Nichtzölibatäre Kinderschänder vergehen sich bevorzugt an ihren eigenen Kindern, was weniger leicht an die Öffentlichkeit gelangt, da die Scheu, den Täter anzuzeigen, in diesen Fällen größer ist.
Thema: Kirche und Kinderschänder
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Ergebnis 1 bis 5 von 9
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30-09-2007 11:53 #1
"Doktor" (300-499 Beiträge)
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Kirche und Kinderschänder
Kann man sagen, dass unter katholischen Priestern Kinderschänder im Vergleich zur Normalbevölkerung überproportional vertreten sind?
Der Gedanke kommt einem in Anbetracht der jüngsten Skandale in der kath. Kirche...
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30-09-2007 12:05 #2
"Professor" (750-1499 Beiträge)
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Die Erklärung ist wohl eher folgende:
.
A Statement of Randolph Carter
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30-09-2007 15:24 #3
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01-10-2007 01:13 #4
"Professor" (750-1499 Beiträge)
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Auf welche Art der Sexualität man beim Eingehen des Zölibats verzichtet, ob also Hetero, Homo oder Pädo, macht wohl keinen Unterschied. Manchem bereitet es Schwierigkeiten, manchem fällt es leicht. Einige brechen ihr Zölibat. Darunter auch einige der pädophilen Priester. Die Gefahr, erwischt zu werden, ist für Priester größer als für Väter, weil letztere im Schutz der Familie handeln.
Zölibat und Pädophilie haben also nichts miteinander zu tun - außer insofern, dass von jedem Pädophilen prinzipiell eine zölibatäre Lebensweise gefordert wird, weil er für das Ausleben seiner speziellen Neigung bestraft würde.
Dass häufiger mal über kinderschändende Priester berichtet wird, liegt an dem höheren Aufdeckungsrisiko dieser Gruppe, weil sie sich erstens an fremden Kindern vergehen und zweitens eine potentiell größere Opferzahl haben, ähnlich wie dies etwa bei Lehrern, Kindergärtnern und Jugendleitern der Fall ist.
Außerdem macht die große moralische Fallhöhe eines Priesters diese Ereignisse für die Medien besonders interessant..
A Statement of Randolph Carter
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18-06-2008 22:05 #5
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Sicher gibt es Priester, die schon pädophil waren, bevor sie ins Zölibat gegangen sind, a b e r bedenke, dass Kinder ein "leichteres Opfer" sind, als erwachsene Menschen. An die käme ein Priester 1. schlechter ran und 2. müsste er dazu in einen Puff gehen und nicht einmal dann würde die Sache nicht diskret ablaufen, weil eine Prostituierte dazu in der Lage ist, zu reden, nach dem Motto "Hey Kollegin, gestern hatte ich den einen Pfaffen...". Ein Kind kann eher eingeschüchtert werden bzw. kann einem Kind eher suggeriert werden, dass der Sex nichts schändliches ist, was man den Eltern erzählen müsste. Somit bleibt es vermutlich länger geheim.
Edit: Ups, habe jetzt erst gesehen, wie alt der Thread ist...
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