Naja erstmal ist er kein Philosoph
zum anderen ist seine Argumentation typisch für eine angelsächsischen Wissenschaftler und hat mit Philosophie recht wenig gemeinsam.Richard Dawkins, Zoologe von der Oxford University
Man kann ihm zu Gute halten , dass er die naturwissenschaftliche Erkenntnis unter das Volk bringt. In den USA , wie der Artikel ja auch zeigt, ist das dringend nötig.
In Sachen Religion widerlegt er nur das , was er als Voruteil an falscher Meinung persönlich reingesteckt hat.
Thema: Ohne Glaube...
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Ergebnis 1 bis 5 von 12
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23-10-2006 13:56 #1
Ohne Glaube...
Ein interessanter Artikel über einen Philosoph in Amerika:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,443917,00.html
Das trifft ziemlich genau das, was ich über Religionen denke.
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23-10-2006 21:55 #2
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26-10-2006 17:26 #3
"Professor" (750-1499 Beiträge)
- Registriert seit
- 04.02.2004
- Beiträge
- 1.425
Kann man nicht Philosoph und Zoologe sein?
Was hat er denn an Vorurteilen gebracht?
Neugierig,
Robs"Worship Me or I Will Torture You Forever. Have a Nice Day." -- God
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26-10-2006 18:20 #4
Hallo,
in der Schulzeit fand ich Dawkins sehr interessant. Seine Theorie vom egoistischen Gen ist ausgesprochen wertvoll und lebt auch nach 30 Jahren noch. Problematisch ist, wie pax richtig anmerkt, dass er keinerlei realistischen Bezug zur Religiosität hat. Er sieht sich als Sendboten des rein wissenschaftlichen Weltbildes.
Was er nicht sieht, ist, dass das wissenschaftliche Weltbild sehr wohl eingeschränkt ist, eben per definitionem auf das, was man messen kann. Würde er sich darauf beschränken, eben dieses Weltbild zu verteidigen - kein Problem. Aber er hält es für nötig, die bisherige und wahrscheinlich auch permanente Nicht-Auffindbarkeit Gottes in diesem Weltbild auf alles zu übertragen. Das Problematische ist, dass er sich zu weit aus dem Fenster lehnt. Es gibt eben mehr als das Messbare - und sei es nur in den Köpfen der Menschen. Selbst wenn man annimmmt (wie ich), dass Gott ein Produkt des menschlichen Denkens und der menschlichen Gemeinschaft ist, so habe ich doch die subjektive Realität dieser Vorstellung anzuerkennen.
Dawkins könnte es eigentlich besser wissen. Er hat selbst den Begriff des Mems eingeführt, mit dem er sich fortpflanzenden Gedanken eine eigene Welt zuschreibt. Aber er benutzt ihn in Bezug auf Religion nur soweit, um Glauben als Menschenwerk abzutun. Schade eigentlich. Da wäre mehr drin.
Ciao,
Neroli
Life’s about film stars and less about mothers
It’s all about fast cars cussing each other
But it doesn’t matter cause I’m packing plastic
and that’s what makes my life so fucking fantastic
Lily Allen - The Fear
-
26-10-2006 22:20 #5
Die Süddeutsche hat heute übrigens einen exzellenten Artikel über Dawkins' Werk.
http://www.sueddeutsche.de/,gm3/wiss...kel/788/89699/
Ciao,
Desoxyriboneroli
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