes Hilfe abzustellen im
Laufe der Zeit. Gottes Hilfe kann innere Kraft sein, aber auch äussere
von Gott geführte Lebensumstände, die einem Einsicht und Alternativen zu bestimmten
negativen Gedanken/Handlungsmuster aufzeigen.
Das Ergebnis ist, dass Gläubige sich immer gottgefälliger verhalten,
wodurch das Zusammenleben der Menschen harmonischer und besser verläuft
und auch die Beziehung der Gläubigen zu Gott immer harmonischer und
entspannter wird.
(Dies nennt man Erlösung von der Sünde, die von
Geburt an in jedem Menschen drinsteckt. Diese Erlösung bewirkt
lebensverbessernde Effekte im menschlichen Zusammenleben und eine
verbesserte Beziehung zu Gott und ein gottgefälligereres Verhalten
im Alltag, denn je mehr die sündhaften Verhaltensweisen durch Gottes
hl. Geist zurückgedrängt werden, desto stärker können die gott wohl-
gesonnenen Verhaltensweisen zum Vorschein kommen und desto besser kann
Gott diese Gläubigen nutzen um "Salz der Erde", d.h. segenreich für die
Erde, zu sein.)


Aber : an Jesus gläubig zu werden bedingt die Bereitschaft zur Aufgabe (=Busse) der Gott nichtwohl-
gesonnenen sündhaften Verhaltensmüster und somit oftmals eine Änderung
der bisherigen Lebensgewohnheiten- und Ziele und ist somit freiwillig,
d.h. wenn man Sündenschuldvergebung und Befreiung vom Bösen, wie dies
im "Vater Unser" immer gebetet wird, d.h. Befreiung von unseren
innewohnenden schändlichen Begierden und Gewohnheiten, haben möchte,
dann muss man Bereitschaft zeigen, sein Leben und seinen Alltag von Gott/Jesus durchleuchten und verändern zu lassen, dazu muss man einmal im Leben explizit im persönlichen Gebet Jesus als Herr und Führer
annehmen (Bekehrung) , der fortan seinen göttlichen Einfluss auf das
eigene Leben ausüben darf. Nur wer bereit ist, dies zu tun und Jesus
als Herr in seinem Leben anzunehmen und seinen Alltag nach dessen Willen
vertrauensvoll auszurichten ANSTELLE DER BISHER SELBSTBESTIMMTEN GOTT UND DESSEN WILLEN IGNORIERENDE LEBENSFÜHRUNG !!!,
nimmt das Evangelium = frohe Botschaft
von der Befreiung vom Bösen, der Sünde, der Trennung von Gott an.
Wer dies nicht möchte, bleibt weiterhin von Gott getrennt, sollte aber
bedenken, dass er dann auch nach seinem Tod keinen Kontakt zu Gott haben
wird was auf Dauer unangenehm werden dürfte da der Mensch geschaffen ist
zu einer Beziehung zu Gott. Findet er diese Beziehung nicht, fühlt er sich
nicht dauerhaft erfüllt und glücklich, temporär schon, aber nicht dauerhaft.
Aber diese Entscheidung muss jeder Mensch selbst treffen, Jesus hat durch
seinen Tod am Kreuz von Golgatha die Voraussetzung geschaffen, dass
jeder Mensch in Verbindung zu Gott durch ihn treten kann, der Lohn
ist die ewige Verbindung und Gemeinschaft mit Gott (Himmel), der Preis
die Bereitschaft zur Aufgabe der gott nichtwohlgefälligen sündhaften
Eigenschaften und die Unterordnung unter Gottes Willen falls man ihn
erkennt.