Warum gibt es so viele Dummschwätzer, die mit ihrem belanglosen Gelaber und wahllosen Bibelstellenzitieren bei (fast) allen anderen Brechreiz erzeugen, obwohl Gott gut ist?![]()
Thema: Theodizeefrage
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Ergebnis 1 bis 5 von 13
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02-05-2007 02:08 #1
"Student" (20-79 Beiträge)
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Theodizeefrage
Warum gibt es Leid wenn Gott gut ist
Ungläubige :
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Strafe für falsches Handeln, Leid wird von Gott nicht verhindert sondern zugelassen
Damit sie anfangen nach Gott zu fragen und suchen und somit jesus finden, wodurch später man ins paradies darf wo es kein leid mehr geben wird
Gläubige :
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Züchtigung nach Fehlverhalten
Test, ob man auch in schlechten Zeiten loyal zu Gott hält obwohl man für bzw. trotz seine Loyalität Gott gegenüber leiden muss
Für beide :
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Geister Reifeprozess, durchlebtes Leid bringt wertvolle seelische Erfahrungwerte mit sich, man kann sich z.b. besser in andere Menschen hineinversetzen, mehr mitleid empfinden, dinge besser verstehen, wird tiefgründiger, weniger oberflächlich
Damit sie die Möglichkeit haben, Böses zu tun, anderen Leid zuzufügen, Toleranz des Bösen zu einem gewissen Grad
Kollektivleiden durch die gefallene Schöpfung, in der jeder Mensch lebt, weil wir alle Adams Nachkommen sind und durch Adam die Schöpfung in Sünde und Leid fiel als permanente tägliche Mahnung für alle, dass es negative Folgen hat, wenn man wie Adam und Eva gegen Gottes Willen handelt - Kollektivleid wenn z.b. politiker/staatsführung mist baut o.ä. - Leid als Erinnerung dass diese Welt unvollkommen ist und Sehnsucht geweckt werden soll nach einer vollkommenen welt - dem späteren paradies - und sehnsucht nach vollkommener moral
(Dadurch soll die Sehnsucht nach dem Paradies ohne Leid in den Menschen erzeugt werden und eine Mahnung, dass ohne Gott eine leidfreie Welt nicht möglich ist, auch künftig nicht, denn die Gottlosen werden künftig in der Hölle nach wie vor Leid erleben müssen für immer und ewig da sie dort für immer und ewig von Gott/JESUS getrennt sein werden ohne den eine leidlose welt nicht möglich ist)
Damit man die Möglichkeit hat, Gutes zu Tun, das Leid zu lindern, oder zumindest selbst versucht, kein Leid zu erzeugen aufgrund der eigenen Erfahrung mit Leid (Menschenrechte nach 2. Weltkrieg), und sich mehr an leidfreien zuständen erfreuen kann und es besser zu schätzen weiss ...
Manchmal benutzt Gott leid, z.b. man bricht sich einen Arm, um einen von bestimmten Aktionen/Lebensentscheidungen abzuhalten, z.b. von einer Arbeit die man dann nicht machen kann, bei der man sich ein paar Tage später eventuell viel schwerer verletzt hätte, oder aber man wählt aufgrund eines Schicksalsschlags einen anderen beruf der einen viel glücklicher macht etc.
Gott hat in der Inkarnation seines Teiles Sohn selbst viel Leid und Tod erlebt und hat deshalb verständnis für unser leid, weiss wieviel er uns zumuten kann und dass er uns manchmal kraft geben muss um das leid durchzustehen, aber dass es manchmal nötig ist, durch ein tal zu gehen, aus einem tieferen sinn innerhalb des gesamtlebensplans auf dieser welt und danach ...
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02-05-2007 09:28 #2
My personal Theodizee
Wessen wir am meisten im Leben bedürfen ist jemand, der uns dazu bringt, das zu tun, wozu wir fähig sind.
(Ralph Waldo Emerson, 1803-1882)
Gehe nicht vor mir - vielleicht folge ich Dir nicht.
Geh nicht hinter mir - vielleicht kann ich Dich nicht führen.
Geh einfach neben mir - und sei mein Freund.
(Albert Camus, 1913-1960)
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02-05-2007 10:16 #3
Deine Argumentation ist fehlerhaft.
"Für Ungläubige" ist bereits die Fragestellung sinnlos, weil Gott als fiktives Schreckgespennst für Fehlverhalten gar nicht existiert
.
Und wenn doch.... dann würde ich ihm erstmal in die Eier treten für die ganzen Fehlplanungen in unserer Spezies, und natürlich für die tyrannischen, ungerechten, rassistischen, völkermordenden, kontrollsüchtigen sadistischen Dinge, die er im alten Testament gemacht hat.
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02-05-2007 20:16 #4
"Professor" (750-1499 Beiträge)
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- 1.425
Amen, Schwarzwälder! >:-)
Cheers,
Robs"Worship Me or I Will Torture You Forever. Have a Nice Day." -- God
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28-08-2007 17:13 #5
Leid wird doch nur von demjenigen als Leid wahrgenommen, der sich nicht zu Gott gewandt hat. Für denjenigen, der glaubt, ist nur Gottesferne Leid und die kann jederzeit vom Menschen überwunden werden. Wer in der allergrößten Not seine ganze Hoffnung auf Gott setzt (wie es Hiob z.B. hätte tun sollen), der empfindet kein Leid, sondern nimmt das, was an ihm geschieht, als gerecht wahr und seine Liebe zu Gott stärkt ihn in der Gewissheit, dass er in Gottes Hand ist und dass er, auch wenn er stirbt, leben wird. Wer in der Not nicht bei Gott seine Freude findet, findet sie auch nicht bei ihm, wenn er keine Not hat. Nachzulesen im Hiob-Buch.
Wo bleibt die Revolution?


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